16.10.2012 · Nachricht aus MBP · Abgeltungsteuer
Auch Stückzinsen aus Altanleihen, d.h. aus vor dem 1.1.2009 erworbenen festverzinslichen Wertpapieren, sind zu versteuern. Dies hat das FG Münster (2.8.12, 2 K 3644/10 E) entschieden. Mit Blick auf eine erhebliche Zahl gleichgelagerter Einspruchsverfahren, die wegen des „Musterverfahrens“ bislang ruhen, kommt der Entscheidung eine weitreichende Breitenwirkung zu.
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10.10.2012 · Nachricht aus MBP · Spenden
Das BMF (30.8.12, IV C 4 - S 2223/07/0018 :005) hat neue Muster für Zuwendungsbestätigungen veröffentlicht, wobei es nicht beanstandet wird, wenn die bisherigen Muster noch bis zum 31.12.12 verwendet werden.
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04.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Bis zum Inkrafttreten des JStG 2010 wurde die „Seeling-Rechtsprechung“ häufig als Bestandteil der Eigenheimfinanzierung genutzt. Aber auch nach der Abschaffung des „Seeling-Modells“ sollte man die gestalteten „Alt“-Fälle im Hinblick auf den 10-jährigen Korrekturzeitraum des § 15a UStG weiter im Blick haben. Eine Nutzungsänderung kann nämlich teuer werden.
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02.10.2012 · Nachricht aus MBP · Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM)
Als Starttermin für die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale wird der 1.11.12 mit Wirkung ab dem ersten Lohnzahlungszeitraum in 2013 festgelegt. Den Arbeitgebern wird jedoch ein Einführungszeitraum bis zum 31.12.13 angeboten, wobei die ELStAM spätestens für den letzten im Kalenderjahr 2013 endenden Lohnzahlungszeitraum abgerufen werden müssen (Entwurf eines BMF-Schreibens vom 2.10.12).
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · EEG-Umlage
Für viele kleine und mittelgroße energieintensive Unternehmen sind die finanziellen Belastungen durch die EEG-Umlage deutlich spürbar. Eine Entlastung blieb diesen Unternehmen aufgrund der relativ hohen Anspruchsvoraussetzungen bislang regelmäßig verwehrt. Die EEG-Novelle 2012 schafft hier – in der Praxis vielfach unbemerkt – deutlich geringere Bedingungen, sodass nunmehr auch kleine Betriebe von der besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen profitieren können.
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Musterfall
Erwirbt der Unternehmer einen Pkw, den er sowohl betrieblich als auch privat nutzen wird, stellt sich oftmals die Frage nach der richtigen bzw. steuergünstigsten Zuordnung. Da es keine pauschale Antwort gibt, sollte die Zuordnungsentscheidung regelmäßig erst nach einer Vergleichsberechnung getroffen werden. Welche Faktoren dabei zu berücksichtigen sind, verdeutlicht der Beitrag anhand eines Musterfalls.
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Gesetzgebung
Mit dem am 25.9.12 vom Kabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts (Drs. 17/10774) soll vor allem das Reisekostenrecht ab dem VZ 2014 modernisiert werden. Der Gesetzesbeschluss des Bundestags wird für den 26.10.12 und die Zustimmung des Bundesrats für den 23.11.12 erwartet. Nachfolgend wichtige Punkte im Überblick.
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Investitionsabzugsbetrag
Zu der (alten) Ansparabschreibung hatte der BFH entschieden, dass bei Betrieben, deren Gründung noch nicht abgeschlossen ist, eine verbindliche Bestellung der wesentlichen Betriebsgrundlagen erforderlich ist. Diese Rechtsprechung wollte die Verwaltung auch auf den nunmehr geltenden Investitionsabzugsbetrag übertragen, was der BFH jedoch wegen der deutlich geringeren Missbrauchsgefahr (rückwirkende Korrektur bei unterbliebener Investition) abgelehnt hat (BFH 20.6.12, X R 42/11, Abruf-Nr.
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Seit der Entscheidung des EuGH (15.7.10, C-368/09) wird in der Literatur kontrovers diskutiert, ob sich aus dieser Rechtsprechung eine (zinswirksame) Rückwirkung späterer Rechnungsberichtigungen für den Vorsteuerabzug ergibt. Nach zahlreichen (eine solche Rückwirkung ablehnenden) FG-Entscheidungen hat sich nun der BFH in einem ADV-Beschluss mit dieser Frage beschäftigt (BFH 20.7.12, V B 82/11, Abruf-Nr. 122623 ).
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02.10.2012 · Fachbeitrag aus MBP · Nachlassverbindlichkeiten
Nach Ansicht der Finanzverwaltung konnte eine Einkommensteuerschuld des Erblassers für das Todesjahr nicht als Nachlassverbindlichkeit abgezogen werden, da sie erst mit Ablauf des jeweiligen Veranlagungszeitraums entsteht. Unter Änderung seiner Rechtsprechung hat der BFH dieser Sichtweise aktuell widersprochen und entschieden, dass die Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erbfalls noch nicht voll wirksam entstanden sein müssen (BFH 4.7.12, II R 15/11, Abruf-Nr. 122621 ).
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