28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Für die Messung von Mundgeruch steht eine Vielzahl von Nachweisverfahren zur Verfügung. Um deren Übereinstimmung zu untersuchen, wurden an der Universität Freiburg vier ausgewählte Messmethoden bei 100 Probanden miteinander verglichen. Zum einen wurde die Mundgeruchsmessung organoleptisch durch eine Person durchgeführt, zum anderen instrumentell durch die Sul?d-Monitore Halimeter® und Fresh Kiss® sowie durch Halitox® (Halitosis linked toxin detection assay), womit sowohl flüchtige ...
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Die Ergebnisse einer japanischen Studie zeigen, dass Halitosis eher auf eine charakteristische Besiedelung durch eigene Mundbakterien zurückgeht als allein auf ein übermäßiges Bakterienwachstum aufgrund schlechter Mundhygiene. Das könnte erklären, warum das Problem durch antibakterielle Mittel oft nur kurzfristig in den Griff zu bekommen ist: Sobald diese abgesetzt werden, können sich die Bakterien wieder vermehren.
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und systemischen Erkrankungen wird in der letzten Zeit mit immer mehr Studiendaten unterlegt. Zwei weitere Studien, die in renommierten Publikationen veröffentlicht wurden, zeigen die Auswirkungen der Mundgesundheit auf das kardiovaskuläre Risiko und auf Diabetes.
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
US-amerikanische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sich als Nasentropfen oder Nasenspray verabreichte Lokalanästhetika über die Hauptnerven in hohen Konzentrationen in Zahn, Kiefer und Mund sammeln. Die Entdeckung könnte zu einer neuen Generation von intranasalen Medikamenten für die noninvasive Behandlung von Zahnschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie und anderen Zuständen führen.
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Die Zahntransplantation ist bei Kindern und Jugendlichen nach Zahnverlust anderen Arten des Zahnersatzes (kieferorthopädischer Lückenschluss oder Klebebrücken) in vielen Fällen hinsichtlich Behandlungsdauer, Ästhetik und Funktion überlegen. Mit Hilfe der Kryopräservation ist es möglich, kariesfreie und parodontal gesunde Zähne in flüssigem Stickstoff aufzubewahren und zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf (Karies, Zahntrauma, Nichtanlage) als autogenes Transplantat zu verwenden.
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
In der Implantatprothetik können festsitzende Restaurationen entweder verschraubt oder zementiert werden. Die Verschraubung gewährleistet grundsätzlich die Möglichkeit der Wiederabnahme der Restauration. In früheren Untersuchungen an verschraubten Brücken konnte bereits gezeigt werden, dass okklusale Keramikabplatzungen generell häufiger auftreten als bei zementierten Restaurationen. Die Verblendkeramik in direkter Umgebung der Schraubenzugangsöffnung scheint dabei besonders gefährdet ...
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Verglichen mit Implantationen werden Hemisektionen heute eher selten durchgeführt. Dabei kann die Hemisektion durchaus als Alternative für eine vorschnelle Implantation gesehen werden, folgert Frühwirth aus der Nachuntersuchung von hemisezierten Molaren. Ihre Prognose sei vergleichbar mit der von Implantaten, die in derselben Region gesetzt wurden: Seine Studie zeigt eine Zehn-Jahres-Überlebensrate von 80 Prozent bei hemisezierten Zähnen. Durch die bessere Qualität des zahnärztlichen ...
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Teleskopprothesen im stark reduzierten Restgebiss brauchen intensive Nachsorge. Sie bieten aber Tragekomfort und Lebensqualität bei guter Reparaturfähigkeit. Die Studie beschreibt den Einsatz von Teleskopen im stark reduzierten Restgebiss und deren Nachuntersuchung im strikten Recall. 74 Patienten erhielten 82 Teleskopprothesen, die auf 173 Teleskopen abgestützt waren.
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Betrachten Sie bei Panoramaschichtaufnahmen (Orthopantomogramm) nicht nur die Zähne des Patienten! Die Region inferior des Mandibularwinkels in Höhe der Wirbelkörper C3 und C4 sollten Sie immer mit abklären: Bei einer kalksuspekten Verschattung der Halsschlagader (Carotis) sollten Sie den Patienten zur weiteren Abklärung an seinen Hausarzt oder einen entsprechenden Facharzt zur zeitnahen Abklärung verweisen. Sie können ihm so einen Schlaganfall ersparen!
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28.06.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
An der Universität Würzburg wurde das Zahnpflegeprodukt Tooth Mousse®, das als Wirkstoff den CPP-ACP- Komplex (Caseinphosphopeptid-amorphes Calciumphosphat) enthält, auf seine Remineralisationsfähigkeit untersucht und mit anderen Zahnpasten verglichen. Für die Vergleiche wurden eine 1400 ppm-fluoridhaltige Zahnpasta (Elmex® rot), eine Placebozahncreme ohne Wirkstoff (Elmex Placebo) sowie eine Neuentwicklung auf der Basis unterkühlter, amorpher Salzhydratschmelze mit hohem Calciumgehalt ...
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