· Fachbeitrag · Strategische Weichenstellung im Umweltmanagement
ISO 14001 versus EMAS: Welches Umweltmanagement passt zu Ihrer Organisation?
von Yannic von Raesfeld, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement bei Werner & Mertz
Wer ein Umweltmanagementsystem aufbauen oder schärfen will, steht schnell vor der Grundsatzfrage: ISO 14001 zertifizieren oder EMAS validieren – oder beides? Dieser Beitrag zeigt, wofür beide Systeme stehen, wie sie funktionieren und worin sie sich unterscheiden. Sie erfahren, welche aktuellen rechtlichen Grundlagen gelten, welche Kernelemente ein wirksames Umweltmanagementsystem ausmachen und welche Zusatzanforderungen EMAS stellt – von Umweltkennzahlen über Rechtssicherheit bis zur Mitarbeitendenbeteiligung. Damit können Sie besser einschätzen, welches System strategisch zu Ihrer Organisation passt und wie Sie beide Ansätze sinnvoll kombinieren.
1. Normen und Standards für Umweltmanagementsysteme
Es gibt zwei anerkannte und weit verbreitete Referenzwerke für Umweltmanagementsysteme, an denen sich Organisationen weltweit orientieren.
- ISO 14001 ist die internationale Norm für Umweltmanagementsysteme. Die International Organization for Standardization (ISO) hat sie 1996 veröffentlicht und 2015 zuletzt novelliert. Die aktuell gültige Fassung ist die ISO 14001:2015, ergänzt durch die ISO 14001:2015/Amd 1:2024, bis die angekündigte Revision ISO 14001:2026 offiziell veröffentlicht ist und die Version 2015 ablöst.
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