09.12.2024 · Nachricht aus SSP · Gesetzesänderungen
Nicht nur dem Jahressteuergesetz (JStG 2024, Abruf-Nr. 245271 ), dem Wachstumschancengesetz (Abruf-Nr. 240514 ), dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV, Abruf-Nr. 244968 ), sondern auch verschiedenen BMF-Schreiben und Verordnungen ist es zu verdanken, dass zum Jahresbeginn 2025 wieder jede Menge Steueränderungen in Kraft getreten sind.
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09.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Lehrvideo 74
Manche Arbeitnehmer sind aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit einem höheren Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Um diese Mitarbeiter besser zu schützen, übernehmen oder erstatten Arbeitgeber oft Kosten für Sicherheitsmaßnahmen wie Personenschutz oder besonders ausgestattete Kfz. In wieweit hier lohnsteuerlicher Arbeitslohn vorliegt, hat die Finanzverwaltung jüngst per BMF-Schreiben beantwortet. Welche Regeln nun für die Praxis gelten, erfahren Sie in Lehrvideo 74 aus der SSP-Lehrvideo-Reihe.
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06.12.2024 · Nachricht aus SSP · Außergewöhnliche Belastungen
Aufwendungen für Krankheitskosten können Sie nur dann als außergewöhnliche Belastungen abziehen, wenn die Nachweiserfordernisse nach
§ 33 Abs. 4 EStG i. V. m. § 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV erfüllt sind. Ein neues BMF-Schreiben grenzt insbesondere die personenspezifischen Anforderungen bei E-Rezepten für das Steuerjahr 2024 von denen ab, die ab 2025 gelten.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Einkommensteuer
Das BVerfG fordert, dass das Existenzminimum jederzeit steuerfrei gestellt werden muss. Deshalb sind die Höhe des Grund- und des Kinderfreibetrags laufend zu überprüfen. Die Überprüfung erfolgt alle zwei Jahre durch den „Existenzminimumbericht“. Für das Jahr 2024 sind die Freibeträge zwar schon mittels Inflationsausgleichsgesetz vom 08.12.2022 erhöht worden, es hat sich aber herausgestellt, dass die Anhebung zu gering bemessen war. Folglich musste der Gesetzgeber nochmal nachbessern.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Sonderausgaben
Reduzieren Bonusleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen i. S. v. § 65a SGB V als Beitragsrückerstattung den Sonderausgabenabzug? Über diese Frage mussten Finanzgerichte und BFH in der Vergangenheit oft entscheiden. Weil gefühlt jeder Fall anders war, hat das BMF eine Vereinfachung verkündet. Die hat der Gesetzgeber mit § 10 Abs. 2b S. 2 und 3 EStG nun ins Gesetz überführt.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Umsatzsteuer
In der Praxis wird häufig mit Gutschriften abgerechnet. Doch was gilt, wenn in einer Gutschrift unberechtigt Umsatzsteuer ausgewiesen wird, z. B. weil die Gutschrift eine Privatperson oder eine Scheinleistung betrifft? Bisher wird dann die Steuer nicht von § 14c Abs. 2 UStG erfasst. Doch das ändert sich ab sofort.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Umsatzsteuer
Antiquitätenhändler verkaufen regelmäßig Kunstgegenstände und Sammlungsstücke an Privatpersonen. Weil für diese Käufer die Umsatzsteuer zu einer absoluten Belastung führt, drückt der Umsatzsteuersatz die Nettomarge des Händlers. Doch Antiquitätenhändler und Co. können aufatmen. Ab 2025 gilt für Kunstgegenstände und Sammlungsstücke nämlich wieder der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Erbschaftsteuer
Das Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024, Abruf-Nr. 243440 ) hat auch in puncto Erbschaftsteuer wesentliche Verbesserungen mit sich gebracht. Die Erbfallkostenpauschale ist angehoben worden, die Begünstigung nach § 13d ErbStG auf Immobilien in Drittstaaten ausgedehnt worden, Nachlassverbindlichkeiten bei beschränkter Steuerpflicht sind jetzt anteilig abzugsfähig – und last but not least ist die Steuerstundung für Wohnimmobilien erweitert worden.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Umsatz-/Vorsteuer
Bislang kommt es für den Vorsteuerabzug nicht darauf an, ob der Unternehmer, der die Lieferung oder sonstige Leistung ausführt, die Soll- oder Ist-Besteuerung anwendet. Das ändert sich ab 2028 grundlegend. Denn ab da wird für den Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs in § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG unterschieden, ob der leistende Unternehmer die Soll- oder die Ist-Besteuerung anwendet und ob es sich um eine Anzahlungsrechnung handelt.
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02.12.2024 · Fachbeitrag aus SSP · Grunderwerbsteuer
Seit dem 01.01.2024 ist durch § 713 BGB zivilrechtlich das Gesamthands-
prinzip für rechtsfähige Personengesellschaften entfallen. Für die Grunderwerbsteuer gibt es aber eine Übergangsregelung. Bis zum 31.12.2026 bleibt alles beim Alten. Doch was gilt ab dem 01.01.2027? Vor allem für laufende Nachbehaltensfristen? Nun ist klar: Diese Fristen werden ab dem 01.01.2027 nicht automatisch verletzt.
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