14.04.2026 ·
Sonderausgaben aus AStW Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Downloads · Sonderausgaben
Die steuerliche Behandlung von Kosten für Reparaturen und Modernisierungen an Immobilien sorgt häufig für Konflikte: Während Mandanten den sofortigen Abzug bevorzugen, tendieren Finanzämter zur Abschreibung. Ein neues BMF-Schreiben schafft hier Klarheit bei der Abgrenzung von Erhaltungs- und Herstellungskosten. Für Steuerberater ist es essenziell, Mandanten frühzeitig über die steuerlichen Folgen geplanter Maßnahmen zu beraten – zumal die Regelung ab dem 26.1.2026 in allen offenen Fällen gilt.
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Vermögensnachfolge
Der Nießbrauch zählt zu den vielseitigsten und zugleich wirkungsvollsten Gestaltungsinstrumenten in der Vermögens- und Unternehmensnachfolge. Durch die Aufspaltung von Einkünftezufluss und zivilrechtlichem Eigentum lassen sich Vermögenswerte gezielt übertragen, ohne die laufenden Erträge aus der Hand zu geben. Gerade diese Flexibilität eröffnet erhebliche Gestaltungsspielräume und ermöglicht damit eine differenzierte steuerliche Feinsteuerung. Der folgende Beitrag beschäftigt sich ...
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 34 EStG
Kapitalleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung, die auf der Ausübung eines freien Kapitalwahlrechts des Steuerpflichtigen beruhen, sind keine „außerordentlichen Einkünfte“ nach § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG (Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten).
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24.02.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Verträge mit Angehörigen
Unter Angehörigen und Partnern einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft kommt es in der Praxis häufig vor, dass Darlehen zinslos oder verbilligt gewährt werden. Hier prüft die Finanzverwaltung, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, inwieweit der Zinsverzicht zu einer freigebigen Zuwendung i. S. d. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG führt. In der Praxis kommt es häufig zu Streitigkeiten über die Höhe des Zinssatzes, der bei der Kapitalisierung des Zinsverzichts zugrunde zu legen ist. Der ...
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14.04.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Honorarkalkulation
Haben Sie sich schon über Ihren Zeitbedarf im Verhältnis zur Vergütung Gedanken gemacht? Im Praxisalltag geht das oft unter und findet wenig Beachtung. Das sollte es aber, denn auch in der Zahnarztpraxis ist der Zeitbedarf ein wichtiger Faktor in der Wirtschaftlichkeit.
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13.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Veranstaltungshinweis
Seit dem 01.08.2025 sind auch (Zahn-)Ärzte, die KI-Systeme in ihrer Praxis verwenden, verpflichtet, ihr gesamtes Praxispersonal kontext- und risikoadäquat zum Thema KI zu schulen – so legt es Art. 4 der EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-VO) fest. KI-Systeme in diesem Sinne sind z. B. Diagnosesysteme zur Unterstützung (zahn-)ärztlicher Entscheidungen oder Software zur Bearbeitung und Verbesserung von Dokumenten, aber auch Tools, die bei der Abrechnung helfen. Wer solche ...
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Bundesfinanzhof
Der Höhe der Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer kommt bei einer derzeitigen Belastung von 6,5 % für Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein eine besondere Bedeutung zu. Der Rückbehalt von Rechten und deren Auswirkung auf die Grunderwerbsteuer scheint in der Praxis häufig mit Unsicherheiten verbunden zu sein. Der folgende Beitrag soll unter Berücksichtigung der jüngsten BFH-Urteile vom 22.10.25 (II R 32/22 und II R 5/22) „Licht ins Dunkel“ bringen.
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14.04.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 22 EStG
Der pauschale steuerpflichtige Rentenanteil für Renteneintritte im Jahr 2014 beträgt 68 % und wurde vom Hessischen Finanzgericht mit Urteil vom 19.11.2025 als verfassungskonform bestätigt. Diese Festlegung auf Lebenszeit verstößt nicht gegen das Grundgesetz, auch wenn die Steuerlast für Neurentner stufenweise steigt.
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14.04.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 22 EStG
Nach den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts vom 07.11.2023 (2 BvR 1140/21; 2 BvR 1143/1) ist das verfassungsrechtliche Verbot der Doppelbesteuerung von Renten nicht individuell, d. h. einzelfallbezogen, sondern nur strukturell, d. h. bezogen auf ganze Rentnergruppen bzw. -jahrgänge zu prüfen.
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24.03.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · FG Nürnberg
Das FG Nürnberg hat darüber entschieden, unter welchen Voraussetzungen die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts auszusetzen ist (FG Nürnberg 24.6.25, 1 V 14/25, Abruf-Nr. 250399 ).
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Einkommensteuer
Wird ein Tiny Haus vermietet, stellt sich in der Praxis die Frage, welche Nutzungsdauer bzw. welcher Abschreibungssatz für solche Mobilheime zugrunde gelegt werden kann. Antwort der Finanzverwaltung: Es kommt darauf an.
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24.02.2026 · Nachricht aus Erbfolgebesteuerung · Zwangsgeld
Im Streitfall hatte der Erbe den Notar mit der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses beauftragt, die Sache aber danach „schleifen lassen“ und sich nicht weiter gekümmert. Nachdem das Nachlassverzeichnis auch nach geraumer Zeit nicht vorgelegt worden war, wurde gegen den Erben auf Antrag eines Gläubigers ein Zwangsgeld verhängt. Und das zu Recht, wie das OLG Brandenburg (27.10.25, 3 W 80/25, Abruf-Nr. 252266 ) klargestellt hat.
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09.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Investitionsabzugsbetrag
Der BFH (1.10.25, X R 16/23, X R 17/23) stellt klar, dass für die Gewinngrenze von 200.000 EUR beim Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG der steuerliche Gewinn i. S. d. § 2 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 EStG maßgeblich ist. Dazu gehören auch außerbilanzielle Korrekturen, insbesondere die Hinzurechnung der Gewerbesteuer nach § 4 Abs. 5b EStG.
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Steuerrisiko
Mitunternehmeranteile werden oft schon zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen. Diese Übertragung unterliegt zwar der Schenkungsteuer, ist aber häufig nach §§ 13a, 13b ErbStG steuerfrei. Zur Steuerfalle kann es aber kommen, wenn vermeintlich parallel zum Mitunternehmeranteil Sonderbetriebsvermögen übertragen wird. Werden hier die Verträge nicht optimal aufeinander abgestimmt, kann die Steuerbegünstigung für das Sonderbetriebsvermögen schnell entfallen. Die Brisanz ...
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19.03.2026 · Nachricht aus Kanzleiführung professionell · Elektronischer Rechtsverkehr
Der BFH hat entschieden, dass auch ein Steuerberater, wenn er sich oder einen Angehörigen nach § 62 Abs. 1, Abs. 2 S. 2 Nr. 2 FGO vor dem FG vertritt, zur elektronischen Kommunikation i. S. v. § 52d S. 2 FGO verpflichtet ist (statusbezogene Sichtweise; BFH 25.11.25, VIII R 2/25).
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