01.12.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
In einem Vorlagebeschluss will der BFH (28.6.05, I R 114/04, Abruf-Nr.
052632
) vom EuGH wissen, ob ein Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit (Art. 43 EGV) vorliegt, wenn einem gebietsansässigen Steuerpflichtigen die Zusammenveranlagung zur ESt mit seinem im EU-Ausland wohnenden Ehegatten, von dem er nicht getrennt lebt, mit der Begründung versagt wird, dieser habe sowohl mehr als 10 v.H. der gemeinsamen Einkünfte als auch mehr als 24.000 DM erzielt, wenn diese Einkünfte nach ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Brandenburg
Für die Anwendung der erweiterten unbeschränkten Steuerpflicht nach § 1 Abs. 3 EStG bedarf es keiner Bescheinigung der zuständigen ausländischen Steuerbehörde, wenn der Steuerpflichtige ausschließlich inländische Einkünfte erzielt hat - so das FG Brandenburg mit Urteil vom 17.8.05 (4 K 1467/01, Abruf-Nr.
053378
). Im Urteilsfall lebte der Steuerpflichtige zusammen mit seiner Ehefrau in Portugal und erzielte in Deutschland Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - weitere Einkünfte ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Vermögensplanung
Liechtenstein galt lange Zeit als „Paradies der Geldwäsche“. Seitdem die Verwalter von Briefkastenfirmen, Trusts und Stiftungen auf Druck der liechtensteinischen Banken ihre Kunden beim Namen nennen müssen, erscheint der Ruf Liechtensteins in einem neuen Licht. Auch bei zunehmender Transparenz erfreut sich die Familienstiftung nach liechtensteinischem Recht (nachfolgend kurz: Liechtenstein-Stiftung) nach wie vor großer Beliebtheit. Berater, die bislang den Auftrag hatten, deutsche ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Das vom deutschen Erbrecht wesentlich abweichende belgische Erbrecht bereitet in der Praxis oftmals Schwierigkeiten. Ursache dafür ist zum einen, dass aus belgischer Sicht in einem Erbfall allein bei bloßem Wohnsitz - und zwar unabhängig von der Staatsangehörigkeit - das belgische Erbrecht eingreift. Zum anderen wird in Belgien das Erbschaftsteuerrecht regional unterteilt. Zusätzlich brisant wird die steuerliche Beurteilung des Erbfalls dadurch, dass zwischen Deutschland und Belgien auf ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Rheinland-Pfalz
Mit Urteil vom 16.6.05 hat das FG Rheinland-Pfalz (4 K 1951/04,
Abruf-Nr. 053017
) entschieden, dass kein Verstoß gegen den Grundsatz der Beseitigung der Doppelbesteuerung innerhalb der Gemeinschaft vorliegt, soweit nach § 21 Abs. 1 S. 2 ErbStG anrechenbare ausländische ErbSt nicht in vollem Umfang, sondern nur im Verhältnis des Auslandsvermögens zum Wert des steuerpflichtigen Gesamtvermögens berücksichtigt wird. Ebenso verstößt die Beschränkung des Betriebsvermögensfreibetrages und ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Frankreich
Jüngsten Schätzungen zufolge besitzen heute bereits weit mehr als 100.000 Bundesbürger eine private Ferienimmobilie in Frankreich. Die Auswirkungen auf die Nachfolgeplanung werden dabei nur in seltensten Fällen ausreichend berücksichtigt. Dies überrascht umso mehr, als der Besitz von Immobilien in Frankreich sowohl in erbrechtlicher als auch in erbschaftsteuerrechtlicher Hinsicht erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Anhand des folgenden Musterfalles sollen die rechtlichen Probleme ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Steuerpflichtige, die ihren Wohnsitz von Deutschland nach Großbritannien verlegen, können in Großbritannien mit der so genannten „Remittance-Basis-Besteuerung“ die Steuerlast auf Einkünfte, die außerhalb von Großbritannien erzielt werden, nach einem Zuzug deutlich reduzieren. Besonderen Charme hat diese Besteuerungsform im Zusammenspiel mit Regelungen des DBA zwischen Deutschland und Großbritannien, wenn der Wegziehende den Verkauf deutscher Kapitalgesellschaftsbeteiligungen plant.
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Einer in den Niederlanden ansässigen Holding-Gesellschaft kann die Kapitalertragsteuererstattung (§ 50d Abs. 1 EStG) auch dann nicht als funktionslose Basisgesellschaft (§ 50d Abs. 1 a EStG) versagt werden, wenn an ihr Personen beteiligt sind, denen die Steuerentlastung nicht zustände, wenn sie die Einkünfte unmittelbar erzielten. Mit dieser Entscheidung rückt der BFH (31.5.05, I R 74, 88/04,
Abruf-Nr. 052518
) von seiner früheren Rechtsprechung (BFH 20.3.02, I R 38/00, BStBl II, 819) ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Bei Arbeitsaufenthalten im Ausland stellt sich die Frage, ob Urlaubstage der Aufenthaltszeit im Tätigkeitsstaat zugerechnet werden können. Jetzt hat der BFH (23.2.05, I R 13/04, Abruf-Nr.
053046
) entschieden, dass die im Ausland (hier: Portugal) verbrachten Urlaubstage in die Berechnung der Aufenthaltsdauer im Ausland (Art. 15 Abs. 2 a DBA-Portugal) einzubeziehen sind, wenn sich ein Arbeitnehmer zunächst zur Arbeitsleistung im Ausland aufhält und er sodann in unmittelbarem zeitlichen ...
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Niedersachsen
Die Regelung über die gewerbliche Prägung einer Personengesellschaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG) ist nicht anwendbar, wenn ausschließlich ausländische Kapitalgesellschaften ohne Niederlassung in Deutschland als persönlich haftende Gesellschafter an der Personengesellschaft beteiligt sind - so das FG Niedersachsen mit Urteil vom 16.3.05 (2 K 835/01, Rev BFH XI R 15/05, Abruf-Nr.
051447
).
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