19.02.2019 · Nachricht aus MBP · Betriebsausgaben/Werbungskosten
Ein schwarzer Anzug, schwarze Blusen und schwarze Schuhe, die sich in keiner Weise von dem unterscheiden, was weite Teile der Bevölkerung als festliche Kleidung zu besonderen Anlässen tragen, sind keine typische Berufskleidung. Ein Abzug als Werbungskosten oder Betriebsausgaben ist somit ausgeschlossen (FG Berlin-Brandenburg 29.8.18, 3 K 3278/15, Abruf-Nr. 205506 ).
> lesen
19.02.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Wird eine Mitunternehmerschaft aufgelöst, führt diese Betriebsaufgabe für die Gesellschafter grundsätzlich zu einer Gewinnrealisation. Dies kann aber durch eine Realteilung (§ 16 Abs. 3 S. 2 und S. 3 EStG) verhindert werden, wenn die bisherigen Gesellschafter das Betriebsvermögen der Gesellschaft unter sich aufteilen und es bei ihnen Betriebsvermögen bleibt. Unter welchen Voraussetzungen eine steuerliche Realteilung gelingt, zeigt der praktische Fall.
> lesen
19.02.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Betriebsausgaben
Aufwendungen für die Ausrichtung sogenannter Herrenabende können wegen einer privaten Mitveranlassung nur hälftig als Betriebsausgaben abgezogen werden. Das hat das FG Düsseldorf (31.7.18, 10 K 3355/16 F,U, Abruf-Nr. 206073 ; PM vom 11.12.18) im zweiten Rechtsgang entschieden. Doch damit ist dieser Fall immer noch nicht beendet. Denn nun hat die Verwaltung beim BFH Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt (NZB BFH VIII B 129/18).
> lesen
04.02.2019 · Nachricht aus MBP · Löhne und Gehälter
Gewährt ein Autohersteller den Arbeitnehmern eines verbundenen Unternehmens dieselben Rabatte beim Autokauf wie seinen eigenen Mitarbeitern (Werksangehörigenprogramm), handelt es sich hierbei nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn. So lautet zumindest die Ansicht des FG Köln (11.10.18, 7 K 2053/17, Abruf-Nr. 206196 ; PM vom 17.12.18), gegen die die Revision (Rev. BFH VI R 53/18) anhängig ist.
> lesen
04.02.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Außergewöhnliche Belastungen
Seit dem VZ 2013 sind Prozesskosten als außergewöhnliche Belastungen grundsätzlich nicht mehr abziehbar. Nur dann, wenn es sich um Aufwendungen handelt, ohne die der Steuerpflichtige Gefahr liefe, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu können, liegt eine Ausnahme vor (§ 33 Abs. 2 S. 4 EStG). Das FG München (7.5.18, 7 K 257/17, Abruf-Nr. 205920 ) hat nun entschieden, dass ein solcher Fall auch bei ...
> lesen
04.02.2019 · Fachbeitrag aus MBP · GmbH in der Krise
Gerät eine Kapitalgesellschaft in die Krise, versuchen die Gesellschafter die Krise üblicherweise durch den Einsatz ihrer „Privatmittel“ abzuwenden. Dies kann zum Beispiel durch die Gewährung eines Darlehens oder durch die Übernahme einer Bürgschaft für Verbindlichkeiten der Gesellschaft erfolgen. Mit der zweiten Variante hat sich nun der BFH (20.7.18, IX R 5/15, Abruf-Nr. 205673 ) befasst. Die Grundsätze dieses Urteils sowie weitere, in diesem Kontext erwähnenswerte Entscheidungen ...
> lesen
04.02.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Vermietung und Verpachtung
Erzielen Steuerpflichtige aus der Vermietung und Verpachtung ihrer Immobilie länger andauernde Verluste, stellt sich oft die Frage, ob eine Einkünfteerzielungsabsicht zu unterstellen ist oder ob das FA eine Überschussprognose fordern darf. Wie hier vorzugehen ist und welche Tendenzen es in der neueren FG-Rechtsprechung zur Abgrenzung von Wohnungen und Gewerbeimmobilien gibt, zeigt der folgende Beitrag.
> lesen