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· Fachbeitrag · Spezialisierung/Elder Mediation

Altersmediation bietet gute Perspektiven

| Anders als in den USA oder der Schweiz ist das Thema „Elder Mediation“ (Altersmediation) in Deutschland noch wenig präsent. Viele Anwälte kennen es nicht. Dabei bietet dieser spezielle Zweig attraktive Tätigkeitsfelder für Juristen. |

 

„Wir gehen davon aus, dass der Mediationsbedarf, vor allem in den Bereichen häusliche Pflege, Unterbringung in Pflegeeinrichtungen sowie Erbe und Unternehmensnachfolge in den kommenden Jahren zunehmen wird“, so Georg Koik, Mitglied im Leitungsteam der Fachgruppe Elder Mediation im Bundesverband MEDIATION e.V. Juristen bieten sich hier gute Chancen, rechtlich zu beraten und zu unterstützen. Aber: „Mediationen, an der ältere Menschen beteiligt sind, sind wegen altersbedingten Einschränkungen nicht einfach. Man muss mit Verständnisproblemen oder Schwierigkeiten aufgrund des Gesundheitszustands oder auch mit mangelnder Mobilität rechnen“, so Koik. Mediatoren ziehen bei Bedarf oft Juristen als Co-Mediatoren hinzu, um so die Erfahrung des Mediators mit der juristischen Fachkenntnis des hinzugezogenen Anwalts zu kombinieren.

 

Überlegen Sie, ob sich der Bereich „Elder Mediation“ als ein Schwerpunkt Ihrer Rechtsberatung eignet. Sind Sie an professioneller Altersmediation interessiert, können Sie von den Erfahrungen in der Zusammenarbeit als auch vom Austausch in Fachgruppen profitieren und Mandate akquirieren.

 

PRAXISHINWEIS | Weitere Informationen zu dem noch jungen Mediationszweig finden Sie auch hier: www.mediationaktuell.de/news/elder-mediation.

 

 

 

Weiterführende Hinweise

  • Arbeitsgemeinschaft Mediation (DAV): http://mediation.anwaltverein.de
Quelle: Ausgabe 11 / 2016 | Seite 192 | ID 44355508