17.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Schadenersatz
Ein ArbN, der von seinem ArbG auf Schadenersatz wegen angeblich von ihm getroffener kartellrechtswidriger Absprachen in Anspruch genommen wird, kann dem erfolgreich ein Mitverschulden des ArbG entgegenhalten. Dies gilt zumindest, wenn der ArbG bzw. seine Organe selbst das kartellrechtswidrige Absprachesystem geschaffen haben (LAG Düsseldorf 27.11.15, 14 Sa 800/15, Abruf-Nr. 182261 ).
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17.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Entgeltfortzahlung
Können ArbN wegen Erkrankung eines Kindes nicht arbeiten, stellt sich für den ArbG vor allem die Frage, ob er das Entgelt fortzahlen muss oder ob die Krankenkasse mit dem Kinderkrankengeld einspringt und was er in diesem Falle tun muss.
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17.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Vergütung
Wer als ArbN bisher jederzeit eine bezahlte Raucherpause einlegen konnte, hat regelmäßig keinen Anspruch darauf, dass diese Regel fortgesetzt wird. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der ArbG in der Vergangenheit weder die genaue Häufigkeit noch die Dauer dieser Pausen kannte (LAG Nürnberg 5.8.15, 2 Sa 132/15, Abruf-Nr. 179652 ).
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17.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Tarifvertragliche Eingruppierung
Für die Tätigkeit im Ordnungs- und Servicedienst der Stadt sind gründliche und vielseitige, aber nicht umfassende Fachkenntnisse erforderlich. Dies rechtfertigt die Eingruppierung in Entgeltgruppe (EG) 8, aber nicht in EG 9 TVöD.
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17.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Die letzte Seite
Auf der letzten Seite von „Arbeitsrecht aktiv“ lesen Sie die Kernaussagen weiterer wichtiger Entscheidungen aus der BAG- und LAG-Rechtsprechung, diesmal u.a. zur Befristung und zur Prozesskostenhilfe.
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16.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · Verhaltensbedingte Kündigung
Zwar ist das Verteilen gegen den ArbG gerichteter Flugblätter mit beleidigendem Inhalt generell geeignet, eine verhaltensbedingte Kündigung zu rechtfertigen. Dieses Verhalten muss der ArbG aber im Bestreitensfall beweisen. Der Nachweis der heimlichen Übergabe eines Flugblatts ist insofern nicht ausreichend (LAG Düsseldorf 16.11.15, 9 Sa 832/15, Abruf-Nr. 146039 ).
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14.12.2015 · Fachbeitrag aus AA · AGG
Nach § 82 S. 2 SGB IX muss ein öffentlicher ArbG einen schwerbehinderten Stellenbewerber zum Vorstellungsgespräch einladen, soweit dieser nicht offensichtlich fachlich ungeeignet ist. Dies kann nicht durch einen schriftlichen, für alle Bewerber verbindlichen Auswahltest ersetzt werden. Erhält ein schwerbehinderter Bewerber, der das Anforderungsprofil erfüllt, eine Absage, ohne dass er zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, ist dies ein Indiz für eine Diskriminierung wegen der ...
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