06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationale Personengesellschaften
Zahlreiche Veröffentlichungen und Finanzgerichtsurteile haben sich bereits mit den Auswirkungen von § 50d Abs. 9 bzw. § 50d Abs. 10 EStG auf die Besteuerung von Sondervergütungen in Inbound- und Outboundfällen beschäftigt (vgl. u.a. Endres/Schätzler, PIStB 11, 275). Ziel dieses Beitrags ist es zu untersuchen, inwieweit „der Tiger“ in Gestalt von § 50d Abs. 9 EStG bei Sondervergütungen, die aus dem Ausland von deutschen natürlichen Personen bezogen werden, „beißen“ kann. Diese ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Unionsrecht
Mit seinem aktuellen Urteil in der Rs. National Grid Indus BV hat sich der EuGH erstmals – anlässlich des Wegzugs einer Kapitalgesellschaft – zur Europarechtskonformität der Entstrickungsbesteuerung im betrieblichen Bereich geäußert (EuGH 29.11.11, C-371/10, DStR 11, 2334, Abruf-Nr. 120450 ). Im Ergebnis steht das Unionsrecht grundsätzlich der Besteuerung der nicht realisierten Wertzuwächse im Vermögen einer Gesellschaft nicht entgegen, wenn diese ihren Sitz in einen anderen ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Bei messestandbezogenen Leistungen sind zur Leistungsortsbestimmung verschiedene Anknüpfungspunkte denkbar. Die Finanzverwaltung ging bislang regelmäßig von einer Ortsansiedlung am Belegenheitsort des Messegrundstücks aus. In einem polnischen Vorabentscheidungsersuchen hat der EuGH nun dieser deutschen Sichtweise explizit widersprochen (EuGH 27.10.11, C-530/09, BFH/NV 11, 2220, Abruf-Nr. 120639 ). Dies führt nicht nur künftig zur veränderten Umsatzbesteuerung, sondern wirft auch für die ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Kindergeldfestsetzung
Dauert ein berufsbedingter Auslandsaufenthalt mehr als ein Jahr, wird ein inländischer Wohnsitz durch kurzzeitige Besuche und sonstige Aufenthalte zu Urlaubs-, Berufs- oder familiären Zwecken weder beibehalten noch begründet. Das gilt immer dann, wenn die Aufenthalte im Inland keinen Wohncharakter haben, urteilte der BFH in einer aktuellen Entscheidung (BFH 14.10.11, III B 202/10, Abruf-Nr. 120619 )
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommensentwicklungen
Am 19.9.11 haben die Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei das neue Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen unterzeichnet. Es ersetzt das Abkommen vom 16.4.85 (BStBl I 89, 471), das die deutsche Regierung einseitig zum 31.12.10 gekündigt hatte. Das nun unterzeichnete Abkommen soll nach Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft treten und rückwirkend ab dem 1.1.11 anwendbar sein, sodass es nahtlos an das Ende ...
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Nachträgliche Einkünfte
Pensionszahlungen, die ein in den USA ansässiger ehemaliger Gesellschafter eine inländischen KGaA erhält, können nicht in Deutschland, sondern nur in den USA besteuert werden (BFH 7.12.11, I R 5/11, Abruf-Nr. 120697 .
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerfreistellung nach DBA
Nach der bis zum Jahr 2000 geltenden Gesetzeslage kam die Anrechnung ausländischer Körperschaftsteuer nicht in Betracht, wenn die ausländischen Dividendenzahlungen im Inland steuerfrei waren (§ 36 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. f) EStG). Das FG Köln hat nunmehr dem EuGH in Luxemburg mehrere Fragen zur möglichen Europarechtswidrigkeit dieses Anrechnungsausschlusses vorgelegt (FG Köln 6.9.11, 13 K 482/07, s. auch Pressemitteilung des FG Köln vom 1.3.12).
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06.03.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Kapitalanlagen in der Schweiz
Was eigentlich als ein praktikabler Weg zur einvernehmlichen Beilegung des Steuerkonflikts um unversteuerte Altvermögen zwischen Deutschland und der Schweiz dienen sollte, ist momentan Gegenstand politischer Diskussion in Deutschland: Das „Abkommen über Zusammenarbeit in den Bereichen Steuern und Finanzmarkt“ vom 21.9.11 (kurz: Steuerabkommen). Auch im „Fundament“ der deutsch-schweizerischen Steuerbeziehungen, dem DBA aus dem Jahre 1971, haben sich Ende 2011 bedeutsame Änderungen ...
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09.02.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Ausländische Quellensteuer
Das FG Schleswig Holstein hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass die begrenzte Anrechnung ausländischer Kapitalertragsteuer auf die deutsche Einkommensteuer gemäß § 34c Abs. 1 EStG i.V.m. § 68 EStDV nach dem Grundsatz der „per-country-limitation“ nicht gegen EU-Recht verstößt
(FG Schleswig-Holstein 9.3.11, 2 K 221/08, EFG 11, 1528).
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07.02.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Veranlagung 2011
Erstmals ab dem Veranlagungszeitraum 2011 wird die neue, dreiseitige Anlage N-AUS eingeführt. Diese ist von unbeschränkt Steuerpflichtigen, die im Ausland eine nichtselbstständige Tätigkeit ausgeübt haben, auszufüllen. Dabei ist für jeden ausländischen Staat eine gesonderte Anlage N-AUS abzugeben. Die Anlage N-AUS dient der Ermittlung des steuerfreien Arbeitslohns, der dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Die dafür notwendigen Informationen werden nun standardmäßig mittels Anlage ...
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