29.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Die Abrechnung einer Kleinteilepauschale in Höhe von zwei Prozent der sonstigen Ersatzteilsumme ist nicht zu beanstanden, entschied das AG Solingen (Urteil vom 29.1.2016, Az. 11 C 372/15, Abruf-Nr. 185077 , eingesandt von Rechtsanwalt Andreas Rau, Solingen).
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29.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Nimmt ein Autohaus ein nicht repariertes Unfallfahrzeug (kein wirtschaftlicher Totalschaden) in Zahlung, ist die vom Versicherer erwartete Erstattung auf den Schaden eine Position der Gesamtkalkulation. Also muss einigermaßen verlässlich vorhersehbar sein, wie hoch der Erstattungsanspruch ist, den der Geschädigte in der Regel an das Autohaus abtreten wird. Das erweist sich in der Praxis im Hinblick auf die Mehrwertsteuer und die Stundenverrechnungssätze als schwierig. Daher liefert der ...
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29.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Beim Ausfallschaden, also beim Nutzungsausfall oder bei den Mietwagenkosten, gibt es für den eintrittspflichtigen Haftpflichtversicherer zwei Stellschrauben. Neben der Tagessatzhöhe ist da noch die Ausfalldauer. Die wiederum hat verschiedene Aspekte. UE erläutert diese im Zusammenhang mit der Frage eines Lesers. Der möchte wissen, ob es rechtlich zulässig ist, dass ein Versicherer die Wiederbeschaffungsdauer systematisch mit einer Woche ansetzt, und nicht mehr mit 14 Tagen.
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25.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Sieht das Schadengutachten „Lenkung prüfen“ vor und berechnet die Werkstatt dafür einen angemessenen Betrag, muss der eintrittspflichtige Versicherer diesen Betrag erstatten, urteilte das AG Solingen.
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22.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Kann der Geschädigte nicht aus eigenen Mitteln und ohne Einschränkung der Lebensführung die Reparaturrechnung für sein Fahrzeug bezahlen, darf er die Zahlungszusage des Versicherers abwarten. Voraussetzung ist aber, dass der Geschädigte den Schädiger bzw. dessen Versicherer vor dem erhöhten Ausfallschaden gewarnt hat, entschied das AG Duisburg-Ruhrort.
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21.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer muss bei einer tatsächlich durchgeführten Reparatur die berechneten Verbringungskosten erstatten, wenn die sich im Rahmen dessen halten, was im Schadengutachten prognostiziert war. Denn solche Verbringungskosten darf der Geschädigte schadenrechtlich für erforderlich halten, entschied das AG Hattingen.
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21.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Wenn der Geschädigte eines Unfalls keine Angaben machen kann, wie Schäden vor seiner Besitzzeit an seinem gebraucht gekauften Fahrzeug beseitigt wurden, hat er den aktuell unfallbedingten Schaden nicht schlüssig vorgetragen. Ein Wiederbeschaffungswert kann auf dieser Basis nicht ermittelt werden. Mit diesem Argument wies das Berliner Kammergericht (KG) die Schadenersatzklage des Geschädigten ab.
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19.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Die Versicherungswirtschaft sendet deutliche Signale, dass ab sofort verstärkt der Einwand der Mithaftung des Geschädigten eingewandt werden soll. Um zu verstehen, wie einfach ein solcher konstruiert werden kann, was an diesem Einwand dran ist und was er bewirkt, wird UE das Thema „Haftungsverteilung bei Verkehrsunfällen“ nachfolgend näher beleuchten.
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18.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Die Bagatellgrenze für die Berechtigung, ein Schadengutachten einzuholen, liegt bei 750 Euro, der Schaden liegt mit 775,18 Euro darüber. Ein Gutachten ist jedoch bereits dann schadenrechtlich erforderlich, wenn Schäden unter dem weichen Teil des Stoßfängers ausgeschlossen werden müssen, entschied das AG Hamburg.
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14.04.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Der Geschädigte darf auf das Gutachten vertrauen. Erteilt er den Auftrag, dass gemäß Gutachten repariert werden soll, kann der Versicherer nicht einwenden, einzelne Schadenpositionen seien nicht notwendig gewesen. Der Geschädigte ist also durch das Schadengutachten geschützt. Diesen Grundsatz betonen Gerichte immer öfter. Und das aus gutem Grund.
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