13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 7 EStG
Der Ansatz einer von der gesetzlich typisierten Nutzungsdauer abweichenden, kürzeren wirtschaftlichen Nutzungsdauer setzt voraus, dass der Steuerpflichtige die Verkürzung als für ihn günstige Tatsache konkret darlegt. Er muss greifbare Anhaltspunkte benennen, die im Einzelfall für eine kürzere wirtschaftliche Nutzungsdauer sprechen. Das FG Baden-Württemberg hat hierzu jetzt entschieden, dass die in Anlage 22 des
BewG aufgeführten typisierten wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauern auf ...
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Eine doppelte Haushaltsführung kann auch dann anzuerkennen sein, wenn Ehegatten mit dem gemeinsamen Kind zusammen am Beschäftigungsort wohnen. Dies hat das FG Münster aktuell entschieden.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Tragen Eltern, die ihrem Kind gegenüber unterhaltsverpflichtet sind, dessen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, können diese Aufwendungen die Einkommensteuer der Eltern mindern. Der Steuerabzug setzt aber voraus, dass die Eltern dem Kind die Beiträge tatsächlich gezahlt oder erstattet haben.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Die im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung gewährten Verpflegungspauschalen sind auch dann zu kürzen, wenn der Arbeitnehmer die ihm vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Mahlzeit tatsächlich nicht einnimmt.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 10 EStG
Dienstleistungen durch Angehörige können mit steuerlicher Wirkung Kinderbetreuungsleistungen im Sinne von § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG sein. Den Leistungen muss eine klare und eindeutige Vereinbarung zugrunde liegen, die zivilrechtlich wirksam zustande gekommen ist, inhaltlich dem zwischen fremden Dritten entspricht und tatsächlich so durchgeführt wird. Ist dies der Fall, ist es unerheblich, wenn die Betreuungspersonen – im Streitfall die Großeltern – die eigentlichen Betreuungsleistungen ...
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 12 EStG
Ein Darlehensvertrag zwischen nahen Angehörigen ist steuerlich nur dann anzuerkennen, wenn er hinsichtlich Vertragsgestaltung und Vertragsdurchführung einem Fremdvergleich standhält. Dies ist nicht der Fall, wenn Grundsicherheiten fehlen, die Darlehenssumme nicht vollständig ausgezahlt wird und die tatsächlichen Zinszahlungen von den vertraglich getroffenen Vereinbarungen abweichen.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Absagen von Kollegen anlässlich einer Betriebsveranstaltung gehen steuerrechtlich nicht zulasten der tatsächlich Feiernden. Mit dieser Entscheidung hat das FG Köln der anderslautenden Sichtweise des BMF eine Absage erteilt.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Wird nach Veräußerung eines vermieteten Grundstücks ein noch bestehendes Anschaffungsdarlehen nicht abgelöst, so stellen die nach Veräußerung anfallenden Schuldzinsen schon grundsätzlich keine nachträglichen Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dar, wenn der Kaufpreis verzinslich gestundet wird.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 22 EStG
Eine Entschädigung, die dem Grundstückseigentümer einmalig für die grundbuchrechtlich abgesicherte Erlaubnis zur Überspannung seines Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung gezahlt wird, fällt weder unter § 21 Abs. 1 Nr. 1 noch unter § 22 Nr. 3 EStG.
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13.11.2018 · Fachbeitrag aus AStW · § 23 EStG
Verpflichtet sich der Erwerber eines Grundstücks neben einer Geldzahlung an den Veräußerer zu dessen Gunsten eine Sofortrenten-Lebensversicherung gegen Einmalzahlung abzuschließen, so errechnet sich der Veräußerungserlös als Summe von Barzahlung und Einmalzahlung.
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