09.12.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Prämien für viele Versicherungen können als Sonderausgaben (§ 10 EStG) geltend gemacht werden. Das Problem: Oft wird der jährliche Höchstbetrag von 1.900 bzw. 2.800 EUR pro Person bereits durch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erreicht, sodass sich weitere Versicherungen (z. B. Beiträge zu einer Haftpflicht- oder Unfallversicherung) steuerlich nicht auswirken. Gelingt jedoch ein Abzug als Werbungskosten und wurde der Arbeitnehmer-Pauschbetrag (1.200 EUR) überschritten, ...
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02.12.2022 · Nachricht aus MBP · Künstlersozialversicherung
Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung wurde um 0,8 % angehoben. Somit liegt er im Jahr 2023 bei 5 % (vgl. Künstlersozialabgabe-Verordnung 2023, BGBl I 22, 1508). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales („Künstlersozialabgabe künftig bei 5,0 Prozent“, Mitteilung vom 11.8.22) hat zu der Anpassung wie folgt Stellung genommen:
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02.12.2022 · Nachricht aus MBP · Gewerbliche Abfärbung
Der BFH (30.6.22, IV R 42/19, Abruf-Nr. 231997 ; BFH, PM Nr. 47/22 vom 27.10.22) hat entschieden: Verluste aus einer gewerblichen Tätigkeit – im Streitfall solche aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage – stehen bei Überschreiten der sogenannten Bagatellgrenze der Umqualifizierung der im Übrigen vermögensverwaltenden Tätigkeit einer GbR nicht entgegen.
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02.12.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Löhne und Gehälter
Durch das Gesetz zur temporären Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen über das Erdgasnetz (BGBl I 22, 1743) wurde die sogenannte Inflationsausgleichsprämie eingeführt. Seit dem 26.10.22 können Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen Betrag bis zu 3.000 EUR steuer- und abgabenfrei gewähren. Nachfolgend sind einige wichtige Punkte zu der in § 3 Nr. 11c EStG verankerten Regelung aufgeführt.
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02.12.2022 · Nachricht aus MBP · IWW-Webinare
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.iww.de/webinare .
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02.12.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Gewinn- und Einkünfteermittlung
Erfolgt die Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung, reicht zur Gewinnverlagerung die Steuerung der Zahlungen über das Zu-flussprinzip des § 11 Abs. 1 EStG. Dabei ist die 10-Tage-Regel zu beachten, wonach regelmäßig wiederkehrende Einnahmen innerhalb dieser Frist nicht dem Jahr der Zahlung, sondern dem Jahr der wirtschaftlichen Zugehörigkeit zuzurechnen sind. Doch nicht nur diese Ausnahme ist bei der Gewinn- und Einkünfteermittlung zu beachten. Der Beitrag zeigt ...
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02.12.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die Auswirkungen einer Insolvenz auf die Umsatzbesteuerung sind vielfältig. Eine Konstellation war bislang jedoch von den FG noch nicht beleuchtet worden: Welche Folgen ergeben sich in dem Dreiecksverhältnis „Lieferant, Kunde und Inkassounternehmen“, wenn Letzteres pleitegeht? Dem Vernehmen nach dürfte es sich um die Insolvenz des Rechenzentrums AvP Deutschland GmbH handeln, welches insbesondere für zahlreiche Apotheken bundesweit tätig war (vgl. www.iww.de/s7105 ).
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30.11.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Vermietung und Verpachtung
Vermieter kennen das Problem: Sie vermieten eine Immobilie und erhalten eine nach heutigen Verhältnissen bemessene hohe Miete. Im Gegenzug können sie die Gebäudeabschreibung abziehen. Diese richtet sich jedoch nach den historischen Anschaffungskosten. Eventuell ist die Abschreibung sogar schon ausgelaufen. Die Folge: Es müssen hohe Mieteinkünfte versteuert werden. Die von MBP vorgestellte Lösung: Es wird eine Übertragung der Immobilie vorgenommen und die Abschreibung damit an aktuelle ...
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30.11.2022 · Fachbeitrag aus MBP · Pkw im Betriebsvermögen
Gerade in Betriebsprüfungen gibt es immer wieder Streit zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen der Anscheinsbeweis der Privatnutzung eines zum Betriebsvermögen gehörenden Pkw auch ohne ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch entkräftet werden kann. Für den steuerlichen Berater gilt es, hier auf dem aktuellen Stand der Rechtsprechung zu sein.
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16.11.2022 · Nachricht aus MBP · Freie Unterkunft und Verpflegung
Die Sachbezugswerte für freie oder verbilligte Verpflegung und Unterkunft werden jährlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Nach dem vorliegenden Entwurf (Dreizehnte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung) – mit der Zustimmung durch den Bundesrat ist wie in den Vorjahren zu rechnen – soll der Sachbezugswert für freie Unterkunft 265 EUR monatlich betragen (in 2022 = 241 EUR). Der monatliche Sachbezugswert für Verpflegung soll in 2023 um 18 EUR ...
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