20.03.2017 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
In der Restwertschlacht beim Haftpflichtschaden geben die Versicherer nicht auf. Zwar hat der BGH 2016 abermals entschieden, dass der Geschädigte das verunfallte Fahrzeug zum gutachterlich festgestellten Restwert verkaufen darf, ohne vorher beim Versicherer vorstellig zu werden. Doch suchen einige Versicherer nach immer neuen Gründen, warum der Geschädigte hätte merken müssen, dass der Restwert nicht korrekt ermittelt sei.
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15.03.2017 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung/Kasko
Die Scheinwerfer mit den abgerissenen Laschen machen gerade Karriere in der Schadenabwicklung. Sie sind ja weiter brauchbar und mit Reparaturlaschen nutzbar. Jedoch geht der Anspruch auf einen neuen Scheinwerfer, weil der Reparatursatz keine Abreißfunktion mehr hat. So hat ein Versicherungsgutachter den Komplettersatz kalkuliert. Doch jetzt gibt es im Nachhinein Schwierigkeiten. Dazu erreichte UE folgende Leserfrage:
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08.03.2017 · Nachricht aus UE · Mietwagen
Mietet der Geschädigte in einer Not- und Eilsituation berechtigter Weise den nächstbesten Mietwagen an, sind ihm die tatsächlich berechneten Kosten zu erstatten. Allerdings muss er, wenn er erkennt, dass er das Mietfahrzeug länger braucht, es in einem zumutbaren Zeitraum (im Urteilsfall nach einer Woche) gegen ein Mietfahrzeug zum Normalpreis tauschen, entschied das LG Braunschweig.
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06.03.2017 · Nachricht aus UE · Mietwagen
Behauptet der Versicherer, er habe dem unfallgeschädigten Halter eines Porsche 911 zeitgerecht eine Mietwagenvermittlung für ein Fahrzeug gleicher Klasse für 79 Euro netto täglich angeboten, muss er das im Zweifel nachweisen können. Vor dem AG Frankfurt am Main scheiterte ein Versicherer damit.
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01.03.2017 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Schadenabwicklung
Stammt das Höchstgebot für den Restwert von dem Betrieb, in dem das verunfallte Fahrzeug steht, muss das den Geschädigten nicht misstrauisch machen. Denn dafür gibt es gute Gründe, und die erläutert der Textbaustein dem eintrittspflichtigen Versicherer.
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01.03.2017 · Fachbeitrag aus UE · Verbringungskosten
Die Verbringungskosten sind und bleiben die Schadenposition der Saison. Kleinvieh macht auch Mist, und zwar auf der einen wie auf der anderen Seite. Wenn das Stichwort „80 Euro“ fällt, weiß die ganze Branche, welcher Versicherer am Werk ist. Doch der wird jetzt offenbar in der Rolle des Radikalen abgelöst. Ein großer Versicherer kürzt die Erstattung der Verbringungskosten auf 37,50 Euro, ein zweiter auf 59,98 Euro. Zurecht? Nein!
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01.03.2017 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Immer wieder gibt es Streit, wenn ein werkstatteigenes Fahrzeug nach einem Haftpflichtschaden repariert wurde. Der eintrittspflichtige Versicherer meint, einen wahllos gegriffenen Prozentsatz von den berechneten Beträgen abziehen zu können. Begründung: Der Geschädigte dürfe am eigenen Schaden nichts verdienen. Der abgezogene Betrag entspreche dem geschätzten Unternehmergewinn. Das ist jedenfalls dann falsch, wenn der Betrieb ausreichend ausgelastet war. Eine pfiffige Idee zeigt, wie ...
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01.03.2017 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Jede Frage von UE-Lesern und von Teilnehmern in Unfallschadenschulungen zeigt: Der Druck der Versicherer in Form von Kürzungen der Erstattungsleistungen steigt unaufhörlich. Sagen Sie Ihrem Kunden: Wenn er nicht riskieren wolle, auf Kosten sitzenzubleiben, wäre der Weg über den Anwalt oder die Anwältin bei Haftpflichtschäden der einzig richtige.
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01.03.2017 · Nachricht aus UE · Restwert
Einige Versicherer argumentieren in der Restwertschlacht vor den Gerichten wie folgt: Dem Geschädigten müsse doch auffallen, dass das höchste der drei lokalen Gebote von dem Betrieb komme, bei dem das Fahrzeug stehe. Und weil ihm gerade der Betrieb diesen Schadengutachter empfohlen habe, müsse der Geschädigte nun dem Schadengutachten misstrauen. Die Kungelei liege doch auf der Hand. Das ist falsch!
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01.03.2017 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Bei der unfallbedingten Beschädigung eines Taxis kann der Taxiunternehmer nicht nur den wegen des Fahrzeugausfalls entgangenen Gewinn als Schaden geltend machen. Er kann auch die Kosten für ein Miet-Taxi, die den hypothetisch entgangenen Gewinn übersteigen, ersetzt verlangen, weil die Gefahr besteht, dass Kunden, die nicht bedient werden, dauerhaft zur Konkurrenz wechseln, entschied das LG Nürnberg-Fürth.
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