06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA Belgien
Zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Belgien wurde bereits in den 80er Jahren das sogenannte Special Tax Regime eingeführt. Danach werden die von einem ausländischen Unternehmen vorübergehend nach Belgien entsandten ausländischen Führungskräfte, Wissenschaftler sowie Spezialisten steuerlich begünstigt. Die Begünstigungen sollen insbesondere den belgischen Unternehmen dienen, indem sonst nicht abzugsfähige Aufwendungen als abzugsfähig gelten. Daneben können entsandte Arbeitnehmer ...
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Rheinland-Pfalz
Mit Wirkung ab dem VZ 2004 wird für Arbeitnehmereinkünfte, die nach einem DBA von der Besteuerung in Deutschland freizustellen sind, die Steuerbefreiung gemäß § 50d Abs.?8 EStG nur dann gewährt, wenn der Arbeitnehmer nachweist, dass diese Einkünfte im anderen Staat tatsächlich besteuert wurden oder der ausländische Staat auf sein Besteuerungsrecht verzichtet hat. Diese Regelung stellt weder einen Verstoß gegen Art. 3 GG dar, noch steht ihr § 2 AO entgegen (FG Rheinland-Pfalz ...
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Die deutsche Finanzverwaltung ist grundsätzlich an die Angaben in einer Unternehmerbescheinigung für das Vorsteuervergütungsverfahren eines anderen EU-Mitgliedsstaates gebunden (EuGH 28.6.07, C-73/06, UR 07, 654). Allerdings hat der BFH jetzt entschieden, dass die Angaben dann nicht mehr bindend sind, wenn die inländische Finanzverwaltung hieran berechtigte Zweifel hat; so etwa, wenn sie durch Angaben des Steuerpflichtigen erfährt, dass sich weder der Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit ...
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat entschieden, dass die Einkünfte eines in Deutschland ansässigen Geschäftsführers einer belgischen BVBA in Deutschland steuerfrei sind, auch wenn der Steuerpflichtige diese Tätigkeit teilweise in Deutschland ausübt. Auch begründet § 50d Abs. 9 EStG kein deutsches Besteuerungsrecht, wenn Belgien die Einkünfte für die in Deutschland ausgeübte Geschäftsführertätigkeit aufgrund des belgischen Special Tax Regime nicht besteuert (BFH 5.3.08, I R 54, 55/07).
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Nicht selten löst auch ein grenzüberschreitendes wirtschaftliches Engagement deutscher Unternehmen einen gewerbesteuerlichen Tatbestand aus. In diesen Fällen sollte demnach nicht nur die Körperschaftsteuer, sondern auch die Gewerbesteuer als Anrechnungsbasis für die ausländische Quellensteuer dienen. Dies gilt zumindest dann, wenn das ausländische Einkommen nicht über § 9 GewStG aus der gewerbesteuerlichen Bemessungsgrundlage eliminiert werden kann. Der folgende Beitrag zeigt die ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der EuGH hat in einer Vorabentscheidung im Fall „Stahlwerke Ergste“(6.11.07, C-415/06) entschieden, inwieweit die Grundfreiheiten des EGV auch Einfluss auf einen Sachverhalt haben, der außerhalb der Gemeinschaft mit Drittstaaten verwirklicht wird. Danach berührt eine nationale Regelung, nach der eine Gesellschaft in einem EU-Mitgliedstaat nicht die Verluste aus einer Betriebsstätte in einem Drittstaat abziehen kann, vorwiegend die Niederlassungsfreiheit des EGV. Ein denkbarer ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die Auswahl des steuerlich optimalen Standorts für geplante Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist eine wichtige unternehmerische Entscheidung, um deren für sie positiven Ausgang sich viele Länder bemühen. Gerade für Deutschland als Staat ohne nennenswerte natürliche Ressourcen ist die Ansiedlung von FuE ein zentrales Thema. Um aber in einem zukunftsträchtigen „Land der Ideen“ Wachstumsimpulse setzen zu können, bedarf es entsprechender innovationsfreundlicher ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Mehr als nur Schafe
Der Beitrag stellt die Grundlagen der Besteuerung einer Immobilieninvestition in Neuseeland vor.
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen geht der BFH inzwischen davon aus, dass dem Buch- und Belegnachweis keine materiellrechtliche Bedeutung mehr zukommt, sondern der Unternehmer die Voraussetzungen des § 6a Abs. 1 UStG auch durch andere Belege oder Umstände dokumentieren kann (s. PIStB 08, 119). Insbesondere für die in der Praxis streitanfälligen Abholfälle hat der BFH in einer jüngsten Entscheidung betont, dass der Unternehmer die Identität des Abnehmers einer angeblichen ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Kosten für ein Auslandsstudium sind selbst dann nicht über den Abzugsbetrag von 924 EUR (§ 33a Abs. 2 S. 1 EStG) hinaus zu berücksichtigen, wenn eine Ausbildung für den angestrebten Beruf im Inland gar nicht angeboten wird (BFH 21.2.08, III B 56/07). Ferner können die Kosten für eine staatlich nicht anerkannte Hochschule nicht als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStGabgezogen werden.
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