19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Materialkunde
Aufgabe eines Dentaladhäsivs ist es, eine starke und langzeitstabile Verbindung zwischen Zahnhartsubstanz und Kompositmaterial zu gewährleisten. Aktuell auf dem Markt erhältliche selbstätzende Adhäsivmaterialien können das Anforderungspaket jedoch teilweise nur unzureichend erfüllen. An der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg werden deshalb Sulfonsäure bzw. Sulfon- und Carbonsäure-funktionalisierte Polysiloxane für die Anwendung als selbstätzende ...
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Erosionen
Der Verlust von Zahnhartsubstanz durch erosive Einflüsse ist eine Form der Zahnschädigung, die heute immer häufiger auftritt. Neben sauren Lebensmitteln und Getränken gilt chronisches Erbrechen als Hauptursache. Da bei letzterem meistens eine Grunderkrankung mit ausgeprägter psychischer Komponente vorliegt, erweist sich eine kausale Therapie in der Regel als langwierig und nicht in allen Fällen erfolgreich. Um das Voranschreiten des pathogenen Zahnhartsubstanzverlustes zu vermeiden, muss ...
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Rheuma bei Kindern
Eine sehr gefährliche Erkrankung, die bei Zahnärzten viel zu wenig bekannt ist, ist die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) des Kiefergelenks. Sie kommt sehr häufig vor: Rund jedes 1.500 Kind ist davon betroffen. Klinisch zeigt sie sich durch eine reduzierte Mundöffnung, relative Schmerzfreiheit und eine Synovitis. Sie kennzeichnet sich durch eine massive Wachstumsstörung, die zu schweren Deformationen und Ankylosen des Kiefergelenks führen kann. Die frühzeitige Erkennung dieser ...
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Schmerzbehandlung
„Ubi pus, ibi evacua“ – „Wo Eiter ist, dort entleere ihn“ lautet ein noch heute gültiger Leitsatz von Hippokrates. Doch bei Kindern mit Abszessen kann man durchaus von dieser Regel abweichen, sagt Dr. Juliane Erb, Kinderzahnärztin an der Universität Zürich.
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Implantatdesign
Kommt die Renaissance der Blattimplantate? Die schmalen Implantate sind medizinisch durchaus sinnvoll – gerade bei ungenügendem Knochenangebot oder schmalen Kieferkämmen kommen sie ohne aufwendigen Knochenaufbau aus. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA will nun ihre Risikoeinschätzung abmildern und Blattimplantate in die niedrigere Risikoklasse II („mittleres Risiko“) einstufen.
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Grenzfälle der Endodontie
Die Versorgung von Wurzelperforationen stellt eine Herausforderung dar. Doch auch komplexe Situationen müssen nicht zwingend zur Extraktion führen, schreiben Zahnmediziner der Universität Heidelberg in der „Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift“. Bei sinnvoller Nutzung der heutzutage zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten, in Kombination mit der Verwendung von MTA (Mineral Trioxid Aggregat – ProRoot ® / Dentsply), könne auch beim Vorliegen schwieriger Ausgangssituationen ...
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Implantatgestützte Prothetik
Durch die Sofortbelastung von unverblockten Implantaten zur Stabilisierung einer Totalprothese im Unterkiefer kann die Lebensqualität von zahnlosen Patienten substanziell gesteigert werden. Die Sofortbelastung wies in einer Studie der Universität Basel nach zwei Jahren eine hohe Erfolgsrate von 100 Prozent auf. Die Patientenzufriedenheit nahm substanziell zu, und der mittlere marginale Knochenverlust war mit -0,67 mm nach zwei Jahren nicht erhöht.
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Adhäsive Füllungstherapie
Die rasante Weiterentwicklung im Bereich der adhäsiven Füllungstherapie führte zur Entwicklung von selbstätzenden Adhäsiven. Diese Systeme sind wegen ihrer zum Teil unbefriedigen Leistungen umstritten. Auch die Haftwerte, die bei einer Studie der Medizinischen Universität Graz erzielt wurden, lagen deutlich unter den von den Herstellern gemessenen Angaben.
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Anästhesie
Phentolaminmesilat (OraVerse ® / Sanofi), ein Arzneimittel, das die zahnärztliche Lokalanästhesie mit Vasokonstriktor beschleunigt aufhebt, wird seit März 2013 auch in Deutschland vertrieben. OraVerse ® ist für den Einsatz bei Erwachsenen und Kindern ab dem 6. Lebensjahr mit einem Körpergewicht von mindestens 15 kg indiziert.
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19.02.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Biokompatibilität
Der Trikalziumsilikatzement Biodentine ® (Septodont) ist ein bioaktiver Werkstoff, der die Bildung von Reparaturdentin fördern soll und wie Mineral Trioxid Aggregat (MTA) zur Pulpaüberkappung oder Apexifikation angewendet werden kann. Im Vergleich zu MTA liege der Vorteil in den besseren mechanischen Eigenschaften und der kürzeren Abbindezeit. Biodentine ® Trikalziumsilikatzement beeinflusst das Proliferationsverhalten der Zellen nicht negativ, erhöht jedoch die Mineralisationsaktivität ...
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