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  • · Fachbeitrag · Der „TÜV“ für ESG-Software

    Die besten ESG-Tools für kleine und mittlere Unternehmen auf dem Prüfstand

    von Boris Arno Werschbizky, Politikwissenschaftler, Journalist und Filmproduzent, u.a. für das Wissenschaftsmagazin „Galileo“

    In der neuen Rubrik „Tool-TÜV Nachhaltigkeit“ nimmt PN Praxis Nachhaltigkeit ESG-Software und nachhaltige Lösungsansätze für KMU unter die Lupe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Welche Tools helfen bei welchem Problem – in welcher Unternehmenssituation und mit welchem Aufwand? Dieser Auftaktartikel ordnet den Markt für Nachhaltigkeitssoftware ein: Warum ESG-Daten trotz der regulatorischen Entlastung relevant bleiben, welche „Tool-Typen“ es gibt und worauf KMU bei ihrer Auswahl achten sollten.

    1. Warum ESG-Software für KMU wichtig wird

    Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben die Debatte um CSRD, ESRS und Omnibus mit einer gewissen Erleichterung verfolgt. Die große europäische Berichtspflicht wird enger gefasst, Fristen wurden verschoben, Anforderungen vereinfacht. Der Druck ist raus, das Thema damit aber nicht erledigt.

     

    Kunden verlangen Nachhaltigkeitsdaten von ihren Lieferanten. Banken fordern bei Finanzierungen eine ESG-Strategie. Auftraggeber wollen Angaben zu CO2, Lieferkette oder Arbeitsbedingungen. Und wer an Ausschreibungen teilnimmt, merkt schnell: Nachhaltigkeit wird auch dort zum Nachweispunkt. Der Mittelstand steht deshalb vor einer neuen Praxisfrage. Nicht jedes Unternehmen benötigt sofort eine allumfassende ESG-Plattform – aber viele brauchen eine bessere Ordnung ihrer Nachhaltigkeitsdaten oder beginnen erst, sie systematisch zu erfassen. Hier kommen ESG-Tools ins Spiel. Sie versprechen, Informationen zu bündeln, durch Prozesse zu führen und Nachweise zu dokumentieren, damit Unternehmen wiederkehrende Anfragen nicht länger einzeln aus Excel-Dateien, E-Mails und Fachabteilungen zusammensuchen müssen.

    2. Das eigentliche Problem: verstreute Daten

    In vielen Betrieben sind die benötigten Informationen vorhanden – nur liegen sie selten dort, wo man sie für ESG-Auswertungen braucht. Strom- und Wärmedaten stecken in Rechnungen, Fuhrparkdaten in der Verwaltung und Einkaufsdaten im ERP. Lieferantennachweise kommen per E-Mail. Zertifikate hängen im Qualitätsmanagement. Angaben zu Beschäftigten liegen in der HR-Abteilung unter Verschluss.

     

    Solange nur eine einzelne ESG-Anfrage von einem Großkunden beantwortet werden muss, lässt sich das mit „Bordmitteln“ auffangen. Kommen die Anfragen regelmäßig und sind in unterschiedlichen Formaten zu beantworten, wird daraus ein organisatorisches Problem. Dann reicht es nicht mehr, Zahlen zusammenzutragen.

     

    Unternehmen müssen wissen, welche Daten aktuell sind, wer sie verantwortet, wie sie berechnet wurden und ob sich die Angaben später nachvollziehen lassen.

     

    MERKE — ESG-Software kann genau an dieser Stelle helfen. Sie ersetzt keine Nachhaltigkeitsstrategie. Aber sie kann aus verstreuten Informationen einen belastbaren Workflow machen: Daten erfassen, Verantwortlichkeiten zuweisen, Standards abbilden, Nachweise hinterlegen und Berichte erstellen.

     

    3. Was ESG-Software im Kern kann

    ESG-Software ist keine einheitliche Produktkategorie. Der Begriff umfasst sehr unterschiedliche Lösungen. Einige Tools helfen beim Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Andere konzentrieren sich auf CO2-Bilanzen, Lieferketten, Product Carbon Footprints, EU-Taxonomie oder Maßnahmenmanagement. Wieder andere bündeln mehrere dieser Aufgaben in einer Plattform. Trotz dieser Vielfalt lassen sich typische Funktionen benennen.

     

    Typische Funktionen von ESG-Software

    ESG-Software kann:

     

    • Daten aus mehreren Abteilungen zusammenführen
    • Aufgaben und Freigaben in Workflows abbilden
    • Berichtsstandards wie VSME, ESRS oder DNK strukturieren
    • CO2-Emissionen berechnen oder vorbereiten
    • Lieferantendaten abfragen und dokumentieren
    • Nachweise, Quellen und Änderungen nachvollziehbar speichern
    • Kennzahlen über mehrere Jahre vergleichbar machen
    • Maßnahmen und Ziele überwachen
     

    Für KMU ist dabei nicht die längste Funktionsliste entscheidend. Ein kleines Unternehmen, das erstmals ESG-Daten liefern muss, braucht etwas anderes als ein produzierender Mittelständler mit Scope 3-Anfragen, Lieferantenrisiken und eigenen Klimazielen.

     

    MERKE — Die zentrale Auswahlfrage lautet daher nicht: Welches Tool kann am meisten? Sondern: Welche Lösung passt zu dem Problem, das jetzt tatsächlich ansteht?

     

    4. Der erste Orientierungspunkt: VSME und DNK

    Für viele KMU wird der freiwillige VSME-Standard ein wichtiger Einstiegspunkt. Er definiert, welche Nachhaltigkeitsinformationen im Verhältnis zu Kunden, Banken und Geschäftspartnern typischerweise erwartet werden, und soll wiederkehrende Datenanfragen vereinheitlichen. Die EU-Kommission empfiehlt, dass berichtspflichtige Unternehmen ihre Anfragen an KMU auf die im VSME vorgesehenen Angaben begrenzen. Aktuell wurde der VSME zum VS weiterentwickelt und es ist davon auszugehen, dass er somit regulatorisch noch bedeutsamer wird.

     

    Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex DNK bietet eine kostenlose digitale Plattform, die Berichte nach VSME und ESRS Schritt für Schritt begleitet. Wenn jedoch Daten regelmäßig aus vielen Quellen kommen, mehrere Personen beteiligt sind oder ESG-Informationen für Steuerung, Finanzierung und Einkauf genutzt werden, steigen die Anforderungen. Dann werden Workflows, Schnittstellen, Audit-Trails und Auswertungen wichtiger – und kommerzielle Lösungen relevanter.

     

    PRAXISTIPP — Starten Sie nicht direkt mit einer Software-Demoversion, sondern mit der Frage: Welche ESG-Anforderungen müssen wir in den nächsten zwölf Monaten sicher beantworten können? Die dann erstellte Liste ist oft die beste Grundlage für die Softwareauswahl.

     

    5. Die wichtigsten Tool-Typen

    Der Markt für ESG-Software ist vielfältig – vier Grundtypen decken die typischen Anforderungen von KMU ab.

     

    5.1 Reporting- und VSME-Lösungen

    Reporting-Tools helfen, ESG-Daten geordnet zu erfassen und daraus Berichte zu erstellen. Für KMU sind sie vor allem dann sinnvoll, wenn erstmals eine nachvollziehbare Nachhaltigkeitsdokumentation entstehen soll. Sie führen durch Fragen und ordnen die Angaben den passenden Themenbereichen zu.

     

    Sie sind geeignet für:

    • Freiwillige Nachhaltigkeitsberichte (VSME-orientiert)
    • Wiederkehrende Kunden- oder Bankenabfragen
    • Unternehmen mit begrenzten internen Ressourcen

     

    Und weniger geeignet, wenn:

    • Detaillierte CO2-Berechnungen nötig sind
    • Viele Lieferantendaten eingebunden werden müssen
    • ESG stärker zur Steuerungsgröße werden soll

     

    5.2 Carbon-Accounting-Tools

    Carbon-Accounting-Tools konzentrieren sich auf Treibhausgasemissionen. Sie unterstützen bei Scope 1 und 2, häufig auch bei Scope 3, Product Carbon Footprints und Dekarbonisierungszielen. Für Unternehmen, die CO2-Daten liefern müssen, kann das der wichtigste Einstieg sein. Gute Carbon-Accounting-Lösungen arbeiten mit Emissionsfaktoren, Berechnungslogiken und Datenimporten.

     

    Sie sind geeignet für:

    • Unternehmen mit konkreten Klimadatenanforderungen
    • Lieferanten von Großkunden
    • Produzierende Betriebe mit relevanten Energie- und Materialverbräuchen

     

    Und weniger geeignet, wenn:

    • Zunächst nur ein einfacher Bericht benötigt wird
    • Die Ausgangsdaten noch kaum strukturiert sind
    • Lieferketten oder Governance im Vordergrund stehen

     

    5.3 Lieferketten- und Compliance-Tools

    Diese Lösungen helfen, externe Daten systematisch einzusammeln und zu dokumentieren. Das betrifft Lieferanteninformationen, Sorgfaltspflichten, Risiken oder Spezialthemen wie den CO2-Grenzausgleich (CBAM) und die Entwaldungsverordnung (EUDR). Der Schwerpunkt liegt auf der strukturierten Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Für KMU werden solche Lösungen wichtig, wenn sie viele Zulieferer haben, selbst Daten von Lieferanten benötigen oder regelmäßig Nachweise gegenüber ihren Kunden erbringen müssen.

     

    Sie sind geeignet für:

    • Unternehmen mit vielen Lieferanten
    • Import- und Handelsunternehmen
    • Betriebe mit wiederkehrenden Nachweispflichten

     

    Und weniger geeignet, wenn:

    • ESG zunächst intern sortiert werden soll
    • Nur wenige Lieferanten betroffen sind
    • Der erste Bedarf eher in Bericht oder CO2-Bilanz liegt

     

    5.4 Plattformlösungen

    Plattformen bündeln mehrere ESG-Bausteine in einem System: Reporting, Wesentlichkeit, Carbon Accounting, Lieferkette, Maßnahmen, Rollenrechte und Nachweise. Ihr Vorteil liegt darin, dass Unternehmen nicht für jeden neuen Bedarf ein eigenes Tool einführen müssen. Das kann auch für KMU sinnvoll sein. Ein Unternehmen beginnt z. B. mit einer Wesentlichkeitsanalyse oder einem Bericht und ergänzt später CO2-Reduktionspläne oder Lieferketten. Der Nutzen wächst dann mit jedem weiteren Baustein, weil Daten und Prozesse im selben System bleiben.

     

    Sie sind geeignet für:

    • KMU mit mehreren ESG-Anforderungen
    • Unternehmen mit klarer Ausbauperspektive
    • Betriebe, die ESG organisatorisch verankern wollen
    • Teams, die Daten für Bericht, Finanzierung, Einkauf und Steuerung nutzen möchten

     

    Und weniger geeignet, wenn:

    • Dauerhaft nur ein einzelnes Problem gelöst werden soll
    • Der Preis die wichtigste Entscheidungsgröße ist
    • Intern noch keine Zuständigkeiten geklärt sind

    6. Welche Lösung passt zu welchem Szenario?

    Die Auswahl wird einfacher, wenn Unternehmen nicht zuerst nach Produktnamen suchen, sondern nach ihrer aktuellen Lage.

     

    6.1 Szenario 1: Erstmals ESG-Daten liefern

    Hier geht es meist um Orientierung. Welche Angaben werden erwartet? Welche Daten liegen vor? Wer ist zuständig? Für diesen Einstieg reichen häufig Reporting- oder VSME-Lösungen. In manchen Fällen genügt zunächst auch eine gut strukturierte Vorlage, um Datenquellen und Zuständigkeiten zu klären. Ziel ist ein strukturierter Anfang, nicht die perfekte ESG-Architektur.

     

    6.2 Szenario 2: Regelmäßig CO2-Daten bereitstellen

    Wenn Kunden, Ausschreibungen oder interne Ziele belastbare Klimadaten verlangen, rücken Carbon-Accounting-Tools in den Vordergrund. Wichtig sind eine nachvollziehbare Rechenlogik, passende Emissionsfaktoren, einfache Datenimporte und eine saubere Scope-Struktur.

     

    6.3 Szenario 3: Lieferantendaten organisieren

    Wenn viele externe Daten eingeholt werden müssen, reicht ein reines Berichtstool oft nicht aus. Dann braucht es Abfrageprozesse, Erinnerungsfunktionen, Risikoeinstufungen und eine nachvollziehbare Nachweisverwaltung.

     

    6.4 Szenario 4: Mehrere ESG-Themen laufen gleichzeitig

    Wenn Wesentlichkeit, CO2-Emissionen, Reporting und Lieferkette parallel anstehen, wird eine Plattformlösung interessant. Sie kann den Aufwand senken, weil Daten nicht mehrfach gepflegt und Prozesse nicht in getrennten Systemen aufgebaut werden müssen.

     

    6.5 Szenario 5: ESG soll Steuerungsinstrument werden

    Hier geht es nicht mehr nur um Berichtspflichten. Unternehmen brauchen Kennzahlen, Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und regelmäßiges Monitoring. Eine Software muss dann nicht nur berichten, sondern steuern helfen.

    7. Worauf KMU bei der Auswahl achten sollten

    ESG-Software ist keine reine IT-Anschaffung. Sie greift in Prozesse, Zuständigkeiten und Datenqualität ein. Deshalb sollten Unternehmen vor der Auswahl fünf Punkte prüfen.

     

    Auswahlkriterien für ESG-Software

    • Problemfit: Löst das Tool das Problem, das aktuell ansteht?
    • Ausbaubarkeit: Kann es mitwachsen, wenn neue Anforderungen hinzukommen?
    • Datenlogik: Sind Quellen, Berechnungen und Nachweise nachvollziehbar?
    • Integration: Lässt sich die Lösung mit bestehenden Systemen verbinden?
    • Aufwand: Passt die Einführung zu den personellen Ressourcen?
     

    Gerade der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Viele KMU haben keine große Nachhaltigkeitsabteilung. Häufig betreut eine Person das Thema neben anderen Aufgaben und holt Daten aus Finance, Einkauf, HR oder Qualitätsmanagement ein. Eine Software, die in der Demo überzeugt, aber im Alltag zu viel Pflegeaufwand erzeugt, verfehlt dann ihren Zweck.

    8. Was Software leisten und was sie nicht leisten kann

    ESG-Software kann Ordnung schaffen. Sie ersetzt aber keine internen Entscheidungen. Sie bestimmt nicht, welche Themen für ein Unternehmen wesentlich sind. Sie garantiert keine gute Datenqualität. Sie klärt auch nicht automatisch, wer im Unternehmen Verantwortung übernimmt.

     

    Wer unklare Datenquellen, widersprüchliche Zuständigkeiten und unpräzise Ziele in ein Tool überführt, digitalisiert zunächst nur die Unordnung. Deshalb sollte vor jeder Softwareentscheidung eine einfache interne Klärung stehen: Welche Daten brauchen wir? Wer liefert sie? Wer prüft sie? Welche Standards sind relevant? Und wer nutzt die Ergebnisse?

     

    MERKE — Software ist stark, wenn sie einen geklärten Prozess unterstützt. Sie kann überfordert sein, wenn sie einen ungeklärten Prozess ersetzen soll.

     

    9. Warum PN den Tool-TÜV Nachhaltigkeit startet

    Der Markt für ESG-Software verändert sich ständig – und damit wächst bei KMU die Verwirrung. Anbieter versprechen „CSRD-ready“, „VSME-ready“, „auditfähig“ oder „KI-gestützt“. Was ähnlich klingt, unterscheidet sich in der Praxis oft deutlich – und umgekehrt. Für kleine und mittlere Unternehmen wird die Auswahl damit zur strategischen Frage: Welche Lösung passt wirklich zur eigenen Ausgangslage – und welche ist überdimensioniert oder zu kurz gedacht?

     

    Genau hier setzt PN Praxis Nachhaltigkeit an. Mit dem neuen „Tool-TÜV Nachhaltigkeit“ schaffen wir ein systematisches Prüf- und Orientierungsformat für den Mittelstand. Alle zwei Wochen nehmen wir konkrete ESG-Tools unter die Lupe – entlang klarer Kriterien und immer mit Blick auf den praktischen Einsatz. Entscheidend ist nicht das Marketingversprechen, sondern der tatsächliche Nutzen im Unternehmen. Im Fokus stehen dabei drei Leitfragen:

     

    • Welches konkrete Nachhaltigkeitsproblem löst das Tool?
    • Für welche Unternehmenssituation ist es geeignet – und für welche nicht?
    • Welcher Aufwand entsteht bei Einführung, Nutzung und Datenpflege?

     

    Der Tool-TÜV übersetzt damit einen unübersichtlichen Markt in nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen. Er zeigt Unterschiede auf, macht Grenzen sichtbar und hilft, typische Fehlentscheidungen zu vermeiden – etwa wenn ein Unternehmen zu früh in komplexe Plattformen investiert oder umgekehrt zu lange mit Insellösungen arbeitet.

     

    Gleichzeitig wird deutlich: Für KMU beginnt ESG-Arbeit selten mit der großen Transformation. Auslöser ist oft eine einzelne Anfrage – von Kunden, Banken, Investoren oder aus Ausschreibungen. Daraus entsteht zunächst eine Datensammlung, dann ein Bericht, später ein wiederkehrender Prozess. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, an dem aus punktuellen Antworten ein strukturiertes System werden muss.

     

    FAZIT — ESG-Software erledigt Nachhaltigkeit nicht per Knopfdruck. Ihr Nutzen liegt darin, Daten, Zuständigkeiten und Anforderungen so zu ordnen, dass Unternehmen handlungsfähig werden. Für einzelne Anfragen reicht oft eine schlanke Lösung oder eine saubere Vorlage. Wer erkennt, dass ESG dauerhaft in Finanzierung, Einkauf, Lieferkette und Steuerung hineinwirkt, sollte ein System wählen, das mitwachsen kann. Genau diese Unterschiede macht der neue „Tool-TÜV Nachhaltigkeit“ der PN sichtbar (www.iww.de/pn).

     
    Quelle: Ausgabe 02 / 2026 | Seite 55 | ID 50839162