27.10.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Adhäsive Befestigungen
Ist die adhäsive Befestigung nach GOZ-Nr. 2197 neben Kompositrestaurationen nach den Nrn. 2060 ff. berechnungsfähig? Diese Frage beantwortet das Amtsgericht Bonn in seinem Urteil vom 28. Juli 2014 (Az. 116C148/13, siehe AAZ Nr. 09/2014, Seite 2) mit einem „Ja“. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hingegen bleibt auch in ihrem zum 1. Oktober 2014 aktualisierten Kommentar bei einem „Nein“, weist aber nunmehr explizit in ihren Kommentaren zu Kompositrestaurationen nach den Nrn. 2060, ...
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27.10.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Wirtschaftlichkeitsprüfung (Teil 3)
Die Notwendigkeit und Bedeutung der Dokumentation im Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeitsprüfungen kann nicht oft genug betont werden, denn es gilt der Grundsatz: Einer ordentlich geführten Dokumentation ist Glauben zu schenken. Das bedeutet: Ist eine Maßnahme/Tatsache dokumentiert, so darf sie als feststehend erachtet werden. Ist sie nicht dokumentiert, so ist – bis zum Beweis des Gegenteils – davon auszugehen, dass sie nicht erfolgte. Vor diesem Hintergrund werden nachfolgend einige ...
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27.10.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Abrechnung
Seit dem 1. Januar 2009 gibt es den Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV). Seitdem ist die Zahl der in diesem Tarif Versicherten zwar stark gestiegen, sie bewegt sich aber noch immer auf einem niedrigen Niveau. So tauchen Basistarifversicherte nur vereinzelt in Zahnarztpraxen auf – und oft sind dann den Praxen die Sonderregelungen im Umgang mit dieser Versichertengruppe nicht geläufig. Es folgt ein Überblick zu den Spezialregelungen bei Basistarifversicherten.
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27.10.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Praxisfall
Im Praxisfall von AAZ 11/2014 haben wir uns mit der Abrechnung von Teilleistungen bei Kronen und Brücken befasst. Heute geht es um die Abrechnung von Teilleistungen bei der Versorgung mit Prothesen.
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08.10.2014 · Nachricht aus AAZ · Aktuelle Rechtsprechung
Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 7. Mai 2014 (Az. 4 O 154/12, Abruf-Nr. 142620 ) einen Zahnarzt nach einer völlig missglückten Implantatbehandlung dazu verurteilt, seiner Patientin ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.000 Euro zu zahlen. Er muss auch die Kosten für ein privates Gutachten (1.500 Euro) und alle materiellen Folgeschäden ersetzen.
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29.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Aktuelle Rechtsprechung
Eine kostenintensive Zahnbehandlung (Implantatbehandlung mit Knochenaufbau durch Eigenknochenzüchtung) muss nicht bezahlt werden, wenn sich der Patient im Falle seiner ordnungsgemäßen Aufklärung über andere Behandlungsmöglichkeiten (Knochenaufbau durch Verwendung von Knochenersatzmaterial oder Knochenentnahme aus dem Beckenkamm) gegen die kostenintensive Behandlung ausgesprochen hätte. So entschied das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil vom 12. August 2014 (Az. 26 U 35/13, Abruf-Nr.
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26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Aktuelle Rechtsprechung
Im Falle einer Amalgamallergie eines Patienten ist es nicht ausgeschlossen, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Goldinlays in vollem Umfang zu übernehmen hat. Voraussetzung ist die medizinische Notwendigkeit für eine Versorgung mit Goldinlays. Zu diesem Urteil kam das Bundessozialgericht (BSG) am 26. August 2014 (Az. B 1 KR 3/13 R). Den Fall selbst verwies das BSG an das LSG Sachsen zurück.
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26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Abrechnung
Wann bekommt der Patient im Zusammenhang mit Suprakonstruktionen einen Festzuschuss und wann nicht? Wann muss nach BEMA und wann nach GOZ abgerechnet werden? Diese Fragen stellen sich in vielen Fällen – und manchmal gibt es bei der Beantwortung Unsicherheiten. Nachfolgend greifen wir einige knifflige Fragen von Praxismitarbeiterinnen auf und beantworten sie.
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26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Kassenabrechnung
Welche Gebühr kann für welche Extraktionsleistung abgerechnet werden? Bei der Beantwortung dieser Frage gibt es immer wieder Unsicherheiten. Besonders ärgerlich: Immer mal wieder werden die Extraktionen nicht ordnungsgemäß dokumentiert, wodurch unnötig Honorar verschenkt wird. Daher sollte eine Karteidokumentation bei einer Extraktion immer so erfolgen, dass die nachfolgenden Fragen damit beantwortet sind.
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26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Wirtschaftlichkeitsprüfung (Teil 2)
Nachdem im ersten Teil dieser Beitragsserie Grundlagen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung (Prüfmethoden, Ablauf etc.) dargestellt wurden, geht es heute um Praxisbesonderheiten und die Bedeutung der Dokumentation. Schließlich ist der Zahnarzt im Falle einer Wirtschaftlichkeitsprüfung im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht dafür verantwortlich, der Prüfungsstelle die nötigen Informationen und Unterlagen zukommen zu lassen. Ohne eine gute Dokumentation wird das problematisch.
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