07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Vorläufigkeit betrifft nur Ausgabenseite
Arbeitnehmer, die pauschal versteuerten Fahrtkostenersatz erhalten, sollten Folgendes beachten: Wollen sie für 2007 nachträglich den Fahrtkostenersatz auch für die ersten 20 Kilometer pauschal versteuern lassen (wenn das BVerfG positiv entscheidet), m üssen sie trotz des Vorläufigkeitsvermerks Einspruch gegen ihren Steuerbescheid 2007 einlegen. Der Vorläufigkeitsvermerk reicht in diesen Fällen nicht. Arbeitgeber sollten ihre Arbeitnehmer entsprechend informieren.
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Dienstwagen
Überlässt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer (Kundendienstmonteur)
ein Fahrzeug für die Fahrten zwischen Wohnung und wechselnden Einsatzstellen, führt dies nicht zu einem geldwerten Vorteil, wenn das eigenbetriebliche Interesse der Arbeitgebers an der Fahrzeuggestellung überwiegt. Das kann insbesondere dann der Fall sein, wenn sich der Arbeitgeber dadurch erhebliche Kosten spart, zum Beispiel weil
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Lohnsteuer
Das BMF hat die vom 1. Januar 2008 an geltenden Zahlen für das Lohnsteuerverfahren übersichtlich zusammengestellt. Sie finden die Tabelle in „myIWW“ (
www.iww.de
) im „Online-Service“ unter „Arbeitshilfen und Checklisten“ - Stichwort: „Lohnabrechnung“.
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Fahrtkosten
Die 30-km-Grenze sei bei der Einsatzwechseltätigkeit nicht zu beachten, hat das FG Hamburg entschieden. Folge: Der Arbeitnehmer kann seine Fahrten zur Einsatzstelle unabhängig von der Entfernung mit der Dienstreisepauschale (0,30 Euro je gefahrenem Kilometer) steuermindernd geltend machen. Von dieser Entscheidung profitieren können Arbeitnehmer für die Jahre 2007 und früher. Denn zum 1. Januar 2008 hat auch die Finanzverwaltung die 30-km-Grenze abgeschafft.
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Fahrtkosten
Eine teilweise in einen Fahrtkostenzuschuss umgewandelte Tantieme kann nicht pauschal lohnversteuert werden. Das hat das FG Nürnberg entschieden. Im Urteilsfall erhielten die Arbeitnehmer jährlich im November eine Sonderzahlung in Form einer Kombination aus Fahrtkostenzuschuss und Weihnachtsgeld. Die Höhe des Fahrtkostenzuschusses richtete sich nach dem als Werbungskosten abzugsfähigen Betrag des einzelnen Arbeitnehmers. Arbeitnehmer mit höheren Fahrtkostenzuschüssen erhielten weniger ...
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Werbungskosten
Kosten für ein gewerkschaftliches Ehrenamt sind als durch den Beruf veranlasst. Denn die Gewerkschaftstätigkeit fördert die solidarische Arbeitnehmergemeinschaft und damit liegt ein Zusammenhang mit der eigenen Berufstätigkeit vor. Das FG Berlin-Brandenburg gab damit einem Vorstandsmitglied einer Bezirksgruppe der Deutschen Steuer-Gewerkschaft recht, das zur Vorbereitung seiner Wahl in den Personalrat Werbegeschenke im Wert von etwa 500 Euro verteilt hatte. Das FG wies darauf hin, dass die ...
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Künstlersozialabgabe
Die Künstlersozialkasse hält das Mitwirken von Profisportlern in Werbespots für eine künstlerische Tätigkeit. Folge: Sie fordert Künstlersozialabgabe auf die Honorare. Zu Unrecht, entschied jetzt das BSG. Auch wenn die Sportler in nach einem Drehbuch gestalteten Szenen auftreten, werden sie dadurch nicht zu Schauspielern im Sinne des KSVG. Profisportler (im Urteilsfall ging es um die Klitschko-Brüder) werden von der werbetreibenden Wirtschaft nicht wegen ihrer darstellerischen ...
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Auszubildende
Eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) muss neu berechnet werden, wenn ein bei der ursprünglichen Berechnung noch berücksichtigtes Nebeneinkommen weggefallen ist. Zwar ist grundsätzlich das zum Zeitpunkt des Antrags absehbare Einkommen des Auszubildenden maßgeblich (§ 71 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 SGB III) und Änderungen nur bis zum Zeitpunkt der Entscheidung zu berücksichtigen. Diese Einschränkung gilt aber nicht, wenn sich das neben der Ausbildungsvergütung vorhandene Einkommen des ...
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Altersteilzeit
Ein Arbeitnehmer hat eine vom Arbeitgeber erstellte Abrechnung zu prüfen und gegebenenfalls den Arbeitgeber zu informieren, wenn
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07.03.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Geringfügige Beschäftigung
Eine kurzfristige Beschäftigung (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV) wird zu einer regelmäßigen Beschäftigung, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und sich in kürzeren Abständen wiederholt. Weiß ein Arbeitnehmer aber nicht im Voraus, wann und wie oft er in einem Monat „gebucht“ wird, handelt es sich nicht um eine regelmäßige Beschäftigung, entschied das SG Dresden. Im Urteilsfall hatte ein Unternehmen bis zu 1.000 Prospektausträger fest angestellt. Daneben hatte es mit ...
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