23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Avulsion
Die endodontische Behandlung avulsierter Zähne wird kontrovers diskutiert. Unstrittig ist, dass nach Replantation wurzelreifer Zähne zwingend eine Wurzelkanalbehandlung (WKB) erforderlich ist. Die Analyse von klinischen Studien ergibt aber laut Prof. Yango Pohl (Universität Bonn), dass bei leitlinienkonformem, verzögertem Behandeln mit einem Versagen der endodontischen Therapie in bis zu 50 Prozent der Fälle und Zahnverlusten bereits wenige Wochen nach Replantation zu rechnen ist. Mit ...
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Alternativen
Eine Studie der Universität Jena zeigt, dass das Bienenharz Propolis, zum Beispiel in Form von propolishaltigen Mundpflegeprodukten, das Wachstum oralpathogener Bakterien hemmt und im klinischen Einsatz durchaus eine Rolle spielen kann: Eine 20-prozentige Propolislösung wirkte auf P. gingivalis stärker antibakteriell als eine 0,2-prozentige-Chlorhexidinlösung.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Risikogruppen
Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen sind auch zahnmedizinische Risikogruppen. Eine Übersichtsarbeit des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) zeigt, dass die Mundgesundheit und die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und von Menschen mit Behinderungen deutlich schlechter sind als beim Bevölkerungsdurchschnitt.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Zahnpasta
Triclosan ist wegen einer möglichen Resistenzbildung umstritten – doch es ist immer noch am effektivsten: Im Vergleich zu anderen Zahncremes mit einer Natrium-Fluorid- (NaF) oder Zinn-Fluorid/Natrium-Hexametaphosphat/Zink-Laktat (SnF 2 /SHMP)-Formel zeigen die Zahncreme-Inhaltstoffe NaF/Triclosan/Copolymer (Colgate Total ® ) noch 12 Stunden nach der Verwendung eine deutliche Reduktion (49 bis 83 Prozent) von pathogenen dentalen Bakterien.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Gesundheitserziehung
Jedes zweite Kind zwischen sechs und acht Jahren ist bei der eigenen Zahnpflege ganz auf sich gestellt. Und selbst viele Drei- bis Fünfjährige putzen ihre Zähne selbst und alleine. Jedes zehnte Kleinkind ist hierbei nach einer Umfrage der Universität Witten/Herdecke schon ganz alleine für seine Zahnpflege verantwortlich (11 Prozent) – drei Viertel putzen ihre Zähne mit Unterstützung durch Vor- oder Nachputzen eines Elternteils.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Adhäsivsysteme
Selbstätzende Ein-Schritt-Adhäsivsysteme zeigen gegenüber den Mehr-Schritt-Systemen immer noch Schwächen. Brasilianische Wissenschaftler versuchten deshalb, ob eine deutlich längere Belichtung die Performance verbessern kann – mit gemischten Ergebnissen.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Infektiologie
Denken Sie bei plötzlich abheilenden und wiederkehrenden Veränderungen der Mundschleimhaut auch an die Lues (= Syphilis)! Alle Stadien der venerischen Infektionskrankheit weisen potenziell orale Manifestationen auf. Zahnmediziner der Charité Universitätsmedizin betonen die Bedeutung der Oralmedizin für die Diagnostik der Lues.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Prothetik
Schweizer Forscher analysierten anhand zahnmedizinischer Studien aus den Jahren 1966 bis 2009 die Überlebens- und Komplikationsraten von zahn- oder implantatgetragenen Doppelkronen-Abutments und herausnehmbaren Prothesen. Die Implantat-Lösungen überzeugten durch geringe Verlustraten.
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Wohlstandskrankheit
Untersuchen Sie Ihre jungen Patienten auch auf Erosionen – vor allem die unteren 6er-Molaren sind betroffen, schreibt Dr. Manuel Waldmeyer aus Hamburg. Eine Untersuchung an 1.580 Hamburger Schülern zeigte: 17,8 Prozent der Probanden wiesen Zeichen dentaler Erosionen auf. Die große Mehrzahl (84,2 Prozent) waren dabei nur Erosionen leichten Schweregrades. Allerdings ist der Anteil mittelschwerer Erosionen (Defekte mit Dentinbeteiligung) in den jüngeren Altersgruppen höher als bei den ...
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23.10.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Prophylaxe
Die tägliche Spülung mit Zinnfluorid (SnF 2 )- oder Titantetrafluorid (TiF 4 )-haltigen Mundwassern hilft, Schmelzerosionen und -abrasionen entgegenzuwirken. Die beiden Wirkstoffe zeigten sich bei Untersuchungen an der Universität Oslo deutlich effektiver als Natriumfluorid (NaF).
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