01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Dienstwagen
Bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem Dienstwagen sind auch dann die gesamten Entfernungskilometer anzusetzen, wenn der Dienstwagen nur für die 3,5 km zum Bahnhof genutzt wird und die restlichen 114 km mit der Bahn zurückgelegt werden. Das hat das FG München entschieden. Eine Besteuerung auf Grundlage der tatsächlich gefahrenen Kilometer kommt nur in Betracht, wenn der Arbeitgeber den Dienstwagen ausdrücklich nur für die ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Die auf Grund der vorgezogenen Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge notwendige Schätzung der voraussichtlichen Beitragsschuld soll vereinfacht werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) plant eine Regelung, wonach die Beitragsschuld am Vormonat ausgerichtet werden kann. Das entlastet Unternehmen, die durch häufigen Mitarbeiterwechsel oder Entgeltschwankungen nahezu monatlich Änderungen in der Abrechnung hatten. Die Klarstellung ist laut BMAS erforderlich, weil ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Betriebliche Altersversorgung
Sonderzahlungen eines Arbeitgebers an Zusatzversorgungskassen zählen bei aktiven Arbeitnehmern nicht zum Arbeitslohn, wenn sie anlässlich
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Lohnsteuer-Haftung
Die Tätigkeit von Models, die einmalig für ein bis drei Tage für Werbefilmaufnahmen engagiert werden, ist als selbstständig zu qualifizieren. Die Produktionsfirma kann deshalb nicht als Arbeitgeber für die Lohnsteuer in Haftung genommen werden. Das FG München widerspricht damit der Finanzverwaltung, die Mitarbeiter bei der Herstellung von Werbefilmen in der Regel als Arbeitnehmer ansieht (BMF-Schreiben vom 5.10.1990, Az: IV B 6 - S 2332 - 73/90; BStBl 1990 I, 638, Textziffer 1.4) Die ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Die Aufbewahrungsfrist für Lohn- und Gehaltsunterlagen für Beschäftigungszeiten in der ehemaligen DDR endet im Dezember 2006. Die Nachfolgeunternehmen oder Archive können dann die dort lagernden Beitrags- und Gehaltsnachweise vernichten. Die Deutsche Rentenversicherung Bund rät daher allen Versicherten mit Beschäftigungszeiten in der ehemaligen DDR, bei denen bislang noch keine Kontenklärung durchgeführt wurde, umgehend die Versicherungskonten beim zuständigen ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Gesetzentwurf liegt vor
Die Förderung von Familien zählt der Koalitionsvertrag zu den wichtigsten Aufgaben dieser Legislaturperiode. Schwerpunkt der Familienförderung soll die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Kindererziehung sein. Nachdem bereits die steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten neu geregelt wurde, soll jetzt das neue Elterngeld als weiterer Baustein kommen.
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · BFH-Entscheidung
Der GmbH-Geschäftsführer haftet auch dann für Lohn- und Annexsteuern, wenn er die Nettolöhne aus eigenen Mitteln unmittelbar an die Arbeitnehmer gezahlt hat, weil die GmbH mittellos war. Das hat der BFH entschieden (Urteil vom 22.11.2005, Az: VII R 21/05; Abruf-Nr.
060281
).
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Mitwirkungspflichten des Arbeitgebers
Viele Jugendliche beginnen nach dem Schulabschluss eine Berufsausbildung. Mit dem Beginn der Ausbildung wird der Auszubildende selbst versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Eine eventuell bis dahin bei einer Krankenkasse über einen Elternteil bestehende Familienversicherung endet automatisch.
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Anrechnung von Arbeitslosengeld
Steht nach einem Kündigungsschutzprozess rechtskräftig fest, dass die Kündigung unwirksam ist, kommt der Arbeitgeber rückwirkend in Annahmeverzug. Er muss dem Arbeitnehmer den vereinbarten Lohn (Verzugslohn) zahlen, auch wenn dieser nicht gearbeitet hat. Der Arbeitnehmer muss sich allerdings anrechnen lassen, was er hätte verdienen können, wenn er es böswillig unterlassen hat, eine ihm zumutbare Arbeit anzunehmen (§ 11 Satz 1 Nummer 2 Kündigungsschutzgesetz [KSchG]).
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus LGP · Positive Entscheidung des FG Berlin
Arbeitnehmer, die in angetrunkenem Zustand einen Unfall mit dem Dienstwagen verursachen, müssen ihrem Arbeitgeber den entstandenen Schaden grundsätzlich ersetzen. Verzichtet dieser auf den Schadenersatz, stellt sich die Frage, ob dadurch beim Arbeitnehmer ein geldwerter Vorteil entsteht.
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