· Fachbeitrag · Neue Regeln für den Lebenszyklus von Verpackungen
Die wichtigsten Änderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) – Worauf Unternehmen jetzt achten müssen
von Ursula Katthöfer, Wissenschaftsjournalistin, Bonn, textwiese.com
Die neue Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packing Waste Regulation, kurz PPWR) gilt ab dem 12.8.26. Damit entstehen erstmals europaweit einheitliche Regeln für den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen. Unternehmen stehen vor neuen Pflichten. Dieser Beitrag zeigt, wen die neue Verpackungsverordnung betrifft und worauf Unternehmen künftig achten müssen.
1. Hohe Verpackungsmengen in Deutschland sollen sinken
Die EU-Bürger nutzen nach Ansicht der EU-Kommission zu viel Verpackung. 2023 lag der pro Kopf-Verbrauch im EU-Durchschnitt bei 178 kg. Die Bundesbürger lagen deutlich darüber. Sie verbrauchten pro Kopf 215 kg Papier und Pappe, Kunststoff, Glas, Holz, Metall etc. Zwar sank der Verpackungsverbrauch in Deutschland 2022 und 2023, doch liegt er weiterhin hoch. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung (www.iww.de/s15071), die die bisherige Verpackungsrichtlinie (Richtlinie 94/62/EG) ersetzt, will die Kommission die Abfallmengen senken.
- Bis 2030 soll das Verpackungsvolumen gegenüber 2018 um 5 % sinken. Hält der Trend in Deutschland an, ist dieses Ziel realistisch.
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