· Fachbeitrag · Gebäudeautomation
Mit moderner Technik zu mehr Klimaschutz
von Ursula Katthöfer, Wissenschaftsjournalistin, Bonn (textwiese.com)
In deutschen Gewerbeimmobilien steckt enormes CO 2 -Einsparpotenzial. In diesem Beitrag geht es um Gebäudetechnik, die sich schnell einbauen lässt. Denn es muss nicht immer die Generalsanierung oder gar der Neubau sein.
1. Der Gebäudesektor erfüllt die Klimaziele nicht
Deutschland will seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65 % gegenüber dem Jahr 1990 mindern. Dieses Ziel zu erreichen, rückt in greifbare Nähe. Vor allem die Energiewirtschaft spart in großen Mengen CO2 und andere Treibhausgase ein. Sorgen bereiten hingegen der Verkehrs- und der Gebäudesektor. Beide verfehlen nach heutigem Stand ihre Sektorziele bis 2030, die derzeitigen Klimaschutzinstrumente reichen nicht aus.
Allein die Gebäude verursachten im Jahr 2024 knapp 101 Mio. t an Treibhausgasemissionen. Sie lagen damit um 5 % über dem Zielpfad des Klimaschutzgesetzes (www.iww.de/s14989). Sollte Deutschland wegen des energieintensiven Gebäudebestands die Ziele der EU-Klimaschutzverordnung verfehlen, drohen Ausgleichszahlungen an andere Länder oder sprunghaft steigende CO2-Preise (www.iww.de/s14990). Der finanzielle Druck ist hoch, auch Nichtwohngebäude – darunter Büros, Läden und Shoppingcenter, Produktions- und Lagerhallen sowie Werkstätten – klimafreundlicher zu gestalten. Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Lösungsmöglichkeiten. So können digitale Technologien und moderne Gebäudetechnik zum Klimaschutz beitragen. Häufig lassen Gebäude sich mit digitaler Mess- und Steuerungstechnik nachrüsten.
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