02.04.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Frankreich
Der BFH hat sich in einem aktuellen Urteil mit dem Begriff der Anwesenheitstage nach der 183-Tage-Regelung im DBA mit Frankreich beschäftigt und weicht bei der Berechnung des Zeitraums von 183 Tagen von der Auffassung der Finanzverwaltung ab. Es zählen nur solche Tage als Aufenthaltstage, an denen sich der Arbeitnehmer auch physisch im Tätigkeitsstaat aufgehalten hat. Soweit einer Verständigungsvereinbarung Abweichendes zu entnehmen ist, bindet sie die Rechtsprechung nicht (BFH 12.10.11, I ...
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02.04.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · EU-Kommission
Die EU-Kommission hat beschlossen, beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage gegen Deutschland zu erheben, weil bestimmte gebietsfremde Gesellschaften von den Vorteilen der deutschen Körperschaftsteuerregelung für Organschaften ausgeschlossen sind.
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02.04.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Kein Treaty Override
Der BFH hat in einem Musterprozess entschieden, dass der Arbeitslohn eines Piloten, der in Deutschland wohnt, aber an Bord eines Flugzeugs im internationalen Verkehr für eine irische Fluggesellschaft tätig ist, in Deutschland nicht besteuert werden kann (BFH 11.1.12, I R 27/11, Abruf-Nr. 121021 .
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02.04.2012 · Nachricht aus PIStB · Liechtenstein
Die Regierung Liechtensteins hat in ihrer Sitzung vom 27.3.12 den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (Doppelbesteuerungsabkommen - DBA) mit der Bundesrepublik Deutschland genehmigt.
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30.03.2012 · Nachricht aus PIStB · Belgien
Die Europäische Kommission hat Belgien förmlich aufgefordert, die Besteuerung bestimmter Immobilieneinkünfte aus dem Ausland zu überprüfen. Das belgische Recht sieht für Immobilieneinkünfte unterschiedliche Bewertungsmethoden vor. Für Besteuerungszwecke berücksichtigte Einkünfte aus dem Ausland werden mit etwa 50 % des Verkehrswerts angesetzt. Bei Inlandseinkünften dagegen wird nach einer anderen Methode ein niedrigerer Wert zugrunde gelegt, der etwa 20 bis 25 % des Verkehrswertes ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationale Personengesellschaften
Zahlreiche Veröffentlichungen und Finanzgerichtsurteile haben sich bereits mit den Auswirkungen von § 50d Abs. 9 bzw. § 50d Abs. 10 EStG auf die Besteuerung von Sondervergütungen in Inbound- und Outboundfällen beschäftigt (vgl. u.a. Endres/Schätzler, PIStB 11, 275). Ziel dieses Beitrags ist es zu untersuchen, inwieweit „der Tiger“ in Gestalt von § 50d Abs. 9 EStG bei Sondervergütungen, die aus dem Ausland von deutschen natürlichen Personen bezogen werden, „beißen“ kann. Diese ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Unionsrecht
Mit seinem aktuellen Urteil in der Rs. National Grid Indus BV hat sich der EuGH erstmals – anlässlich des Wegzugs einer Kapitalgesellschaft – zur Europarechtskonformität der Entstrickungsbesteuerung im betrieblichen Bereich geäußert (EuGH 29.11.11, C-371/10, DStR 11, 2334, Abruf-Nr. 120450 ). Im Ergebnis steht das Unionsrecht grundsätzlich der Besteuerung der nicht realisierten Wertzuwächse im Vermögen einer Gesellschaft nicht entgegen, wenn diese ihren Sitz in einen anderen ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Bei messestandbezogenen Leistungen sind zur Leistungsortsbestimmung verschiedene Anknüpfungspunkte denkbar. Die Finanzverwaltung ging bislang regelmäßig von einer Ortsansiedlung am Belegenheitsort des Messegrundstücks aus. In einem polnischen Vorabentscheidungsersuchen hat der EuGH nun dieser deutschen Sichtweise explizit widersprochen (EuGH 27.10.11, C-530/09, BFH/NV 11, 2220, Abruf-Nr. 120639 ). Dies führt nicht nur künftig zur veränderten Umsatzbesteuerung, sondern wirft auch für die ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Kindergeldfestsetzung
Dauert ein berufsbedingter Auslandsaufenthalt mehr als ein Jahr, wird ein inländischer Wohnsitz durch kurzzeitige Besuche und sonstige Aufenthalte zu Urlaubs-, Berufs- oder familiären Zwecken weder beibehalten noch begründet. Das gilt immer dann, wenn die Aufenthalte im Inland keinen Wohncharakter haben, urteilte der BFH in einer aktuellen Entscheidung (BFH 14.10.11, III B 202/10, Abruf-Nr. 120619 )
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommensentwicklungen
Am 19.9.11 haben die Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei das neue Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen unterzeichnet. Es ersetzt das Abkommen vom 16.4.85 (BStBl I 89, 471), das die deutsche Regierung einseitig zum 31.12.10 gekündigt hatte. Das nun unterzeichnete Abkommen soll nach Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft treten und rückwirkend ab dem 1.1.11 anwendbar sein, sodass es nahtlos an das Ende ...
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