20.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Qualifikationskonflikte
Der Begriff der Einkünfte i. S. d. § 50d Abs. 9 S. 1 EStG 2002 i. d. F. des JStG 2007 erfasst positive und negative Einkünfte, sodass abkommensrechtlich steuerfrei gestellte Verluste bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen vom Besteuerungsrückfall erfasst werden und im Inland ungeachtet des Abkommens abziehbar sind (BFH 11.7.18, I R 52/16).
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20.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Der EuGH hat am 6.12.18 entschieden, dass Rechtsanwälte, die in Deutschland zugelassen sind und im EU-Ausland leben, ihre Pflichtbeiträge an das Rechtsanwaltsversorgungswerk als Sonderausgaben von der deutschen Einkommensteuer absetzen dürfen. Dies gilt allerdings nicht für freiwillige und private Vorsorgezahlungen (EuGH 6.12.18, C-480/17, s. auch BRAK, Nachrichten aus Brüssel 20/2018 vom 13.12.18).
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20.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationales gewerbesteuerliches Schachtelprivileg
Mit einer aktuellen Entscheidung hat der EuGH die schärferen Tatbestandskriterien für das gewerbesteuerliche Schachtelprivileg bei Drittstaatendividenden für EU-rechtswidrig befunden (EuGH 20.9.18, C-685/16, EV, IStR 18, 802; s. auch PIStB 18, 267). Die praktischen Konsequenzen aus dieser Entscheidung verdeutlicht der vorliegende Beitrag anhand von ausgewählten Praxisfällen.
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20.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · USA
Auszahlungen aus einem US-amerikanischen 401 (k) Pension Plan unterliegen lediglich mit dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Auszahlungsbetrag und der Summe der darauf entfallenden Beiträge der Besteuerung. Das hat jetzt das FG Köln entschieden (FG Köln 9.8.18, 11 K 2738/14).
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20.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Digitalsteuer
Im März 2018 hat die EU-Kommission zwei Vorschläge für eine nationale Besteuerung der digitalen Wirtschaft veröffentlicht: die Richtlinie des Rates zum gemeinsamen System einer Digitalsteuer auf Erträge aus der Erbringung bestimmter digitaler Dienstleistungen, COM(2018) 148 final (nachfolgend: RL-E) und die Richtlinie des Rates zur Festlegung von Vorschriften für die Unternehmensbesteuerung einer signifikanten digitalen Präsenz, COM(2018) 147 final ( www.iww.de/s2247 ). Dieser Beitrag ...
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19.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Eine Rechnung muss für den Vorsteuerabzug eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Es ist aber nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend einen Ort angibt, an dem der leistende Unternehmer seine wirtschaftliche Tätigkeit tatsächlich ausübt. Damit hat der BFH seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben (BFH 21.6.18, V R 25/15, DB 18, 1837 und V R 28/16, DB 18, 1838).
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19.12.2018 · Nachricht aus PIStB · Qualifikationskonflikte
Der Begriff der Einkünfte i. S. d. § 50d Abs. 9 S. 1 EStG 2002 i. d. F. des JStG 2007 erfasst positive und negative Einkünfte, sodass abkommensrechtlich steuerfrei gestellte Verluste bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen vom Besteuerungsrückfall erfasst werden und im Inland ungeachtet des Abkommens abziehbar sind (BFH 11.7.18, I R 52/16).
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12.12.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
In den vergangenen zwei Jahren hat sich das Fürstentum Liechtenstein im Bereich Blockchain und Kryptowährungen zu einem äußerst attraktiven Standort entwickelt, wodurch sich eine große Anzahl an Krypto- und Blockchain basierten Unternehmen angesiedelt hat. Der folgende Musterfall erläutert die Besteuerungsfolgen bei der Herausgabe eines Utility Tokens, wobei nicht nur auf die Besteuerung in Liechtenstein eingegangen wird, sondern auch die Steuerfolgen für den in Deutschland ...
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06.12.2018 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Mit Urteil einem aktuellen Urteil hat das FG Düsseldorf zu der Aufteilung von Arbeitslohn nach dem zwischen Deutschland und Niederlande bestehenden DBA Stellung genommen. (FG Düsseldorf 13.11.18, 10 K 2203/16 E; Revision zugelassen; s. auch Mitteilung des FG Düsseldorf vom 6.12.18).
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29.11.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Brexit
Mit Blick auf den Brexit hat die Bundesregierung den Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes vorgelegt (BT-Drs. 19/5463). Danach soll das UmwG u. a. um Vorschriften über die Hineinverschmelzung von Kapitalgesellschaften auf Personenhandelsgesellschaften ergänzt werden (Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 6.11.18).
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