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Umsatzsteuerbefreiung für Digitale Gesundheitsanwendungen
Können Umsätze aus der Bereitstellung einer digitalen Gesundheitsanwendung der Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr 14 Buchst. a S. 1 UStG unterfallen? (Rechtsfrage des anhängigen Verfahrens BFH V R 15/26 zur Vorinstanz FG Sachsen 5.3.26, 8 K 1043/25).
Der BFH muss klären, unter welchen Voraussetzungen die Bereitstellung einer digitalen Gesundheitsanwendung als umsatzsteuerfreie Heilbehandlung nach § 4 Nr. 14 Buchst. a S. 1 UStG anzusehen ist. Im Mittelpunkt dürfte die Abgrenzung zwischen einer digital erbrachten Heilbehandlung und der bloßen Bereitstellung therapeutisch einsetzbarer Software (z. B. einer App) stehen. Das ist allerdings lediglich eine Vermutung, da das FG-Urteil noch nicht in den Datenbanken öffentlich verfügbar ist.
Quelle: ID 50959918