· Fachbeitrag · Energieträger mit großem Versprechen
Wasserstoff für die Industrie: Chancen und Grenzen der Dekarbonisierung
von Dr. Alexandra Hildebrandt, Nachhaltigkeitsexpertin, Burgthann
| Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert neue Energiequellen. Eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung der Industrie spielt Wasserstoff, oft als Energieträger der Zukunft bezeichnet. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob das Element die Erwartungen wirklich erfüllen kann. |
1. Wasserstoff als Teil der Energiewende
Die Einführung von Wasserstofftechnologien kann ein nachhaltiger Baustein in der Gesamtstrategie zur Reduktion von Treibhausgasemissionen sein.
1.1 Zielsetzungen Deutschlands
Deutschland will bis 2030 Elektrolyseanlagen zur Produktion von Wasserstoff mit einer Leistung von zehn Gigawatt errichten – betrieben mit Strom aus Wind und Sonne. In energieintensiven Branchen wie Stahl, Zement oder Chemie soll Wasserstoff das fossile Gas ersetzen und so Emissionen senken. Ein erster Schritt für Unternehmen ist die Erstellung einer Treibhausgasbilanz, die neben CO2 auch Methan und Lachgas einbezieht. Der Umstieg auf erneuerbare Energien senkt diesen Fußabdruck, reicht aber oft nicht aus – hier setzt das Potenzial von Wasserstoff an.
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