25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Oralchirurgie
Die Hemisektion der mesialen Wurzel von 6er-Molaren im Unterkiefer stellt in Kombination mit der zeitnahen Anfertigung eines Langzeitprovisoriums – auch später für den definitiven Zahnersatz – eine sichere und bewährte Behandlungsalternative zum Implantat dar, folgert Frahn aus Fallbeobachtungen in der Allgemeinzahnarztpraxis.
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Oralchirurgie
Die Entfernung von impaktierten unteren Weisheitszähnen ist nach wie vor mit einem erheblichen Trauma durch die Deperiostierung und laterale Osteotomie verbunden. Engelke et al. beschreiben eine Technik, durch die über einen okklusalen Zugang vollständig impaktierte Weisheitszähne ohne Lappenbildung und ohne laterale Osteotomie entfernt werden können.
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Implantologie
Das Trabecular Metal Zahnimplantat (Zimmer Dental) besitzt einen osteokonduktiven mittleren Abschnitt, geformt aus sogenanntem Trabecular Metal", einem dreidimensionalen Tantal-Material mit bis zu 80 Prozent Porosität sowie einer mit spongiösem Knochen vergleichbaren Struktur und Funktion. Damit soll das Einwachsen des Knochens (Osseoinkorporation) in das Implantat erreicht werden. Studien zum Trabecular Metal Zahnimplantat am Menschen begannen 2010. Im Tierversuch wurde der Nachweis des ...
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Implantologie
Angulierte Implantate werden auch zunehmend als Therapiealternative zur aufwendigen chirurgisch-rekonstruktiven Implantattherapie bei begrenzter vertikaler Knochenhöhe diskutiert. Hierbei wird das Ziel verfolgt, mit der schrägen Implantateinbringung an den gefährdeten Nachbarstrukturen vorbei (zum Beispiel Foramen mentale im Unterkiefer, Sinus maxillaris im Oberkiefer) möglichst viel Knochenanteil zu nutzen und prothetische Abstützungsfläche durch divergierende Implantatachsen zu ...
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Erhöhte Dentinsensibilitäten sind mit einer durchschnittlichen Prävalenz von 20 bis 50 Prozent bei Patienten zwischen 20 und 40 Jahren anzutreffen. Häufig betroffene Regionen sind die bukkalen Zervikalbereiche der Eckzähne, Prämolaren – aber auch der ersten Molaren. Frauen leiden häufiger als Männer unter Schmerzen, die durch thermische, chemische, osmotische, evaporative oder taktile Reize ausgelöst werden und gemäß der hydrodynamischen Theorie zur einer Verschiebung des ...
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Das Werbeargument „geringe Schrumpfung“ kann nicht herangezogen werden, um Komposite hinreichend qualitativ zu bewerten. Aus einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg kann abgeleitet werden, dass bei Füllungskompositen nicht von einer Korrelation zwischen Polymerisationsschrumpf und Polymerisationsspannung auszugehen ist.
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde / Parodontolgie
Bei schweren Formen der Parodontitis ist eine zusätzliche systemische Behandlung mit Antibiotika erforderlich. Gerade mit Amoxicillin+Metronizadol zeigten sich die deutlichsten Verbesserungen bei den Taschentiefen sowie dem klinischem Attachment-Level, schreiben Baltacioglu et al.
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Bei intensiver Nachsorge sind Friktionsteleskope ein geeignetes Therapiemittel im stark reduzierten Restgebiss, urteilen Zahnmediziner der Universität Halle-Wittenberg. Es sei eine hohe Patientenzufriedenheit erreichbar. In einer prospektiven Fünf-Jahres-Betrachtung erhielten 74 Patienten
82 Prothesen, die über 173 Friktionsteleskopen verankert wurden. Die Pfeilerverteilung beeinflusste das Risiko für Teleskopverlust.
Die Pfeilerüberlastung wird nicht bestätigt.
Auch schwächere, nicht ...
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Um bei dünnen indirekten Keramikrestaurationen ein Durchscheinen von Verfärbungen des Dentins zu verhindern, empfehlen Autoren das Maskieren der verfärbten Stellen mit opaken Kompositen. Diese kosmetische Maßnahme führt aber zu deutlich verringerten Haftwerten der Versorgung, warnen US-amerikanische Wissenschaftler. Besonders das Mischen von Adhäsiv mit opakem Komposit führt zu drastischem Wirkungsverlust des Adhäsivs (Durchschnittliche Haftkraft: 18,96 MPa gegenüber 55,20 MPa nach ...
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25.08.2011 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Säurehaltige Erfrischungsgetränke demineralisieren den Zahnschmelz. Die Antwort des US-amerikanischen Herstellers Colgate Palmolive auf die Säureangriffe der Lebensmittelindustrie lautet: mehr Fluor. In einer In-situ -Untersuchung wurden Schmelzproben nach dem Putzen mit Orangensaft demineralisiert. Eine stark fluoridhaltige Zahnpaste mit 5000 ppm Fluorid zeigte dabei einen besseren Erosionsschutz als eine handelsübliche 1450-ppm-Creme (Median der Erosion nach 15 Tagen: 5,7 ± 4,5 µm ...
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