01.09.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Im Zusammenhang mit Patientenverfügungen wird häufig die Beratung durch den Hausarzt, nicht durch einen Anwalt oder Notar gewünscht. Schließlich kennt nur der Arzt die gesundheitsbezogenen Fakten des Patienten und niemand weiß so gut wie er, welche Umstände eintreten können. Um Ärzte bei derlei Beratungen zu unterstützen, gibt es von den Ärztekammern reichlich hilfreiche Informationen – in puncto Vergütung dieser ärztlichen Leistung herrscht jedoch Wildwuchs.
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25.08.2017 · Fachbeitrag aus AAA · G-BA-Beschluss
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17.08.2017 beschlossen, die Ausnahmeregelung in Anlage III Nummer 12 der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) für Lactobacillus rhamnosus GG haltige Arzneimittel zur Behandlung von Diarrhoen bei Säuglingen und Kleinkindern zu streichen. Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt und tritt – vorbehaltlich seiner Nichtbeanstandung – am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft; hiermit ist spätestens in ca.
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09.08.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Berufsrecht
Begeht ein Arzt, der zudem noch gleichzeitig Anwalt ist, über Jahre hinweg Abrechnungsbetrug und verursacht so einen Schaden von über 90.000 Euro, so kann ihm seine Zulassung entzogen werden. Und dies auch dann, wenn der Betrug länger als fünf Jahre zurückliegt (Landessozialgericht [LSG] Baden-Württemberg, Beschluss vom 12.08.2016, Az. L 5 KA 1165/16).
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01.08.2017 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2017
Mit Wirkung zum 01.10.2017 wird die ambulante Palliativversorgung weiter ausgebaut. Der Bewertungsausschuss hat am 25.07.2017 die Aufnahme mehrerer neuer Leistungen in den EBM beschlossen. Hier ein erster Überblick über die wesentlichen Inhalte dieser neuen Leistungen; eine ausführliche Darstellung folgt in der nächsten Ausgabe.
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31.07.2017 · Fachbeitrag aus OH · Leistungsanspruch
Patienten haben nur dann einen verfassungsmäßigen Anspruch auf Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wenn sie in einer durch nahe Lebensgefahr geprägten Notlage sind. Mit dieser Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Verfassungsbeschwerde einer Patientin abgelehnt und damit die Weichen für die Gewährung von Leistungen neu gestellt (BVerfG, Beschluss vom 11.04.2017, Az. 1 BvR 452/17).
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20.07.2017 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ
„Kreative“ Abrechnungspraktiken bergen erhebliche (straf-)rechtliche Risiken. Mit Blick auf den Vertragsarzt betont die sozialgerichtliche Rechtsprechung immer wieder, dieser sei zur „peinlich genauen“ Abrechnung verpflichtet – für die privatärztliche Abrechnung gilt indes nichts anderes. Die Aufsplittung einer ärztlichen Leistung auf einen echten und einen fiktiven Behandlungstermin zwecks Abrechnungsoptimierung ist deshalb unzulässig und kann einen Approbationsentzug zur Folge ...
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20.07.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Refresher
Nicht nur die Abrechnung der früheren Chronikerpauschale Nr. 03212 führt zu Ärger in Hausarztpraxen. Nach Presseberichten stehen auch die zum 01.10.2013 geänderten neuen Chronikerpauschalen nach den Nrn. 03220 und 03221 im Fokus von Prüfanträgen der Krankenkassen. Wir nehmen dies zum Anlass, die Voraussetzungen zur Abrechnung der Chronikerpauschalen zusammenfassend darzustellen.
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20.07.2017 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2017
Im Nachgang zum Beitrag „Videosprechstunde – Neue EBM-Nrn. ab 01.04.2017“ (AAA 03/2017, Seite 2) haben sich einige Leser gemeldet und darauf hingewiesen, dass die Durchführung von Videosprechstunden nur für Praxen mit sehr hohen Fallzahlen oder f ür große Gemeinschaftspraxen oder MVZ wirtschaftlich interessant sein könne. Denn in der Leistungsbeschreibung zu den EBM-Nrn. 01439/01450 seien unter sechs Spiegelstrichen nur begrenzt wenige Erkrankungen genannt. Dem ist nicht so, wie sich ...
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12.07.2017 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Ärztliche Kerntätigkeiten, die dem Arzt vorbehalten sind, dürfen keinesfalls an nichtärztliches Personal übertragen werden, denn sonst drohen massive Honorarrückforderungen von rückwirkend bis zu zehn Jahren, wie der folgende Fall einer Hausärztin zeigt, die einem Elektriker (angeblich) Prokura erteilt hat und sich durch ihn auch ärztlich vertreten ließ.
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05.07.2017 · Nachricht aus AAA · Praxisorganisation
Immer wenn eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) beim ersten Arztbesuch im Quartal nicht eingelesen werden kann, kommt das Ersatzverfahren zum Zuge. Problematisch war das Ersatzverfahren bislang jedoch dann, wenn der Patient z. B. nur telefonisch kontaktiert wurde. Diese und weitere Konstellationen wurden jetzt im Bundesmantelvertrag-Ärzte (BVM-Ä) klarer geregelt.
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