05.11.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Unternehmensbesteuerung in der EU
Die EU-Kommission hat die aktualisierte Studie „Effektive Niveaus von Unternehmensbesteuerung in einer erweiterten EU“ zu den Effekten von Steuerreformen in der EU27 veröffentlicht.
> lesen
05.11.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Gesetzgebung nach EuGH-Urteil
Der EuGH fällte am 20.10.11 das Urteil zur Definitivbesteuerung ausländischer Kapitalgesellschaften mit deutschen Dividenden: Danach darf Deutschland Dividenden an beschränkt steuerpflichtige Körperschaften keiner höheren Besteuerung unterwerfen als solchen, die an eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ausgeschüttet werden (EuGH 20.10.11, C-284/09, s. ausführlich Cloer/Vogel, PIStB 12, 10). Der Gesetzgeber war zum Handeln aufgerufen. Die Umsetzung dieses EuGH-Urteils wurde nunmehr ...
> lesen
02.11.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Kindergeld
Wer im Inland weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt hat, besitzt einen Kindergeldanspruch nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b) EStG nur dann, wenn er nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird (BFH 24.5.12, III R 14/10, Abruf-Nr. 122060 ).
> lesen
31.10.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Recht
Das neue DBA zwischen Deutschland und den Niederlanden (DBA-NL n.F.) wurde am 12.4.12 unterzeichnet. Da mit einem Austausch der Ratifikationsurkunden in 2012 nicht mehr zu rechen ist, wird allgemein von einem Inkrafttreten des DBA-NL n.F. ab 1.1.14 ausgegangen. Nachdem Bisle das DBA-NL n.F. allgemein dargestellt hat (s. PIStB 12, 178), werden die abkommensrechtlichen Änderungen durch das DBA-NL n.F. für die grenzüberschreitende Praxis anhand von Beispielsfällen vorgestellt.
> lesen
31.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Steuerabkommen Schweiz
Der Bundesregierung liegen keine Fakten vor, dass es nach Abschluss des deutsch-schweizerischen Steuerabkommens zu einem vermehrten Vermögenstransfer von der Schweiz nach Singapur oder anderen Ländern gekommen ist. Wenn solche Transfers tatsächlich stattfinden würden, müssten die betroffenen Steuerpflichtigen damit rechnen, „dass die neuen Anlagestandorte ähnlich wie die Schweiz ebenfalls mit Deutschland steuerrechtlich kooperieren“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung ...
> lesen
26.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Steuerpflichtige, denen zwangsläufig größere Aufwendungen entstehen als der überwiegenden Mehrzahl der Bürger, können diese steuermindernd geltend machen. Typischer Fall solcher außergewöhnlichen Belastungen sind Krankheitskosten, aber auch Kosten einer Ehescheidung können dazu gehören. Demgegenüber können die Kosten einer Eheschließung auch dann nicht als außergewöhnliche Belastungen steuerlich berücksichtigt werden, wenn sie deshalb besonders hoch sind, weil einer der ...
> lesen
24.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Motorsport-Rennteams erbringen bei den Rennen gemeinhin Werbeleistungen durch das Abbilden von Firmenlogos auf den Helmen und Rennanzügen der Fahrer und auf den Rennfahrzeugen. Der BFH hat dazu entschieden, dass solche Werbeleistungen im Inland der beschränkten Steuerpflicht unterfallen, wenn sie im Rahmen inländischer Motorsportveranstaltungen durch ein ausländisches Rennteam erbracht werden (BFH 6.11.12, I R 3/11).
> lesen
18.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Verbesserter Informationsaustausch
Deutschland und Singapur sind übereingekommen, ihre Zusammenarbeit in Steuersachen zur Bewältigung der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung zu verbessern. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, den international vereinbarten Standard für den Informationsaustausch in ihr Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung aufzunehmen. Dieses Abkommen wird im Anschluss an die nationale Ratifizierung durch beide Seiten in Kraft treten.
> lesen
18.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Steuerabkommen Schweiz
Das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz hat am Mittwoch eine parlamentarische Hürde genommen. Der Finanzausschuss des Bundestags stimmte mehrheitlich für den Vertrag. Die SPD, Linksfraktion und Bündnis 90/Die Grünen erneuerten jedoch ihre Kritik an dem Abkommen. Für die Umsetzung des Steuerabkommens in deutsches Recht ist die deutsche Bundesregierung auf die Zustimmung im Bundesrat (Länderkammer) angewiesen. Der Bundesrat soll sich voraussichtlich Ende November damit befassen. ...
> lesen
17.10.2012 · Nachricht aus PIStB · Liechtenstein
Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat an die Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zum Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 17.11.11 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Fürstentum Liechtenstein zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA-Liechtenstein) Stellung genommen:
> lesen