03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Wertminderung
Das AG Lübbecke hat bei einer 6,5 Jahre alten C-Klasse mit einem WBW von noch 10.000 Euro bei einem Schaden in Höhe von 3.600 Euro trotz einer Laufleistung von 214.000 km die vom Sachverständigen ermittelte Wertminderung in Höhe von 200 Euro zugesprochen. Denn bei einem solchen Fahrzeug sei ein reparierter Unfallschaden immer noch wertbildend (Urteil vom 9.12.2011, Az. 3 C 410/11; Abruf-Nr. 120199 ; eingesandt von Rechtsanwalt Hans-Jürgen Rudolph, Minden).
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03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Zwei aktuelle Urteile zeigen, dass der bei einem Unfall Geschädigte schon bei minimalen äußeren Fahrzeugschäden wie beispielsweise Schrammen auf der Lackierung des Stoßfängers ein Schadengutachten in Auftrag geben darf und die Versicherung des Sch ädigers die Kosten dafür erstatten muss. Denn in den meisten Fällen stecken hinter den äußerlich erkennbaren minimalen Schäden tiefer gehende Schäden, deren Reparaturkosten die Bagatellgrenze von 750 Euro überschreiten.
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03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Ein Leser fragt: Eine Versicherung verlangt eine Nachbesichtigung bei einem Haftpflichtschaden und schreibt uns dazu: „... zu Ihrem o.a. Zeichen haben wir die Firma X mit der Nachbesichtigung des beschädigten Fahrzeugs beauftragt. Diese Nachbesichtigung ist gemäß § 809 BGB notwendig, da Uneinigkeit über die Höhe des Wiederbeschaffungswerts des beschädigten Fahrzeugs besteht.“ Über das Recht auf Nachbesichtigung besteht doch erhebliche Uneinigkeit. Haben die mit § 809 BGB nun den ...
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03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Neuwertentschädigung
Das LG Chemnitz folgt der Rechtsprechung des BGH zu den Voraussetzungen der Neuwertentschädigung im Haftpflichtfall. Neben den Basisvoraussetzungen „jünger als ein Monat, nicht mehr als 1.000 km Laufleistung“ ist eine „erhebliche Beschädigung“ erforderlich.
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03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
Der Geschädigte schadet sich selbst, wenn er ein Schadengutachten in Auftrag gibt, dessen Ergebnisse nicht abwartet, sondern das beschädigte Fahrzeug vorher zu einem Preis unterhalb des im Gutachten benannten Restwerts verkauft. In diesem Fall muss er sich den Restwert aus dem Gutachten anrechnen lassen, entschied das AG Buchen.
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03.02.2012 · Fachbeitrag aus UE · Schadenminderungsplicht
Nimmt der Geschädigte einen Kredit auf, weil er ohne das Geld das reparierte Fahrzeug von der Werkstatt nicht herausgegeben bekommen hätte, sind die dafür entstehenden Kosten im Grundsatz vom hinter dem Schädiger stehenden Haftpflichtversicherer zu erstatten. Jedoch setzt das voraus, dass der Geschädigte den Schädiger bzw. dessen Versicherer im Vorhinein wegen der entstehenden Mehrkosten warnt. Wer hier zu lange wartet, bleibt erst einmal auf seinen Zinsen sitzen, entschied das AG ...
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17.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Dass die Versicherer das BGH-Urteil zum Werksangehörigenrabatt bei der Erstattung der Reparaturkosten im Rahmen der Unfallregulierung bei Werks- und Großkunden freudig anwenden würden, war nicht anders zu erwarten. Insofern überrascht es nicht, dass einzelne Versicherer dabei über das Ziel hinausschießen und den Großkundenrabatt einfach vermuten bzw. auch in Fällen einfordern, die der BGH mit Sicherheit nicht im Auge gehabt hat. Das zeigen die Fragen von zwei Lesern zu zwei ...
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Jeden schneereichen Winter auf’s Neue kommt es zu den „Dachschäden“. Und jeden Winter beginnen dann die Streitigkeiten. Denn Autofahrers Grundhaltung ist: Wenn mein Auto einen Schaden erleidet, muss es doch jemanden geben, der dafür bezahlen muss. Die Gerichte sehen das jedoch meist völlig anders.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Mehrwertsteuer
Least der Geschädigte nach einem Totalschaden ein Ersatzfahrzeug, statt es zu kaufen, ist das auch dann eine gleichwertige Wiederherstellung des vorherigen Zustands, wenn ihm der verunfallte Wagen selbst gehörte. Damit bejaht das OLG Celle gleichzeitig die Frage, ob es sich bei der Mehrwertsteuer, die in der Sonderzahlung und in den Leasingraten steckt, um die aufgewendete Mehrwertsteuer im Sinne von § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB handelt.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Rechtsdienstleistung
Die Frage, was eine Kfz-Werkstatt tun darf, um den Geschädigten im Schadenfall mit einem bestimmten spezialisierten Rechtsanwalt zusammenzubringen, beschäftigt unsere Leser. Zusätzliche Brisanz gewinnt diese Frage insbesondere dann, wenn Wettbewerber des empfohlenen Anwalts unverhohlen damit drohen, dass die Kfz-Werkstatt „Ärger“ bekäme. Der folgende Beitrag zeigt, dass es sich dabei um leere Drohungen handelt, solange die Kfz-Werkstatt die geltenden Spielregeln einhält.
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