20.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · G-BA
Am 17.11.2017 hat der G-BA einen Beschluss zur Umsetzung der aktuellen STIKO-Empfehlungen (AAA 12/2017, Seite 16) in der Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) gefasst und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt. Kurz vor Ablauf der hierfür gesetzlich vorgegebenen Frist von 2 Monaten hat das BMG mit Schreiben vom 16.01.2018 mitgeteilt, noch Erläuterungsbedarf zu haben und ein Gespräch hierzu vorgeschlagen.
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19.02.2018 · Nachricht aus PFB · Umsatzsteuer
Schönheitsoperationen können – ausnahmsweise – Heilbehandlungen und damit umsatzsteuerbefreit sein; die Feststellungslast trifft allerdings den Arzt. Um dem Gericht die Nachprüfung zu ermöglichen, muss der Arzt mindestens anonymisierte Patientenakten vorlegen, in denen sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und künftige Behandlung wesentlichen Maßnahmen und deren Ergebnisse aufgezeichnet und Anamnese, Diagnosen, Untersuchungen, Untersuchungsergebnisse, Befunde, Therapien ...
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16.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Rechnet ein Vertragsarzt falsch ab, so kann dies zur Zulassungsentziehung wegen „gröblicher Pflichtverletzung“ führen. Der Zulassungsausschuss kann sich bei der Feststellung der gröblichen Pflichtverletzung auch auf die Feststellungen in einem Urteil eines Strafgerichts stützen. Das gilt auch dann, wenn dem Urteil ein sogenannter Deal zugrunde lag. Dies stellt auch keine (verbotene) Doppelbestrafung dar (Landessozialgericht [LSG] München, Urteil vom 28.06.2017, Az. L 12 KA 130/16).
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16.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ
Die wIRA-Therapie (wIRA®) zur Behandlung von Warzen ist für Hausärzte eine „dankbare“ Option bei Patienten, die unbefriedigende Erfahrungen mit anderen Therapien gemacht haben oder eine Operation vermeiden wollen. Warzenbehandlung ist aber nicht die einzige Indikation für die wIRA-Therapie. In der hausärztlichen Praxis wird sie auch zur Behandlung chronischer Schmerzzustände durch rheumatische Erkrankungen, Arthrosen und Wirbelsäulensyndrome sowie beim Ulcus cruris venosum ...
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12.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Hausärzte und auch Ärzte des fachärztlichen Versorgungsbereichs, die Patienten in Wohn-, Pflege- oder Altenheimen betreuen, rechnen Besuche nach EBM-Nr. 01415 sehr selten ab. Erklärlich ist das nur damit, dass vielfach nicht bekannt sein dürfte, wann diese Besuche berechnungsfähig sind.
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12.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Rechtsprechung
Bei der ärztlichen Abrechnung gibt es unter den Rechnungsempfängern auch „Selbstzahler“, die zwar grundsätzlich über einen (Sozial-)Versicherungsschutz verfügen, es jedoch aus unterschiedlichen Gründen vorziehen, die ärztlichen Leistungen aus eigener Tasche zu bezahlen. In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu Vergütungsstreitigkeiten.
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12.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Mit der Zulassung als Vertragsarzt ist die grundsätzliche Verpflichtung verbunden, Versicherte der GKV zu behandeln. Aufgrund der gesetzlich garantierten freien Arztwahl können sich die GKV-Versicherten „ihren Doktor“ zwar aussuchen, der Vertragsarzt hat umgekehrt aber nicht das Recht, seine Patienten auszuwählen, sofern diese die elektronische Gesundheitskarte oder einen anderen gültigen Behandlungsausweis vorlegen. Doch von dieser Regel gibt es Ausnahmen!
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09.02.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Strafrecht
Die Frage, ob ein Arzt während des gesamten Analysevorgangs persönlich anwesend sein muss, um in einer Laborgemeinschaft erbrachte Speziallaborleistungen als „eigene“ Leistungen abrechnen zu können, beschäftigt immer wieder die Gerichte. Der BGH hat nun einen Hausarzt, der nicht während des gesamten Analysevorgangs persönlich anwesend war und dies auch gegenüber dem Patienten bei Rechnungsstellung offenlegte, vom Tatbestand des Betrugs freigesprochen, weil er transparent und im guten ...
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07.02.2018 · Nachricht aus AAA · Pressemitteilung
In seiner heutigen Pressemitteilung äußert sich der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, äußerst kritisch zu den Vereinbarungen für das Gesundheitswesen im Koalitionsvertag:
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30.01.2018 · Nachricht aus AAA · Gesundheitspolitik
Eine Vereinheitlichung der Vergütungssysteme in der Gesundheitsversorgung löst keine Probleme, sondern schafft nur neue. Zu diesem Ergebnis kommen fünf namhafte Gesundheitsökonomen und Juristen in einem von der Bundesärztekammer (BÄK) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) initiierten Memorandum.
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