13.05.2020 · Nachricht aus AStW · Haftung
Wer als Steuerberater die Lohnbuchhaltung für Mandaten führt, muss bei Zweifeln, ob Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden sollen oder nicht, den Mandanten fragen. Welche Maßnahmen ergriffen wurden, muss bei der Inanspruchnahme des Beraters ggf. im Rahmen der sekundären Darlegungslast dargelegt werden.
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13.05.2020 · Nachricht aus AStW · Betriebsprüfung
Kassenaufzeichnungen durch ein Tabellenkalkulationsprogramm (Standardsoftware; im Streitfall: „Numbers“ für Mac) bieten nach Auffassung des FG Münster (20.12.2019, 4 K 541/16 E,G,U, NZB BFH: III B 22/20) mangels Festschreibung der gespeicherten Daten keinerlei Gewähr für die fortlaufende, vollständige und richtige Erfassung aller Bargeschäfte, wie sie Kassenbücher oder Kassenberichte bieten würden. Die Aufzeichnungen seien nämlich veränderbar, ohne dass die Veränderungen ...
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13.05.2020 · Nachricht aus AStW · Bundesgerichtshof
Ein GmbH-Geschäftsführer verliert auch seine Amtsfähigkeit nach § 6 Abs. 2 GmbHG, wenn er lediglich wegen Teilnahme (§§ 26, 27 StGB) an den dort bezeichneten Katalogtaten (Betrug, Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Bilanz- und Insolvenzstraftaten etc.) rechtskräftig verurteilt wird. Dies hat der BGH in einer aktuellen Leitentscheidung klargestellt.
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13.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Steuerrecht
Der BFH (16.1.20, V R 56/17) hat in seinem am 5.3.2020 veröffentlichten Urteil – Anlass der Entscheidung bildeten Umsatzsteuerbescheide, die wegen nicht eindeutiger Bezeichnung des Inhaltsadressaten (Steuerschuldners) streitig gestellt waren – das Urteil der Vorinstanz (FG Münster 18.5.17, 5 K 1954/16 U) aufgehoben und die Sache wegen fehlender Spruchreife an das FG zurückverwiesen. In dem folgenden Beitrag wird auf die Entscheidung des BFH eingegangen und in diesem Zusammenhang ...
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13.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Vermögensanlage
Es fühlt sich nie gut an, wenn der Aktienmarkt zusammenbricht und man beobachten muss, wie der Wert des Portfolios in die roten Zahlen sinkt. Angst, Frustration, Wut, Hilflosigkeit – jede ist eine völlig verständliche und sogar angemessene Reaktion. Aber alle Umstände, egal welchen Teil des Lebens sie berühren, stehen in einem größeren Kontext. Und nichts am Kontext der aktuellen Marktereignisse ändert, was Sie kontrollieren können und was nicht.
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13.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Umsatzsteuer
Reine ärztliche Bereitschaftsdienste sind dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Arzt zur Sicherstellung der notärztlichen Behandlung in einem Landkreis jederzeit zum Einsatz bereithält. Derartige Bereitschaftsdienste sind als Heilbehandlungen einzustufen, da sie für die notärztlichen Behandlungen unerlässlich sind und zum typischen Berufsbild eines Arztes gehören. Die Übernahme derartiger Bereitschaftsdienste ist daher nicht etwa nur Voraussetzung für eine gegebenenfalls erforderliche ...
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13.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Umsatzsteuer
Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt (§ 2 Abs. 1 Satz 1 UStG). Gewerblich oder beruflich ausgeübt werden kann nur eine nachhaltige Tätigkeit. Die Nachhaltigkeit wiederum ergibt sich aus dem „Gesamtbild der Verhältnisse“ und damit aus einer wertenden Beurteilung. Letztere wiederum birgt sowohl für den potenziellen Unternehmer als auch für seinen Berater erhebliche Gefahren, wie nicht zuletzt das Urteil des FG Hamburg vom 16.10.2019 ...
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13.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Fördermittelberatung
Die Einbrüche in den Umsätzen, bedingt durch behördlich angeordnete Schließungen im Rahmen der Corona-Krise, kamen genauso überraschend wie heftig. Vielen Betrieben wurde von heute auf morgen die Geschäftsgrundlage entzogen. Schnell breitete die Politik einen Rettungsschirm über der Wirtschaft aus. Doch auch dieses Geld steht den Unternehmen nicht automatisch zu. Sowohl bei der Antragstellung als auch im Umgang mit dem Geld ist unternehmerische Vorsicht angesagt, denn sonst wird aus der ...
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12.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · § 40 EStG
Für eine Jahresabschlussfeier, die ausschließlich für angestellte Führungskräfte ausgerichtet wurde, darf die Lohnsteuer nicht mit dem Pauschsteuersatz von 25 % erhoben werden. Auch nach Einfügung der Legaldefinition der Betriebsveranstaltung im EStG ist das vom BFH entwickelte Kriterium des Offenstehens der Veranstaltung nach Auffassung des FG weiterhin anzuwenden.
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12.05.2020 · Fachbeitrag aus AStW · Gewerbesteuer
Soweit in den Fällen einer Sacheinlage unter dem gemeinen Wert (§ 20 Abs. 2 Satz 2 UmwStG) der Einbringende die erhaltenen Anteile innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren nach dem Einbringungszeitpunkt veräußert, ist der Gewinn aus der Einbringung rückwirkend im Wirtschaftsjahr der Einbringung als Gewinn des Einbringenden i. S. v. § 16 EStG zu versteuern (EBG I, § 22 Abs. 1 Satz 1 UmwStG). Wenn der Einbringende – oder sein Erbe – einen Teil der erhaltenen Anteile ...
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