14.10.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Gewerbesteuer
Gemäß § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG wird die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen um 1,2 % des Einheitswerts des zum Betriebsvermögen des Unternehmers gehörenden und nicht von der Grundsteuer befreiten Grundbesitzes gekürzt. Maßgebend ist der Einheitswert des letzten Feststellungszeitpunktes vor dem Ende des Erhebungszeitraums (§ 14 GewStG). Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz oder neben eigenem Grundbesitz eigenes Kapitalvermögen verwalten und nutzen oder daneben ...
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09.10.2019 · Nachricht aus AStW · § 23 EStG
Das FG Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass eine Besteuerung von Veräußerungsgewinnen bei sog. Krypto-Assets zulässig ist.
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09.10.2019 · Nachricht aus AStW · § 20 EStG
Stückzinsen sind nach Einführung der Abgeltungsteuer ab dem Veranlagungszeitraum 2009 als Teil des Gewinns aus der Veräußerung einer sonstigen Kapitalforderung (gemäß § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG) steuerpflichtig. Dies gilt auch, wenn die ver äußerte Kapitalforderung vor dem
1.1.2009 erworben wurde.
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09.10.2019 · Nachricht aus AStW · § 20 EStG
Aus der Gleichstellung der Rückzahlung mit dem Tatbestand der Veräußerung einer Kapitalforderung in § 20 Abs. 2 S. 2 EStG folgt, dass auch eine endgültig ausbleibende Rückzahlung zu einem Verlust i. S. d. § 20 Abs. 4 S. 1 EStG führt.
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25.09.2019 · Nachricht aus AStW · § 13a ErbstG
Streitig war insbesondere, ob die Steuervergünstigungen des § 13a ErbStG auch in Anspruch genommen werden können, wenn im Wege einer mittelbaren Schenkung Geldmittel zum Erwerb von Betriebsvermögen Dritter zugewendet werden. Darüber hinaus musste der BFH erneut darüber entscheiden, ob ein bisher fehlerhaft besteuerter Vorerwerb anlässlich der Besteuerung des Letzterwerbs in materieller zutreffender Höhe nach § 14 ErbStG berücksichtigt werden kann.
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25.09.2019 · Nachricht aus AStW · § 15b EStG
Negative Zwischengewinne stellen grundsätzlich keine Verluste i. S. d. § 15b Abs. 1 EStG dar. § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG kann nicht dahin verstanden werden, dass ein vorgefertigtes Konzept i. S. d. § 15b Abs. 2 Satz 2 EStG stets dann vorliegt, wenn sich ein Verlust im Rahmen der Anwendung des progressiven Steuersatzes auswirkt, während ein Gewinn lediglich dem Abgeltungsteuersatz unterliegt.
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25.09.2019 · Nachricht aus AStW · § 8b KStG
Nach der im Jahr 2004 eingeführten Vorschrift des § 8b Abs. 8 Satz 1 KStG gelten die Körperschaftsteuerbefreiungen für Gewinne im Zusammenhang mit der Beteiligung an anderen Kapitalgesellschaften für Kapitalanlagen bei Lebens- und Krankenversicherungsunternehmen sowie bei Pensionsfonds nicht. Gem. § 8b Abs. 8 Satz 2 KStG gilt dies allerdings nicht für Gewinne i. S. des § 8b Abs. 2 KStG, soweit eine Teilwertabschreibung in früheren Jahren nach § 8b Abs. 3 KStG bei der ...
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16.09.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Sozialversicherungsrecht
Arbeitnehmer sind gesetzlich unfallversichert, solange sie eine betriebsdienliche Tätigkeit verrichten. Spazierengehen in einer Arbeitspause stellt jedoch eine eigenwirtschaftliche Verrichtung dar. Verunglückt ein Versicherter hierbei, ist dies daher kein Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies entschied das LSG Hessen..
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16.09.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Sozialversicherungsrecht
Die Tätigkeit als Lohnbuchhalterin ist eine abhängige Beschäftigung und unterliegt deshalb der Versicherungspflicht in den Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung. Dies hat das SG Dortmund im Falle einer Lohnbuchhalterin entschieden, die 2005 ein Gewerbe angemeldet und Arbeiten in der Lohn- und Finanzbuchhaltung für verschiedene Auftraggeber ausgeführt hat.
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16.09.2019 · Nachricht aus AStW · § 15 EStG
Wird im Rahmen der Gewinnverteilungsabrede innerhalb einer atypisch stillen Gesellschaft, an der ausschließlich eine GmbH und ihr alleiniger Gesellschafter beteiligt sind, dem atypisch still Beteiligten ohne Grundlage in dem bestehenden Gesellschaftsverhältnis ein hoher Verlust zugewiesen, allein zu dem Zweck, bei ihm einen Einkommensteuererstattungsanspruch zu generieren, der wiederum in die Gesellschaft eingelegt werden soll, ist die Gewinnverteilungsabrede unangemessen und bleibt ...
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