10.03.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Einkunftsarten
In der Praxis ist häufig das Problem anzutreffen, dass der Einkünftequalifizierung zu wenig Beachtung geschenkt wird. Auch die Finanzverwaltung greift dieses Thema meist nur in Betriebsprüfungen auf. So kommt es vor, dass das Problem über viele Jahre in den Akten schlummert. Aus Haftungsgründen sind natürlich die Fälle von Bedeutung, in denen die Einkünfte nach § 15 EStG erklärt worden sind, obwohl bei konkreter Prüfung eine Qualifizierung nach § 18 EStG in Betracht gekommen wäre.
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10.03.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Verfassungswidrigkeit der Entfernungspauschale
In der letzten Ausgabe (MBP 09, 22 ff.) haben wir über das BVerfG-Urteil zur Verfassungswidrigkeit der Entfernungspauschale berichtet. In diesem Zusammenhang möchten wird Sie auf den Runderlass der Senatsverwaltung Berlin aufmerksam machen, der sich u.a. mit der Frage beschäftigt, wie mit in 2007 nicht erklärten sonstigen Werbungskosten zu verfahren ist (SenFin Berlin, 15.12.08, Runderlass zur AO-Nr. 27, Abruf-Nr. 090741).
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10.03.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Firmenwagen
Zuzahlungen eines Arbeitnehmers zu den Anschaffungskosten eines auch privat genutzten Firmenwagens sind auch dann Werbungskosten, wenn der geldwerte Vorteil nach der Ein-Prozent-Regel ermittelt wird, so die Richter des BFH (BFH 18.10.07, VI R 59/06). Der BFH urteilte, dass Zuzahlungen wie Anschaffungskosten auf ein Nutzungsrecht zu behandeln sind. Dies hat zur Konsequenz, dass Steuerpflichtige Abschreibungen nach § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 7 i.V. mit § 7 Abs. 1 EStG geltend machen können.
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10.03.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Handwerkerrechnungen
Die Barzahlung einer Handwerkerrechnung schließt die Steuerermäßigung gemäß § 35a EStG aus (BFH 20.11.08, VI R 14/08, Abruf-Nr. 090511). Der BFH führte aus, dass die unbare Zahlung nicht gegen die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) verstößt. Denn auch ohne eigenes Bankkonto können Steuerpflichtige die Voraussetzungen des § 35a EStG erfüllen, indem sie den Rechnungsbetrag bei einem Kreditinstitut einzahlen und im Anschluss unbar auf das Konto des Leistungserbringers ...
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10.03.2009 · Fachbeitrag aus MBP ·
Die Erstellung von Jahresabschlüssen gehört zu den zentralen Aufgaben in der Steuerkanzlei und damit auch zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Allerdings lauern auch erhebliche Haftungsrisiken, denn Sie müssen ständig alle Neuerungen korrekt umsetzen. Um diese vielfältigen Anforderungen sicher zu erfüllen, brauchen Sie verlässliche Konzepte und konkrete Handlungsanweisungen, die Sie „abhaken“ und als Nachweis ablegen können.
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09.02.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht
Nach dem Beschluss des BVerfG vom 7.11.06 war die bisherige Erhebung der Erbschaftsteuer in vielen Punkten mit dem Grundgesetz unvereinbar. Der Gesetzgeber wurde daher verpflichtet, spätestens bis zum 31.12.08 eine Neuregelung zu treffen. Nach einem langwierigen und einem mit vielen Kompromissen versehenen Gesetzgebungsverfahren konnte der Zeitplan gerade noch eingehalten werden. Der nachfolgende Beitrag gewährt einen Einblick in praxisrelevante Teilbereiche. Insbesondere werden wesentliche ...
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09.02.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Bundesverfassungsgericht
Nachdem das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in der Frage zur Verfassungswidrigkeit der Entfernungspauschale zugunsten von rund 20 Millionen Berufspendlern entschieden hat, können Steuerpflichtige die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sogar r ückwirkend ab dem 1.1.07 wieder vom ersten Kilometer an steuerlich geltend machen (BVerfG 8.12.08, 2 BvL 1/07 und 2/07, 2 BvL 1/08 und 2/08. Die wesentlichen Auswirkungen und Handlungsempfehlungen sind im folgenden Beitrag dargestellt.
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09.02.2009 · Fachbeitrag aus MBP · BFH-Urteile
Der BFH hat sich in zwei Urteilen zu strittigen Punkten der Verlustfeststellung geäußert. Dabei urteilten die Richter in München in beiden Fällen zugunsten des Steuerpflichtigen.
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09.02.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Lohnsteuer
Vom Arbeitgeber gewährte Sachbezüge können steuerlich begünstigt sein (vgl. u.a. § 8 Abs. 3 EStG). Einnahmen in Form von Sachbezügen liegen allerdings nur dann vor, wenn der Anspruch des Arbeitnehmers auch originär auf Sachlohn gerichtet ist. Ein derartiger Anspruch wird durch die Umwandlung von Barlohn nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer unter Änderung des Anstellungsvertrags auf einen Teil seines Barlohns verzichtet und ihm der Arbeitgeber stattdessen ...
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09.02.2009 · Fachbeitrag aus MBP · Vorsteuerabzug
Die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer kann nur dann als Vorsteuer beansprucht werden, wenn eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt (§ 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 UStG i.V.m. § 14 UStG). Zur fortlaufenden Rechnungsnummerierung macht die OFD Koblenz folgende Ausführungen (OFD Koblenz 14.7.08, S 7280 A - St 445).
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