27.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Erbschaftsteuer
Der EuGH hat aktuell auf die Vorlagefrage des BFH (1.10.14, II R 29/13, s. PIStB 15, 120) entschieden, dass die Anwendung der Anzeigepflicht nach § 33 ErbStG auf Zweigstellen in einem anderen Mitgliedstaat, in dem das Bankgeheimnis eine solche Mitteilung grundsätzlich verbietet, nicht gegen die Niederlassungsfreiheit verstößt (EuGH 14.4.16, C-522/14).
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26.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Schweiz
Der BFH hatte zu entscheiden, ob die Auszahlung des Todesfallkapitals einer Schweizer Versorgungseinrichtung an das Kind eines verstorbenen Arbeitnehmers als andere Leistung aus einer gesetzlichen Rentenversicherung zu versteuern ist oder ob keine öffentlich-rechtliche Zahlung, sondern eine nicht steuerpflichtige überobligatorische (freiwillige) Leistung vorliegt (BFH 1.10.15, X R 43/11, BFH/NV 16, 301).
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25.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Die Voraussetzungen für steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen müssen zwingend schriftlich – durch Belege und Aufzeichnungen – nachgewiesen werden. Es reicht daher nicht aus, dass Sie oder Ihr Geschäftspartner sich gegenüber der Finanzverwaltung zum Sachverhalt mündlich äußern. Obwohl ein Zeugenbeweis damit eigentlich nicht vorgesehen ist (BFH 19.3.15, V R 14/14, PIStB 15, 316), lässt sich dieser dennoch über Eigenbelege erreichen.
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25.05.2016 · Nachricht aus PIStB · Verlustabzugsbeschränkung
Die Verlustabzugsbeschränkung nach § 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 4 EStG mit Bezug zu Drittstaaten ist auf die Veräußerung der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft mit Geschäftsleitung und Sitz in der Schweiz anwendbar. Sie verstößt nach Auffassung des FG Münster nicht gegen die Kapitalverkehrsfreiheit (FG Münster 23.2.16, 12 K 2144/13 E, F – 12 K 2145/13, E, F – 12 K 2146/13 E, F, die Revision wurde nicht zugelassen).
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25.05.2016 · Nachricht aus PIStB · DBA
Deutschland und Japan haben ein neues DBA geschlossen. Die Bundesregierung hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 17.12.15 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Japan zur Beseitigung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und bestimmter anderer Steuern sowie zur Verhinderung der Steuerverkürzung und -umgehung (18/8516) eingebracht (Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 24.5.16).
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19.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Außensteuergesetz
Die Gestattung einer unentgeltlichen Namensnutzung zwischen nahestehenden Personen eines Konzerns ist steuerrechtlich anzuerkennen und führt nicht zu einer Korrektur der Gewinnermittlung nach dem AStG. (BFH 21.1.16, I R 22/14; s. auch Pressemitteilung des BFH Nr. 37/16 vom 18.5.16).
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17.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Besteuerung von Personengesellschaften
Kann eine vermögensverwaltende, gewerblich geprägte Personengesellschaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG) ihren beschränkt steuerpflichtigen Gesellschaftern eine Betriebsstätte vermitteln? Mit dieser Frage und den daraus für die Besteuerung resultierenden Konsequenzen – insbesondere für die Abgeltungswirkung des Kapitalertragsteuerabzugs – hat sich das FG Bremen (25.6.15, 1 K 68/12 (6), EFG 16, 88; Rev. BFH I R 58/15) jüngst beschäftigt. Die Entscheidung ist interessant, weil es um einen ...
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10.05.2016 · Nachricht aus PIStB · § 8b Absatz 3 KStG 1999
Das BMF hat sich erneut zur Anwendung des § 8b Absatz 3 KStG 1999 (i. d. F. des Gesetzes zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts v. 20.12.01) auf Auslandsbeteiligungen in den VZ 2001 geäußert. Nach dem EuGH-Urteil vom 22.1.09 in Sachen STEKO-Industriemontagen hatte das BMF zwischenzeitlich zwei Verwaltungsanweisung herausgegeben, jetzt folgt die dritte Verlautbarung zu diesem Thema (BMF 3.5.16, IV C 2 - S 2750-a/07/10006 :002).
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04.05.2016 · Nachricht aus PIStB · KPMG
Familienunternehmen in aller Welt unterliegen sowohl im Erbfall als auch bei einer Nachfolgeregelung sehr unterschiedlichen Steuersätzen. Das zeigt eine Modellrechnung von KPMG (vom 28.4.16), für die die Steuervorschriften in 42 Ländern verglichen wurden. Anhand eines fiktiven Familienunternehmens im Wert von umgerechnet 10 Mio. EUR wurde für den „Global Family Business Tax Monitor“ die Steuerbelastung für den Fall berechnet, dass das Unternehmen vererbt wird beziehungsweise im Zuge ...
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02.05.2016 · Fachbeitrag aus PIStB · Unbeschränkte Steuerpflicht
Bei der Aufnahme geschäftlicher Aktivitäten im Ausland bedient man sich in der Praxis regelmäßig ausländischer Rechtsformen, die auf den entsprechenden Märkten bekannt sind und aufseiten der Verbraucher bzw. Vertragspartner Vertrauen genießen. Werden dabei bestimmte Geschäftsführungsfunktionen auch von Deutschland aus wahrgenommen, stellt sich oft die Frage einer etwaigen doppelten steuerlichen Ansässigkeit und der damit verbundenen unbeschränkten Ertragsteuerpflicht in mehreren ...
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