14.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Erbschaftsteuer
Nutzt ein Erbe das Familienheim des Erblassers zu eigenen Wohnzwecken, fällt die Erbschaftsteuerbefreiung rückwirkend weg, wenn der Erbe die Immobilie seinen Kindern innerhalb von zehn Jahren nach dem Erbfall überträgt, sie aber weiterhin per Nießbrauch nutzt. Diese Auffassung vertritt das FG Hessen (15.2.16, 1 K 2275/15, Abruf-Nr. 185719 ).
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14.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Nur bei vorausschauender Steuerplanung ist es möglich, die Steuerbelastung zu minimieren. Dies ist insbesondere bei Mandanten wichtig, deren Steuersatz sich im Spitzenbereich bewegt. Der folgende Beitrag zeigt anhand zweier Gestaltungsmodelle, wie bei zusammenveranlagten Ehegatten ein Steuersatzgefälle steuermindernd genutzt werden kann.
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09.06.2016 · Nachricht aus MBP · Kindergeld
Nimmt ein Kind nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung ein Studium auf, das eine Berufstätigkeit voraussetzt, ist das Studium nicht integrativer Bestandteil einer einheitlichen Erstausbildung (BFH 4.2.16, III R 14/15). Somit hatte der Vater im Streitfall keinen Anspruch auf Kindergeld.
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07.06.2016 · Nachricht aus MBP · FinMIn Nordrhein-Westfalen
Viele Schüler oder Studenten arbeiten in den Ferien oder ihrer Freizeit. Dabei stellt sich oft die Frage, ob die Einnahmen zu versteuern sind und wenn ja, ob die entrichteten Steuern über eine Steuererklärung erstattet werden können. Antworten liefert ein Faltblatt des FinMin Nordrhein-Westfalen (unter www.iww.de/sl1882 ).
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Außergewöhnliche Belastungen
Die Aufwendungen einer Heimunterbringung sind nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn ein Steuerpflichtiger nur aus Altersgründen in ein Altenheim umgezogen ist und erst während des Heimaufenthalts krank und pflegebedürftig wird. Allein durch eine Einordnung in Pflegestufe I verlieren die Aufwendungen nicht ihren Charakter als übliche Aufwendungen der Lebensführung (FG Niedersachsen 15.12.15, 12 K 206/14, Rev. BFH VI R 3/16, Abruf-Nr. 146742 ).
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Lohnsteuer
Gewährt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Sachbezüge in Höhe von maximal 44 EUR monatlich, dann fällt hierfür keine Lohnsteuer an. Nach einer Erörterung auf Bund-Länder-Ebene sind vom Arbeitgeber getragene Gebühren für die Bereitstellung (Setup-Gebühren) und das Aufladen von Wertguthabenkarten kein geldwerter Vorteil. Demzufolge ist die 44 EUR-Freigrenze hierdurch nicht betroffen (Thüringer Landesfinanzdirektion, Mitteilungen zum Lohnsteuer-Arbeitgeberrecht Nr. 3/2015 vom ...
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Kapitalgesellschaften
Die neuen Körperschaftsteuer-Richtlinien 2015 (KStR 2015 vom 6.4.16, BStBl I Sondernummer 1/2016) sind für die Finanzämter ab dem VZ 2015 bindend. Hinzuweisen ist insbesondere auf eine Änderung, die die vorzeitige (unschädliche) Beendigung von Gewinnabführungsverträgen (GAV) bei einer Organschaft erschwert.
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Antragsveranlagung
Arbeitnehmer sind nur in den Fällen des § 46 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 7 EStG verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Gleichwohl können sie die Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG beantragen, um zu viel gezahlte Lohnsteuer erstattet zu bekommen. Dies muss jedoch innerhalb der vierjährigen Festsetzungsfrist erfolgen, da der Anspruch auf Veranlagung ansonsten verjährt. Fällt das Jahresende auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Samstag, endet die Frist ...
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Jeder Gewerbetreibende muss sich eines Tages mit der Frage befassen, was mit dem Betrieb nach Beendigung der aktiven Laufbahn geschehen soll. Wenn keine Erben oder andere Nachfolgeregelungen vorhanden sind, stellt die Veräußerung oder Aufgabe des Betriebs eine mögliche Variante dar. Dass eine Betriebsveräußerung im Vorfeld akribisch geplant werden sollte, liegt nicht zuletzt an den speziellen Begünstigungsvorschriften des EStG. Der Beitrag zeigt die einkommensteuerlichen Folgen einer ...
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06.06.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Vorsteuerabzug
Bei Miet-, Leasing- oder Wartungsverträgen (Dauerleistungsverhältnisse) nutzen die Vertragsparteien häufig den Vertrag als umsatzsteuerliche Rechnung. Ob die darin gemachten Ausführungen den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung genügen und somit zum Vorsteuerabzug berechtigen, ist immer wieder Gegenstand von finanzgerichtlichen Verfahren. Jüngst hat sich der BFH (3.2.16, V B 35/15, Abruf-Nr. 184732 ) dazu geäußert, wie konkret der Leistungszeitpunkt bezeichnet sein muss.
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