20.02.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Gebührenordnung für Zahnärzte
Seit dem 1.1.12 gilt die neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012). Leistungen auf Verlagen des Patienten sind zwar nach wie vor umsatzsteuerpflichtig, wenn es ihnen am medizinisch-therapeutischen Ziel i.S. von § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG fehlt. Aber entgegen der bisherigen Übung müssen nach § 2 Abs. 3 GOZ 2012 nicht medizinisch notwendige Zusatzleistungen grundsätzlich vor Erbringung in einem Kosten- und Heilplan schriftlich vereinbart werden, versehen mit dem Hinweis, dass eine ...
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20.02.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Ein Antrag auf Wirtschaftlichkeitsprüfung hemmt den Ablauf der vierjährigen Ausschlussfrist bei einem Honorarregress (LSG Rheinland-Pfalz 15.09.11, L 5 KA 7/11).
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20.02.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Erstausbildungskosten
Aufwendungen für ein nach dem Abitur aufgenommenes Erststudium sind nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben zu berücksichtigen (FG Münster 20.12.11, 5 K 3975/09 F).
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27.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Die Arztpraxis in der Insolvenz
Zunehmend geraten auch Freiberufler in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was in letzter Konsequenz die Insolvenz des Betroffenen zur Folge haben kann. Selbst Insolvenzen von Ärzten sind keine Seltenheit mehr. Der Beitrag erläutert in diesem Zusammenhang den Gang des Insolvenzverfahrens und hebt die für die Beratung des Arztes relevanten Punkte hervor.
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Musterfall
Anders als Steuerberater- oder Rechtsanwaltskanzleien können Apotheken nicht als Kapitalgesellschaft geführt werden. Mehrere Personen können eine Apotheke lediglich in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder einer OHG betreiben (§ 8 S. 1 HS 1 ApoG). Sofern eine Apotheke von mehreren Apothekern zusammen in Form der OHG betrieben wird, sind bei einem Verkauf eines Anteils eine Reihe von Besonderheiten zu berücksichtigen, auf die dieser Beitrag anhand eines Musterfalls ...
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Gewinnermittlung
Bei Veräußerung eines (Teil-)Betriebs oder des gesamten Mitunternehmeranteils muss der Veräußerer gemäß § 16 Abs. 2 S. 2 EStG zwingend zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG übergehen. Außerdem können Steuerpflichtige freiwillig die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG wählen, um Rückstellungen oder Teilwertabschreibungen vorzunehmen, die bei Überschussrechnern nicht zulässig sind. Allerdings ist ein Übergangsgewinn zu ermitteln, der als laufender, nicht begünstigter ...
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Betriebsvermögen
Ein häufiger Diskussionspunkt zwischen Berater und Arzt ist das Auto. Hartnäckig hält sich bei den Mandanten das Gerücht, die Pkw-Kosten seien steuerlich am besten geltend zu machen, wenn der Pkw im Betriebsvermögen gehalten wird. Denn schließlich macht es der Kollege ja genauso. Es ist aber die Aufgabe des Steuerberaters zu prüfen, in welchen Fällen sich die Zuordnung zum Praxisvermögen wirklich lohnt. In diesem Beitrag soll ein einfaches Rechenmodell dazu vorgestellt werden.
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuerbefreiung
Unternehmer, die Schüler-Nachhilfeunterricht anbieten, können eine allgemein bildende Einrichtung sein (§ 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG) und steuerfreie Leistungen erbringen, wenn sie auf eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegenden Prüfung vorbereiten (OFD Frankfurt am Main 25.7.11, S 7179 A - 7 - St 112).
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Ausbildungskosten
Entgegen der für den Steuerpflichtigen günstigen BFH-Rechtsprechung 2011 können Aufwendungen für die Erstausbildung nicht als vorweggenommene Werbungskosten/Betriebsausgaben, sondern nur bis maximal 6.000 EUR ab 2012 als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Diese „Nichtanwendungsgesetzgebung“ benachteiligt insbesondere Steuerpflichtige mit sehr kostspieliger Ausbildung. So auch im Fall des FG Baden-Württemberg (10 K 4245/11), in dem ein Pilot eine frühzeitige Vorlage zum BVerfG ...
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26.01.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Übungsraum eines Schauspielers
Nutzt ein Schauspieler einen Raum in der eigenen Wohnung, der wie ein typisches Arbeitszimmer eingerichtet ist, für berufliche Zwecke, die keine spezielle andere Ausstattung erfordern (u.a. Texte lernen, Stimmübungen), so handelt es sich steuerlich um ein häusliches Arbeitszimmer und nicht um einen betriebsstättenähnlichen Raum (BFH 9.8.11, VIII R 4/09).
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