27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde / Oralchirurgie
Die Füllung eines Zystenhohlraumes nach der Zystektomie ist unnötig. Wenn der Zugang über einen Zahnfleischrandschnitt erfolgt, kann die Naht gut adaptiert werden. Wenn sich das Koagulum ohne Infekt organisieren kann und wenn die notwendige Ruhe durch die Verordnung von weicher Kost geschaffen wird, heilt der Knochendefekt sicher aus. Die Verwendung von Füllmaterial erhöht die Kosten, verbessert die Stabilität nicht und schafft nur durch die eventuelle Knochenentnahme eine erhöhte ...
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Ein interdisziplinäres Management der parodontologischen und prothetischen Therapie in einem Synoptischen Behandlungskonzept stellt die Voraussetzung für eine funktionelle und ästhetische Rekonstruktion dar. Nur durch eine erfolgreich abgeschlossene Vorbehandlungsphase, gefolgt von der prothetischen Therapie und anschließender Einbindung in ein regelmäßiges Nachsorgeregime, können voraussagbare und langzeitstabile Behandlungsergebnisse ermöglicht werden.
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
US-amerikanische Wissenschaftler äußern die Vermutung, dass auch die Prostatitis (Entzündung der Prostata) und Parodontitis Zusammenhänge zeigen. Sie erhoben bei 35 Männern mit Prostatitis und Parodontitis zum einen den PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) und zum anderen den CAL-Wert (clinical attachment level).
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Verzweifeln Sie nicht an Ihren Patienten, die Schmerzen nicht richtig zuordnen können: Das Gehirn unterscheidet nicht immer zwischen Schmerzen im Ober- und Unterkiefer. Vielleicht erklärt dies auch Phantomschmerzphänomene und nicht lokalisierbare Schmerzen.
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde / Parodontologie
Eine im März 2010 auf der Jahrestagung der International Association for Dental Research in Washington D.C. vorgestellte prospektive Studie der Arbeitsgruppe um Marjorie Jeffcoat, Universität von Pennsylvania, hat erstmals das Frühgeburtenrisiko von Schwangeren mit Parodontitis mit dem jeweiligen PAR-Behandlungserfolg verknüpft. Insgesamt wurden 872 Frauen untersucht, bei 160 Frauen wurde eine Parodontalerkrankung diagnostiziert und mit Scaling sowie Wurzelglättung behandelt. Nach der ...
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Koob et al. konnten keinen signifikanten Einfluss des Stumpfaufbaumaterials auf die Überlebensrate von Kronen feststellen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Anzahl der Flächen eines Stumpfaufbaus die Überlebensrate von Kronen beeinflusst.
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde / Rheumatologie
Bei entzündlichem Rheuma sind oft auch die Zähne beteiligt. Eine Parodontitis-Therapie reduziert die Krankheitsaktivität bei Patienten mit einer Rheumatoiden Arthritis (RA). So erhielt in einer interdisziplinären Studie eine Gruppe von Rheuma-Patienten mit Parodontitis eine Parodontitis-Therapie, die andere Gruppe nicht. Bei den zahnärztlich therapierten Patienten sank die RA-Krankheitsaktivität deutlich: Der „Disease Activity Score 28“ (0 bis 10 Punkte) sank um 1,6 Punkte, ohne ...
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Trotz einer klaren Empfehlung für Aminopenicilline verschreiben deutsche Zahnärzte in mehr als 50 Prozent der Fälle Clindamycin und in über 22 Prozent der Fälle Schmalspektrumpenicilline. Das heißt: Fast drei Viertel der Antibiotikaverordnungen entsprechen nicht den Empfehlungen und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Zwei überarbeitete Leitlinien werden bis Ende Juni 2010 von der Zahnärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung (ZZQ) im Internet zur Diskussion gestellt. Danach werden diese Leitlinien mit den eingearbeiteten Veränderungen veröffentlicht.
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27.05.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Bakterien im menschlichen Zahnbelag können mit Nitrat anstelle von Sauerstoff atmen. Bei diesem Denitrifikation genannten Prozess wird das im Speichel enthaltene Nitrat (NO3-) im Zahnbelag in Stickoxid (NO) und Lachgas (N2O) umgewandelt.
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