· Fachbeitrag · Neues Rollenverständnis im Nachhaltigkeitsmanagement
Vom Berichten zum Mitgestalten: Wie aus einer Fachrolle eine Gestaltungsrolle wird
von Monika Kolb, Geschäftsführerin der www.transform-academy.de
Nachhaltigkeitsverantwortliche stehen an einem Wendepunkt. Auch wenn Reporting-, Analyse- und Datenprozesse zunehmend automatisiert und durch KI unterstützt werden, so bleibt die eigentliche Herausforderung dennoch bestehen: Unternehmen müssen sich verändern. Geschäftsmodelle, Produkte, Wertschöpfung, Prozesse und Zusammenarbeit müssen so weiterentwickelt werden, dass ökologische und soziale Anforderungen mit wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit zusammenfinden. Genau darin liegt eine große Chance für CSR- und Nachhaltigkeitsmanager: ihre Rolle neu zu denken und stärker an der Veränderung des Unternehmens mitzuwirken. Dafür braucht es jedoch ein neues Rollenverständnis.
1. Warum gerade Nachhaltigkeitsmanager zu Transformationsgestaltern werden können
CSR- und Nachhaltigkeitsmanager haben in den vergangenen Jahren vielerreicht. Sie haben Datenstrukturen und Berichtsprozesse aufgebaut, regulatorische Anforderungen in die Praxis übersetzt und ökologische wie soziale Auswirkungen in Unternehmensentscheidungen eingebracht. Dabei haben sie eine wichtige Fähigkeit geschärft: Sie hinterfragen, wie Unternehmen wirtschaften, und denken in Alternativen.
Ihre Arbeit führt sie zu Fragen, die über einzelne Abteilungen hinausreichen:
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