25.10.2017 · Nachricht aus MBP · Kapitalerträge
Am 30.9.17 ist der erste automatische Informationsaustausch über Finanzkonten zwischen Deutschland und 49 Staaten und Gebieten nach dem gemeinsamen Meldestandard der OECD gestartet. Weitere Staaten und Gebiete werden ab dem 30.9.18 hinzukommen. Darüber hat jüngst das BMF berichtet.
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25.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Anschaffungsnahe Herstellungskosten
Im vergangenen Jahr hat der 9. Senat des BFH (14.6.16, IX R 25/14, IX R 15/15, IX R 22/15) den Begriff der „anschaffungsnahen Herstellungskosten“ zulasten der Steuerpflichtigen näher definiert und sich für eine typisierende Betrachtungsweise ausgesprochen. Jetzt macht der BFH jedoch eine Ausnahme: Aufwendungen zur Beseitigung von Schäden, die erst nach dem Erwerb der Immobilie entstanden und durch das schuldhafte Verhalten Dritter verursacht wurden, fallen nicht unter § 6 Abs. 1 Nr. 1a ...
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25.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Werden Wirtschaftsgüter aus dem Privatvermögen eines Gesellschafters in das Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft eingebracht, kann dies sowohl entgeltlich (gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten) als auch unentgeltlich erfolgen. Entscheidend ist, wie dieser Vorgang buchhalterisch abgebildet wird. Der praktische Fall zeigt die Unterschiede und worauf in der Praxis zu achten ist.
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18.10.2017 · Nachricht aus MBP · Haushaltsnahe Dienstleistungen
Nach einer Entscheidung des FG Hessen (1.2.17, 12 K 902/16) sind Aufwendungen für einen „Hunde-Gassi-Service“ als haushaltsnahe Dienstleistungen begünstigt. Das bedeutet Folgendes: Auf Antrag wird die Einkommensteuer in diesen Fällen um 20 % der Aufwendungen des Steuerpflichtigen (höchstens 4.000 EUR) ermäßigt.
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18.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Firmenwagen
Ende vergangenen Jahres gab es vom BFH (30.11.16, VI R 2/15, VI R 49/14) frohe Kunde, wenn Arbeitnehmer Zuzahlungen zum Firmenwagen leisten müssen. Denn nach der neuen Rechtsprechung reduzieren diese Zuzahlungen den geldwerten Vorteil bei der Ein-Prozent-Regel unabhängig davon, ob es sich um einzelne Kfz-Kosten oder ein (pauschales) Nutzungsentgelt handelt. Das BMF (21.9.17, IV C 5 - S 2334/11/10004-02, Abruf-Nr. 196850 ) hat sich nun dazu entschlossen, die Urteile allgemein anzuwenden und ...
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18.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die Differenzbesteuerung ist auch anwendbar, wenn ein Unternehmer Gegenstände liefert, die er gewonnen hat, indem er zuvor von ihm erworbene Gebrauchtfahrzeuge zerlegt hat. Mit dieser Entscheidung widerspricht der BFH (23.2.17, V R 37/15, Abruf-Nr. 194936 ) ausdrücklich der Ansicht der Finanzverwaltung.
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11.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Zur Abwicklung der Bauträger-Altfälle (= Bauleistungen, die vor dem 15.2.14 erbracht wurden) präsentierte der BFH (23.2.17, V R 16, 24/16) in diesem Jahr einen Lösungsvorschlag: Eine USt-Festsetzung kann gegenüber dem leistenden Unternehmer nur dann (zu seinem Nachteil) geändert werden, wenn ihm ein abtretbarer Anspruch auf Zahlung der gesetzlich entstandenen USt gegen den Leistungsempfänger zusteht. Das BMF (26.7.17, III C 3 - S 7279/11/10002-09, Abruf-Nr. 196101 ) hat hierzu nun ...
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11.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Erbschaft- und Schenkungsteuer
Hat eine Person den Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt gepflegt, dann kann sie einen Pflegefreibetrag in Anspruch nehmen. Dieser beläuft sich auf bis zu 20.000 EUR (§ 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG). Besonderheiten ergaben sich bisher, wenn es sich bei den pflegenden Personen um die Kinder oder den Ehegatten handelt. Zu diesen Konstellationen hat der BFH (10.5.17, II R 37/15, Abruf-Nr. 194937 ) aber nun entschieden, dass auch dieser Personenkreis den Pflegefreibetrag ...
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11.10.2017 · Nachricht aus MBP · Vorweggenommene Erbfolge/Versorgungsleistungen
Nach einem Urteil des BFH (20.3.17, X R 35/16) sind Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der Übertragung von GmbH-Anteilen nur dann als Sonderausgaben (§ 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG) abziehbar, wenn der Übergeber nach der Übertragung nicht mehr Geschäftsführer der Gesellschaft ist.
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04.10.2017 · Fachbeitrag aus MBP · Darlehen
Bereits 2014 hatte der BGH entschieden, dass Kreditinstitute keine Bearbeitungsgebühren für die Vergabe von Darlehen erheben dürfen. Diese Rechtsprechung betraf jedoch „nur“ Verbraucher. Nun hat der BGH nachgelegt und klargestellt, dass dieses Verbot auch für Unternehmerkredite gilt (BGH 4.7.17, XI ZR 562/15, Abruf-Nr. 195047 ; BGH 4.7.17, XI ZR 233/16, Abruf-Nr. 195048 ).
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