12.09.2013 · Nachricht aus PFB · Umsatzsteuer
Das Finanzamt kann auf Antrag gestatten, dass ein Unternehmer, soweit er Umsätze aus einer Tätigkeit als Angehöriger eines freien Berufs ausführt, die Umsatzsteuer nicht nach den vereinbarten Entgelten, sondern nach den vereinnahmten Entgelten berechnet (BMF 31.7.13, IV D 2 - S 7368/10/10002). 2010 hatte der BFH (22.7.10, V R 4/09) jedoch entschieden, dass § 20 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG a.F. nicht anwendbar ist, wenn der Unternehmer in Bezug auf die in der Vorschrift genannten Umsätze ...
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10.09.2013 · Nachricht aus PFB · Vorsteuer
Sind sämtliche Buchführungsunterlagen auf einem Kleinlaster gelagert worden, ist dieser gestohlen worden und ist deshalb die Vorlage der Originalunterlagen unmöglich geworden, sind die gesetzlichen Voraussetzungen zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen erfüllt (hier: Schätzung der abziehbaren Vorsteuerbeträge mit 60 % der voranmeldeten Vorsteuerbeträge)(FG Sachsen-Anhalt 20.2.13, 2 K 1037/10) Der BFH muss nun klären, ob das Finanzamt den Vorsteuerabzug bei Verlust der ...
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06.09.2013 · Nachricht aus PFB · Rentenversicherung
Bei Wechsel des Arbeitsverhältnisses muss der Arzt, der in einem Versorgungswerk ist, jeweils erneut die Befreiung von der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) beantragen; sonst müssen die entsprechenden Beiträge nachentrichtet werden (BSG 31.1.13, B 12 R 3/11 R).
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05.09.2013 · Fachbeitrag aus PFB · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Viele Zahnärzte werden von einer Wirtschaftlichkeitsprüfung betroffen – regelmäßig werden teils beträchtliche Vergütungsberichtigungen vorgenommen und Honorar zurückgefordert. Eine Zahnarztpraxis handelt nach der gesetzlichen Grundlage (vgl. § 12 I SGB V) dann wirtschaftlich, wenn die durch die Zahnärzte erbrachten Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind, und sie das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.
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02.09.2013 · Nachricht aus PFB · Vertragsgestaltung
Bei Praxisgemeinschaften steht die gemeinsame Nutzung von Praxisräumen und -einrichtungen sowie die gemeinschaftliche Beschäftigung von Personal im Vordergrund. Die sachlichen und personellen Mittel sollen effektiver genutzt werden, um Kosten zu sparen. Oft entsteht der Eindruck, dass an den Gesellschaftsvertrag einer Praxisgemeinschaft – im Gegensatz zu einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) – geringere Anforderungen zu stellen seien. Dabei sind gerade bei der Praxisgemeinschaft ...
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