19.10.2015 · Nachricht aus ZP · Arbeitsrecht
Die Kündigung einer schwangeren Frau ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde kann eine verbotene Benachteiligung wegen des Geschlechts (§ 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – AGG) darstellen und den Arbeitgeber zur Zahlung einer Geldentschädigung verpflichten. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden und damit eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin bestätigt.
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Umsatzsteuern
Unternehmer dürfen Vorsteuerbeträge abziehen, wenn sie Eingangsleistungen für ihr Unternehmen beziehen und selbst umsatzsteuerpflichtige Umsätze erbringen. Dieser Zusammenhang gilt sowohl für 1:1 zuordnenbare Eingangsleistungen als auch für solche Eingangsleistungen, die indirekt mit der wirtschaftlichen Tätigkeit in Verbindung stehen. Gerade Zahnärzte, die häufig gemischte Umsätze erbringen, müssen dies beachten.
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Information
Die Zahl der Asylbewerber steigt rasant an und immer mehr suchen als Patienten auch die Zahnarztpraxis auf. In diesem Zusammenhang sind viele rechtliche Fragen zu klären, zum Beispiel: Welchen Anspruch auf gesundheitliche Versorgung haben die Asylbewerber? Wie bekomme ich Hilfe bei Sprachproblemen? Wie rechne ich die erbrachten Leistungen ab?
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Aktuelle Rechtsprechung
Das Sozialgericht Berlin hat mit Urteil vom 30. September 2015 die derzeitige Praxis der „Durchschnittswertprüfung“ bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen für rechtswidrig erklärt (Az. S 79 KA 327/14, Abruf-Nr. 145538 ). Ein Beschwerdeausschuss hatte im Urteilsfall diese Methode angewandt. Dabei gilt die Unwirtschaftlichkeit der Behandlungsweise als erwiesen, wenn die Fallkosten des geprüften Zahnarztes die durchschnittlichen Fallkosten aller Zahnärzte um mindestens 40 Prozent ...
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Aktuelle Rechtsprechung
Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart hat in einem Urteil vom 17. Juli 2015 entschieden: Auch wenn der Patient eine Parodontitis hat, muss die Krankenkasse die Kosten einer professionellen Zahnreinigung (PZR) nicht übernehmen (Az. L 11 KR 211/15, Abruf-Nr. 145539 ).
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Steuergestaltung
Wie muss ein Partner in einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) beteiligt werden, um steuerrechtlich als selbstständig zu gelten? Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg hatte einen Juniorpartner einer BAG kürzlich als Arbeitnehmer eingestuft, da seine Beteiligung an der Gesellschaft übervorsichtig geregelt wurde (Urteil vom 12. Dezember 2014, Az. L 4 R 1333/13, Abruf-Nr. 144160 ). Worauf also muss der Praxisinhaber achten, wenn er zum Beispiel eine Praxisabgabe plant und hierfür ...
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Fallbeispiel
Jeder Praxisinhaber muss seine freien Geldmittel ständig im Blick haben – nicht nur im Notfall. Ein fehlender Blick auf die Liquidität ist oft daran zu erkennen, dass der Zahnarzt zu große Privatentnahmen vornimmt, ohne diese zuvor zu erwirtschaften. Manchmal hat er auch das Gefühl, privat zu wenig zur Verfügung zu haben; dabei wird oft nicht berücksichtigt, dass private Ausgaben wie Steuern oder Versicherungen bereits vom Praxiskonto abgegangen sind. Wir zeigen mit einem Fallbeispiel, ...
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Investitionen
Während die Kosten für die Übernahme einer Einzelpraxis auf 323.000 Euro gestiegen sind, lag das Finanzierungsvolumen für die Gründung und die Übernahme einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) deutlich unter den Vorjahreswerten. Dies sind Ergebnisse der aktuellen IDZ-Studie, die das Investitionsverhalten von Zahnärzten im Jahr 2014 untersucht.
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Kostenerstattung
Aufgrund häufiger Anfragen wird in diesem Beitrag geklärt, welche Regelungen für Leistungszusagen in der gesetzlichen (GKV) und privaten Krankenversicherung (PKV) gelten.
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08.10.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisgemeinschaft
Bei der Praxisgemeinschaft arbeiten die Partner weiterhin selbstständig und unabhängig voneinander. Damit unterscheidet sich diese Form der Zusammenarbeit ganz erheblich von einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG). Wenn nun im Rahmen einer Praxisgemeinschaft einer der Gesellschafter auf unbestimmte Dauer erkrankt, stellt sich die Frage, wie man mit dieser Situation umgehen soll?
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