20.11.2013 · Fachbeitrag aus PA · Abrechnungsorganisation
Vor allen bei teuren Therapien ist es unerlässlich, den Patienten vor der Behandlung über die Kosten zu informieren. Dies gilt für den gesetzlich versicherten Patienten, der häufig Selbstzahler ist und eine möglichst vollständige Kostenaufstellung benötigt. Für den Privatpatienten ist der Heil- und Kostenplan (HKP) notwendig, damit er ihn zur Abklärung der Kostenübernahme an seinen privaten Kostenerstatter schicken kann. Auch aus den Regelungen des Patientenrechtegesetzes ergibt ...
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06.11.2013 · Nachricht aus PA · Recht
Weist der Patient nach, dass die vom Zahnarzt eingegliederte prothetische Arbeit für ihn komplett wertlos ist, hat er die Wahl: Er kann entweder den von ihm geleisteten Eigenanteil vom Zahnarzt zurückverlangen oder aber die gesamten (und notwendigen!) Kosten des Nachbehandlers geltend machen – soweit sie seinen Eigenanteil übersteigen. Manche Zahnärzte argwöhnen nun, der Patient nutze die alte Arbeit trotzdem weiter und stecke sich den zurückgeforderten Eigenanteil in die eigene Tasche.
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05.11.2013 · Nachricht aus PA · Kostenerstattung
Für Patienten ist es oft schwer nachvollziehbar, was die gesetzliche Krankenkasse bezahlt und was nicht. Häufig werden sie noch zusätzlich verwirrt, wenn sie auf unspezifische Fragen an die Sachbearbeiter ihrer Krankenkasse – zum Beispiel „Bezahlen Sie die Versiegelung?“ – ein „Ja“ als Antwort erhalten. Nach einem solchen Gespräch steht der Patient dann in der Praxis und vermutet eine fehlerhafte Abrechnung. Deshalb ist es wichtig, dem Patienten schon im Vorfeld die ...
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Interimsversorgung
„Table Tops“ sind minimalinvasive langzeitprovisorische Onlays aus Hochleistungskunststoff. Das Ziel dieser Interimsversorgung ist es, bei Verlust der vertikalen Bisshöhe eine Erhöhung der Bisssituation (Neueinstellung) möglichst zahnsubstanzschonend herzustellen. Diese Zwischenlösung mit den „Table Tops“ lässt sich in der Regel in das definitive Behandlungsziel (Onlay, Teilkrone, Krone etc.) überführen. Nachfolgend wird die Abrechnung der erbrachten Leistungen bei dieser ...
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Aktuelle Rechtsprechung
Es kommt immer wieder vor, dass private Krankenversicherungen (PKVen) zahntechnische Laborkosten auf Grundlage vertraglicher Preis- und Leistungsverzeichnisse für zahntechnische Leistungen abrechnen, obwohl diese zum Zeitpunkt des Abschlusses des Versicherungsvertrages noch keine Geltung hatten (sogenannte Altverträge). Das Amtsgericht Hamburg hatte sich im Urteil vom 12. September 2013 (Az. 18b C 196/13, Abruf-Nr. 133308 ) mit einem solchen Streitfall zu befassen. Diese Entscheidung ...
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Behandlungsvertrag
Selbst wenn ein Patient unmittelbar nach Behandlungsbeginn volljährig wird und sodann weitere Behandlungstermine wahrnimmt, kann der Honoraranspruch für alle Leistungen entfallen. Dies hat das Landgericht Wiesbaden am 5. September 2013 (Az. 9 S 14/13, Abruf-Nr. 133334 ) entschieden.
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Recht
Niedergelassene Vertragszahnärzte sind verpflichtet, am Notfall- und Bereitschaftsdienst teilzunehmen. Die Versorgung ist auf die unbedingt notwendigen zahnärztlichen Hilfeleistungen beschränkt. Schmerz-Patienten sind nach der Behandlung im Notdienst wieder an ihre behandelnden „Hauszahnärzte“ – soweit vorhanden – zurücküberweisen.
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Kostenerstattung
Im aktuellen Fall geht es um das Verhalten privater Kostenerstatter, die die medizinische Notwendigkeit einer Implantatversorgung anzweifeln. Zunächst wird der Fall vorgestellt, anschließend die Reaktion und die Antwort der betroffenen Praxis an den Patienten.
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28.10.2013 · Fachbeitrag aus PA · Füllungstherapie
In der GOZ 2012 gibt es Unsicherheiten bei der Abrechnung des glasfaserverstärkte Aufbaus. Hierbei handelt es sich weder um einen Glasfaserstift nach GOZ-Nr. 2195 noch um eine klassische dentinadhäsive Aufbaufüllung. Für diese Art der Füllung wird zur Versorgung großer Kavitäten ein spezieller glasfaserverstärkter Komposit verwendet, der eine sehr hohe Bruchfestigkeit bietet. Bei diesem Verfahren kommen zwei verschiedene Komposits zur Anwendung, die in Sandwich-Technik verarbeitet ...
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