08.11.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Honorar
Das OLG Sachsen-Anhalt hat bestätigt, dass ein Patient von einem Zahnarzt, der einen Behandlungsfehler begangen hat, keine fiktiven Nachbehandlungskosten verlangen kann (25.06.2009, Az: 1 U 27/09; Abruf-Nr. 103642). Vielmehr kann der Patient nur verlangen, die Kosten einer durchgeführten Nachbehandlung ersetzt zu erhalten. Das OLG verweigerte sogar die Kosten der Erstellung eines Behandlungsplanes für die Nachbehandlung. Vor der Durchführung seien ersatzfähige Kosten noch nicht entstanden.
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08.11.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Honorarrecht
Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit drei Entscheidungen vom 13. Oktober 2010 bestätigt, dass die für alle Zahnärzte mit Ausnahme der Kieferorthopäden geltenden Punktmengengrenzen auch für Oral- und MKG-Chirurgen gelten. Verfassungsrechtlich seien keine weiteren Differenzierungen innerhalb der Gruppe der Vertragszahnärzte geboten (Az: B 6 KA 34/09 R, B 6 KA 35/09 R, B 6 KA 32/09 R). Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht und Sozialrecht Babette Christophers und Rechtsanwalt ...
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08.11.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Honorar
Am 1. Juli 2010 (Az: 20 W 23/10; Abruf-Nr. 103641) hat das Kammergericht (KG) Berlin entschieden, dass ein Patient bei einer fehlerhaften zahnprothetischen Arbeit statt des Ersatzes aller ihm für die Behebung der Mängel entstandenen Kosten auch Rückzahlung des gezahlten Honorars verlangen kann. Voraussetzung ist aber, dass der Zahnersatz aufgrund eines Behandlungsfehlers unbrauchbar ist.
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08.11.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Vermietung und Verpachtung
In den ersten beiden Teilen dieser Beitragsserie wurde erläutert, wie Sie mit einer verbilligten Vermietung an Angehörige Steuern sparen können. Voraussetzung der steuerlichen Anerkennung von Vermietungsverlusten ist unter anderem das Vorliegen einer sogenannten Einkunftserzielungsabsicht. Beträgt die Miete weniger als 75 Prozent, aber mindestens 56 Prozent der ortsüblichen Marktmiete, wird das Vorliegen der Einkunftserzielungsabsicht mit einer Prognoserechnung überprüft. Näheres hierzu ...
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08.11.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Kindergeld
Ein Kind, das sich in der Berufsausbildung befindet und Zivildienst geleistet hat, wird beim Kindergeld über das vollendete 25. Lebensjahr hinaus berücksichtigt. Der Verlängerungszeitraum entspricht auch dann der kompletten Dienstzeit, wenn der Dienst nicht am Monatsersten begann und daher im ersten Monat des Zivildienstes noch Kindergeld bezogen wurde. Gleiches gilt für den Wehrdienst.
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27.10.2010 ·
Musterverträge und -schreiben aus ZP · Downloads · Recht
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12.10.2010 · Fachbeitrag aus ZP · QM-Praxisnah - Modul 12
Die Qualität von Prozessen ist eine der drei Hauptsäulen des Praxis-QMS (GBA-Richtlinien). Durch das Prozessmanagement rücken die Behandlungsprozesse funktionsübergreifend in den Mittelpunkt und können optimiert werden. Das Erreichen von fehlerfreien Prozessen gilt als oberstes Ziel, um zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Ein Anliegen des Prozessmanagements ist es aber auch, alle Prozesse auf die Patientenzufriedenheit auszurichten. Hierzu ist es wichtig, zentrale Praxis- und ...
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12.10.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisentwicklung
Ein bewusster und geübter Umgang mit dem Thema „Kommunikation“ steigert die Bereitschaft für die Inanspruchnahme von Zusatzleistungen deutlich. Der Erfolg dabei hängt wesentlich von der Gesprächsführung des Zahnarztes und seiner Mitarbeiter ab. Es ist daher wichtig zu wissen, was Kommunikation ist, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, um Kommunikation im Gespräch bewusst und zielorientiert einzusetzen. Denn: Situation und Verlauf eines Gesprächs können aktiv ...
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12.10.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Steuerhinterziehung
Der Ankauf von Steuerdaten-CDs durch den Fiskus hat das Thema Steuerhinterziehung unlängst verstärkt in den Fokus gerückt. Eine Brücke zurück in die Steuerehrlichkeit ist die „strafbefreiende Selbstanzeige“, deren Voraussetzungen bereits im „Zahnärzte Wirtschaftsdienst“ - ZWD - Nr. 3/2010, S. 15, erläutert wurden. Bundesfinanzhof (BFH) und Bundesgerichtshof (BGH) haben nun in zwei Entscheidungen die Möglichkeiten der Selbstanzeige eingegrenzt.
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12.10.2010 · Fachbeitrag aus ZP · Steuergestaltung
Immobilienbesitzer können Steuern sparen, wenn sie ihre Immobilie verbilligt an Angehörige wie Kinder, Enkelkinder oder Eltern vermieten - vorausgesetzt, die Immobilie wird nicht selbst benötigt, der Immobilienbesitzer erzielt ein hohes Einkommen und ist nicht auf die tatsächlich realisierbaren Erlöse aus der Vermietung des Immobilienbesitzes angewiesen. In der letzten Ausgabe haben wir die Grundlagen und Voraussetzungen dieses Modells erläutert. Dieser Beitrag zeigt auf, was Sie bei der ...
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