09.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Europas Grenzen sind offen, und so wechseln auch Fahrzeuge das Land. Re-Import ist ein Alltagsthema, und ebenso kann ein Europäer sein Wohnsitzland wechseln und sein Fahrzeug mitbringen. Jedenfalls ist es nicht sicher, dass ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug immer in Deutschland zugelassen war. In diesem Zusammenhang erreicht uns die Leserfrage eines Schadengutachters:
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05.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Ein Schadengutachter stellte folgende Frage: Ein Kunden-Fahrzeug wurde bei einem Auffahrunfall in den Niederlanden erheblich beschädigt (Totalschaden). Ich ließ das Fahrzeug nach Deutschland transportieren. Der eintrittspflichtige Versicherer erstattet nun die Transportrechnung nicht. Begründung: Die Verwertung des Restwerts hätte auch in den Niederlanden erfolgen können. Ist diese Begründung korrekt, zumal der Restwert ja erst das Resultat der Tätigkeit des gewählten Schadengutachters ...
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02.01.2017 · Nachricht aus UE · Editorial Januar 2017
Wir begrüßen Sie herzlich im neuen Jahr und wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2017. Sicher ist bereits eins: Rund um den Unfallschaden wird es nicht einfacher. Denn die finanzielle Basis der Versicherer wird enger und enger. Erste Gesellschaften stoßen ihre Lebensversicherungssparten ab, weil die den Kunden vertraglichen garantierten Verzinsungen nicht mehr zu erwirtschaften sind. Und das, obwohl diese Sparte der Kapitalversicherung über Jahrzehnte als die Perle im Portfolio der ...
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Totalschaden/Reparaturkosten
Vordergründig liegt ein Totalschaden vor. Dennoch möchte der Kunde reparieren lassen. Gründe dafür gibt es genug: Ältere Kunden möchten sich nicht mehr umgewöhnen. Oder das beschädigte Fahrzeug ist finanziert, der Wiederbeschaffungswert (WBW) reicht nicht, um das Darlehen abzulösen. Und manchmal ist es nur eine emotionale Bindung. Für den Versicherer ist die Motivationslage umgekehrt: In solchen Fällen ist die günstigste Abrechnung „WBW minus Restwert“. Und so wird seit Langem ...
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Gut gemeint, ist oft nicht gut gemacht. So kann man den Fall eines UE-Lesers zusammenfassen, in dem es um eine Menge Geld geht und dem das Abweichen vom Schadengutachten (Seitenwand wurde repariert, und nicht ausgetauscht) erhebliche Komplikationen auslöste. Die Crux dabei: Es gibt keine Lösung, bei der die Werkstatt keine Federn lassen muss.
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Verbringungskosten
Der Streit um die Höhe der Verbringungskosten geht weiter. Immer wieder müssen die Gerichte entscheiden, und sie entscheiden fast ausnahmslos gleich: Solange der Geschädigte die Höhe der Kosten nicht beeinflussen kann und solange sich ihm nicht eine Überhöhung der Kosten aufdrängt, muss der Versicherer die Kosten in der berechneten Höhe erstatten.
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Stundenverrechnungssätze
Aus dem Segment der fiktiven Abrechnung ist der Verweis auf andere Werkstätten und deren Konditionen bekannt. Der BGH hatte dazu entschieden: Fahrzeug nicht älter als drei Jahre oder älter als drei Jahre, aber bis dato durchgängig in der Markenwerkstatt gepflegt und gewartet, schließt einen Verweis auf eine Werkstatt außerhalb der Marke aus. In allen anderen Fällen geht es. Schon mehrfach flackerte auf, dass Versicherer das auch auf Fälle mit durchgeführter Reparatur anwenden wollen.
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Die 16. Kammer des LG Frankfurt a. M. hat sich als Berufungskammer klar zum Schwacke-Mietpreisspiegel bekannt. Die Fraunhofer-Liste hält sie ebenso für untauglich wie den Mittelwert aus Fraunhofer und Schwacke („Fracke“).
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Dass ein Versicherer eine einzige zwei Jahre alte Rechnung vorweisen kann, in der eine VW-Werkstatt einer Leasinggesellschaft einen Rabatt gewährt hat, genügt nicht als Beweis dafür, dass diese Gesellschaft immer einen Großkundenrabatt erhält, entschied das AG Berlin-Mitte.
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21.12.2016 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Und wieder hat ein Gericht entschieden: Wenn der dem Geschädigten überlassene Mietwagen nicht als Vermietfahrzeug für Selbstfahrer zugelassen ist, muss der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer dennoch dem Geschädigten die Mietwagenkosten erstatten. Denn der Mietvertrag bleibt wirksam (AG Andernach, Urteil vom 25.11.2016, Az. 65 C 616/16, Abruf-Nr. 190462 , eingesandt von Rechtsanwalt Manfred Klein-Ilbeck, Limburg).
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