27.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
UE hat 2014 die 784 deutschen Zivilgerichte gefragt, welche Methode sie als Grundlage für die Ermittlung von Mietwagenkosten bei Unfallschäden anwenden: den Schwacke-Mietpreisspiegel, den Fraunhofer-Marktpreisspiegel oder einen Mittelwert aus beiden, auch „Fracke“ genannt. 30 Prozent der Gerichte haben geantwortet. Mittlerweile ist die Liste angewachsen. Denn der Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V. und viele Leser schicken der Redaktion regelmäßig Urteile von Gerichten, ...
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26.01.2017 ·
Textbausteine aus UE · Downloads · Autovermieter
Der Textbaustein liefert Ihnen die Argumente, warum der Fraunhofer-Marktpreisspiegel auf Transporter, Nutzfahrzeuge und Fahrzeuge mit speziellen Einrichtungen, z. B. für Behinderte oder Fahrschulen, nicht anwendbar ist.
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25.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Vollkasko
Es ist nach Ansicht das AG Papenburg nicht grob fahrlässig im Sinne der Vollkaskoversicherung, bei 1,8 Grad Celsius und weitgehend schnee- und eisfreier Straße auf Sommerreifen zu fahren. Folge: Verunfallt der Versicherungsnehmer dabei, darf der Vollkasko-Versicherer seine Leistungen nicht nach § 81 Abs. 2 VVG um 50 Prozent kürzen.
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24.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Stellt sich während der Reparatur des verunfallten Fahrzeugs heraus, dass noch ein Ersatzteil beschafft werden muss, wodurch sich die Reparaturdauer verlängert, ist dem Geschädigten nicht zuzumuten, das Fahrzeug teilrepariert zu nutzen, entschied das LG Koblenz.
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19.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Wenn eine Rechnung der Werkstatt vorliegt, kann der Schädiger den Schadenersatzanspruch des Geschädigten nur dann beschneiden, wenn der Geschädigte eine Überhöhung erkennen konnte. Das kann er aber nicht, wenn die Reparatur auf der Grundlage des Schadengutachtens erfolgt, entschied – wie schon viele Gerichte vor ihm – das OLG Nürnberg.
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18.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Sind die Reparaturkosten am Ende höher als das 1,3-fache des Wiederbeschaffungswerts, geht das unter folgenden Voraussetzungen zulasten des Schädigers: Die gutachterliche Prognose lag innerhalb der 130-Prozent-Grenze, und der Geschädigte konnte zum Zeitpunkt der Erteilung des Reparaturauftrags nicht erkennen, dass Reparaturerweiterungen drohen (AG Lüdenscheid, Urteil vom 16.09.2016, Az. 91 C 110/16, Abruf-Nr. 191220 , eingesandt von Rechtsanwalt Rolf-Helmut Becker, Bergneustadt).
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17.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten/Fiktive Abrechnung
Wenn der Geschädigte sein unfallbeschädigtes Fahrzeug vollständig und fachgerecht reparieren lässt und dafür aus welchen Gründen auch immer weniger aufwendet, als den gutachterlich geschätzten Marktpreis, ist sein Schadenersatzanspruch auf die tatsächlich entstandenen Kosten begrenzt. Er kann nicht die höheren Kosten gemäß Gutachten fiktiv geltend machen. Äußert sich der Geschädigte nicht zur Höhe der tatsächlich angefallenen Kosten der Reparatur, so ist vom Gericht ein ...
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12.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Werden unfallbeschädigte Teile nur instandgesetzt, und nicht wie vom Gutachter vorgesehen erneuert, hindert das nicht den Anspruch auf Reparaturkostenersatz im Rahmen der 130-Prozent-Rechtsprechung. Voraussetzung ist aber, dass das Ergebnis einer fachgerechten Reparatur entspricht. So hat das LG Schweinfurt entschieden.
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09.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Europas Grenzen sind offen, und so wechseln auch Fahrzeuge das Land. Re-Import ist ein Alltagsthema, und ebenso kann ein Europäer sein Wohnsitzland wechseln und sein Fahrzeug mitbringen. Jedenfalls ist es nicht sicher, dass ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug immer in Deutschland zugelassen war. In diesem Zusammenhang erreicht uns die Leserfrage eines Schadengutachters:
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05.01.2017 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Ein Schadengutachter stellte folgende Frage: Ein Kunden-Fahrzeug wurde bei einem Auffahrunfall in den Niederlanden erheblich beschädigt (Totalschaden). Ich ließ das Fahrzeug nach Deutschland transportieren. Der eintrittspflichtige Versicherer erstattet nun die Transportrechnung nicht. Begründung: Die Verwertung des Restwerts hätte auch in den Niederlanden erfolgen können. Ist diese Begründung korrekt, zumal der Restwert ja erst das Resultat der Tätigkeit des gewählten Schadengutachters ...
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