21.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Doppelstöckige PersG im Grenzüberschreitenden Fall
Die Beratung doppelstöckiger Personengesellschaften gehört in der Regel zu den anspruchsvollsten Aufgaben, da vielerlei Fragestellungen derzeit noch vollkommen ungelöst oder umstritten sind. Sofern eine mehrstufige Personengesellschaftsstruktur grenzüberschreitend zum Einsatz kommt, potenziert sich die Komplexität der steuerlichen Betreuung zwangsläufig. Von daher ist es erfreulich, dass der BFH in einer jüngeren Entscheidung zumindest einige Teilaspekte klären konnte, die ...
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20.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Verfahrensrecht
In einem aktuellen Urteil hat der BFH zum Verhältnis der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen zur Feststellung von Einkünften entschieden, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Die Entscheidung ist allgemein für die Änderungsbefugnis wegen im Ausland erzielter Einkünfte von Interesse (BFH 21.2.17, VIII R 46/13, BB 17, 1366).
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19.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Doppelansässigkeit
In Zeiten zunehmender Mobilität des Personals treten vermehrt Konstellationen auf, in denen natürliche Personen in mehr als einem Staat unbeschränkt steuerpflichtig sind. Findet in diesen Fällen ein DBA Anwendung, wird von einer sog. Doppelansässigkeit gesprochen. Das FG Baden-Württemberg hat sich jüngst mit den Auswirkungen einer Doppelansässigkeit auf die unbeschränkte Steuerpflicht nach nationalem Recht befasst (FG Baden-Württemberg 7.10.15, 1 K 2833/12, EFG 17, 411).
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13.07.2017 · Nachricht aus PIStB · Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz
Das BMF hat in seinem aktuellen Schreiben die Liste von Staaten bekanntgegeben, mit denen der erste automatische Datenaustausch zum 30.9.17 erfolgt und für welche die meldenden Finanzinstitute Finanzkontendaten erstmals zum 31.7.17 dem BZSt zu übermitteln haben.
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13.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Thailand
Thailand bietet ausländischen Investoren im Bereich der erneuerbaren Energien (Renewable Energy) interessante Investitionsmöglichkeiten.
Neben einer Steuerförderung durch die thailändische Investitionsbehörde, das Board of Investment, ist insbesondere die gesellschaftsrechtliche Strukturierung der Investition zu beachten, da sich hieraus erhebliche Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung im Rahmen der Veräußerung der Projekte ergeben. Der nachfolgende Beitrag soll einen Überblick ...
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04.07.2017 · Nachricht aus PIStB · DBA
Ein inländischer Wohnsitz führt zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht. Dies gilt dann nicht, wenn sich eine weitere Wohnung nebst Lebensmittelpunkt im Ausland befindet und der Steuerpflichtige nach einem DBA dort als ansässig gilt (FG Baden-Württemberg, 7.10.15, 1 K 2833/12); die Nichtzulassungsbeschwerde unter I R 74/16 anhängig).
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04.07.2017 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Der Ausschluss des Sonderausgabenabzugs von im Ausland gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen bei Berechnung des Progressionsvorbehalts ist ein Verstoß gegen die unionsrechtlich garantierte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Dies hat der EuGH im Fall einer in Frankreich tätigen Beamtin mit Wohnsitz in Deutschland festgestellt (EuGH 22.6.17, C-20/16).
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03.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Mutter-Tochter-Richtlinie
Ein weiteres Urteil des EuGH befasst sich mit der Mutter-Tochter-Richtlinie 2011/96/EU vom 30.11.11 und der Vereinbarkeit mit der sog. belgischen Fairness Tax (EuGH 17.5.17, C-68/15).
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03.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Mutter-Tochter-Richtlinie
Das französische KStG enthält eine Bestimmung über einen Zusatzbeitrag von 3 % für (Weiter-)Ausschüttungen von Dividenden durch eine in Frankreich körperschaftsteuerpflichtige (Mutter-)Gesellschaft, die unter die Mutter-Tochter-Richtlinie 2011/96/EU vom 30.11.11 fallen. Der EuGH hat nun entschieden, dass ein solcher Zusatzbeitrag von 3 % gegen Art. 4 Abs. 1 Buchst. a) der Mutter-Tochter-Richtlinie verstößt (EuGH 17.5.17, C-365/16).
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03.07.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Während die Finanzverwaltung der grenzüberschreitenden Einlagerung in ein inländisches Konsignationslager bislang die Einordnung als Lieferung i. S. v. § 3 Abs. 1 UStG verweigerte, hatte der BFH kürzlich innergemeinschaftliche (Direkt-)Lieferungen an den Abnehmer für denkbar gehalten (BFH 20.10.16, V R 31/15, DStR 17, 147; s. Nieskoven, PIStB 17, 153). In seiner Entscheidung vom 16.11.16 (erst im April 2017 veröffentlicht) hat der BFH die Kernaussagen seiner o. a. Entscheidung V R 31/15 ...
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