22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Lohnsteuer
Seit dem 1. Januar 2013 fordert das Finanzamt bei elektronischer Übermittlung der Lohnsteueranmeldung eine Authentifizierung. Viele Unternehmen haben diese nicht rechtzeitig beantragt, sodass sie ihre Anmeldungen nicht elektronisch übermitteln konnten. Um die Festsetzung von Verspätungszuschlägen und daraus resultierende Masseneinsprüche zu verhindern, hat die Finanzverwaltung beschlossen, Übermittlungen ohne Authentifizierung bis zum 31. August 2013 zu akzeptieren.
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Erbschaft- und Schenkungsteuer
Nach Ansicht der Finanzverwaltung konnte eine Einkommensteuerschuld des Erblassers für das Todesjahr nicht als Nachlassverbindlichkeit abgezogen werden, da sie erst mit Ablauf des jeweiligen Veranlagungszeitraums entsteht. Unter Änderung seiner Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof (BFH) dieser Sichtweise widersprochen und entschieden, dass die Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erbfalls noch nicht voll wirksam entstanden sein müssen (BFH, Urteil vom 4.7.2012, Az. II R 15/11, Abruf-Nr.
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Steuererklärung
Reichen Sie trotz mehrmaliger Mahnungen Ihre Steuererklärung zu spät ein, kann das Finanzamt zur Strafe einen Verspätungszuschlag festsetzen. Der Hinweis, dass Sie krank gewesen seien und sich nach Ihrer Genesung erst um berufliche Belange kümmern mussten, hilft Ihnen nicht – es bedarf schon besserer Argumente (Finanzgericht (FG) Köln, Urteil vom 20.5.2012, Az. 7 K 3652/11, Abruf-Nr. 130556 ).
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenentwicklung
2012 war betriebswirtschaftlich für viele Apothekeninhaber kein einfaches Jahr. Der seit 2004 geltende Festzuschlag von 8,10 Euro pro abgegebenem verschreibungspflichtigem Fertigarzneimittel (Rx-FAM) wurde nicht angehoben und auch der Kassenabschlag (mit 2,05 Euro je Packung) wurde trotz Überschüssen in zweistelliger Milliardenhöhe bei den gesetzlichen Krankenkassen nicht reduziert. Die novellierte Apothekenbetriebsordnung führte zu weiteren Belastungen, die auf der Kostenseite der ...
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenmarketing
Fast jeder Haushalt hat sie – im Schlaf- oder Badezimmer, in einer Schachtel, Schublade oder einem Schränkchen: die Hausapotheke. Dort pflegt sie ein Schattendasein, bis eine Krankheit oder ein kleiner Unfall ihren Einsatz erfordern. Dann erwartet die Hilfesuchenden häufig eine Enttäuschung: Das Haltbarkeitsdatum des Hustensafts ist bereits abgelaufen, von den Kopfschmerztabletten ist nur die leere Schachtel übrig und das Fieberthermometer bleibt trotz intensiver Suche verschwunden. Mit ...
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenentwicklung
Mystery-Shopping-Einsätze sind ein gutes Mittel, die Zufriedenheit der Kunden mit der eigenen Apotheke zu steigern. Damit das gelingt, müssen durch eine gute Vor- und Nachbereitung der Testeinsätze aussagekräftige Ergebnisse erzielt, ausgewertet und anschließend zielgerichtet umgesetzt werden. Folgende Fragen gilt es in diesem Zusammenhang zu beantworten: Wer übernimmt die Hauptverantwortung für die Organisation der Testkäufe? Wie wird das Apothekenteam vorab und vor allem nach einer ...
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenimmobilie
Ist ein Apotheker (Mit-)Eigentümer eines Gebäudes, in dem sich Arztpraxen befinden, kann es sich bei seinem Eigentumsanteil an den Praxen um notwendiges und damit zwingendes Betriebsvermögen handeln (Bundesfinanzhof (BFH), Urteil vom 5.9.2012, Az. X B 129/11, Urteil unter www.dejure.org ).
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22.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Steuertipps
Viele Steuerzahler – darunter auch Apotheker und ihre Arbeitnehmer – nutzen das privat angeschaffte Festnetz- oder Mobiltelefon sowie IT-Geräte und telefonieren bzw. surfen im Internet von zuhause aus auch für berufliche Zwecke. Sofern das „in erheblichem Umfang“ geschieht, können die anteiligen Kosten für die berufliche Nutzung als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Sie müssen dem Finanzamt allerdings nachweisen, dass Sie den heimischen Computer, ...
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21.02.2013 · Nachricht aus AH · Der praktische Fall
Wenn sich ein Kunde nicht mehr selbst versorgen kann und keine Angehörigen oder sonstigen Helfer hat, ist der Umzug in ein Pflegeheim meist unumgänglich. Doch die Apotheke erfährt oft nichts von den veränderten Lebensumständen des Kunden und seiner Unterbringung im Heim. Dieser Umstand kann zu Problemen bei der Belieferung von Verordnungen zulasten der Knappschaft führen, da bestimmte Hilfsmittel genehmigungspflichtig werden, sobald die zu versorgende Person in einem Pflegeheim wohnt. Was ...
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20.02.2013 · Fachbeitrag aus AH · Arbeitsrecht
Der Arbeitgeber kann keine Aufklärung über das Bestehen einer Schwangerschaft seitens einer Arbeitnehmerin oder einer Bewerberin verlangen. Dies gilt auch dann, wenn nur ein befristeter Arbeitsvertrag begründet werden soll und feststeht, dass die Bewerberin während eines wesentlichen Teils der Vertragslaufzeit nicht arbeiten kann (Landesarbeitsgericht [LAG] Köln, Urteil vom 11.10.2012, Az. 6 Sa 641/12, Abruf-Nr. 130176 ).
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