01.06.2005 · Fachbeitrag aus KP · Wettbewerbsrecht
Bisher hatte die Rechtsprechung dem Steuerberater verwehrt, die Übernahme von Testamentsvollstreckungen anzubieten oder z.B. auf seiner Homepage mit dem Tätigkeitsschwerpunkt „Testamentsvollstreckung“ zu werben (KP 01/10f.). Dieser Rechtsauffassung ist nunmehr der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung vom 11.11.04 entgegengetreten (BGH 11.11.04, I ZR 182/02 V, DStR 05, 573, Abruf-Nr.
050451
). Dieses wichtige Urteil muss jeder Steuerberater kennen.
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Mitarbeitersuche
Steuerberatungspraxen sind als Dienstleistungsunternehmen in starkem Maße von der Einsatzbereitschaft, dem Verhalten und der Kompetenz ihrer Mitarbeiter abhängig. Die richtige Führung der Mitarbeiter gehört zu den Schlüsselkompetenzen erfolgreicher Steuerberater. Um aber wirklich erfolgreich zu sein, müssen wir zunächst die „richtigen“ Mitarbeiter finden. Es muss uns gelingen, die Menschen für uns zu gewinnen, die bereit sind, unsere Ziele und Vorstellungen zu unterstützen.
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Hatte noch das OLG Düsseldorf seinerzeit entschieden, dass Steuerberater ihren Mandanten ungefragt auf den Kirchenaustritt zum Steuersparen hinweisen müssen, kommt das OLG Köln jetzt glücklicherweise zu einer günstigeren Einschätzung. Im Urteil vom 15.3.05 haben die Richter entschieden, dass ein Steuerberater nicht verpflichtet ist, auf die Möglichkeit eines Kirchenaustritts und eine damit verbundene Steuerersparnis hinzuweisen. Es bleibe allein Sache des Mandanten, ohne fremden Einfluss ...
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
In KP 05, 65 ff. haben wir die Regeln zur angemessenen Gebührenerhebung sowie zur Vereinbarung einer höheren Gebühr erläutert. Die folgenden Musterformulierungen mit den gebräuchlichsten Gebührenvorschriften sollen Ihnen als Vorlage für individuelle Vereinbarungen mit Ihren Mandanten dienen. Mögliche Teilvereinbarungen können daraus abgeleitet werden:
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberaterhaftung
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass ein Steuerberater in steuerlichen Zweifelsfragen eine verbindliche Auskunft der Finanzverwaltung einzuholen hat (OLG Düsseldorf 20.1.04, 23 U 28/03, NZB eingelegt, Abruf-Nr.
050845
). Hat er dies unterlassen, ist zu prüfen, ob die Auskunft hypothetisch im Sinne des Mandanten erteilt worden wäre. Ist das der Fall, so haftet der Steuerberater dafür, dass dem Mandanten auf Grund späterer anderer Entscheidung des Finanzamtes ein steuerlicher Nachteil ...
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Praxisorganisation
Das Fristenkontrollbuch gehört zu den Instrumenten, die ein Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer hat, in der Hoffnung, sie nie gebrauchen zu müssen. In diesem Beitrag wird ein dreistufiges Vorgehen vorgeschlagen. Jede Kanzlei sollte daraus die für sie passende Lösung suchen.
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01.05.2005 · Fachbeitrag aus KP · Neues Beratungsfeld
Die Wettbewerbssituation unter den 75.000 Steuerberatern verschärft sich zunehmend. Vorausschauende Kanzleien erweitern daher ihre Dienstleistungen mit „steuerberatungsnahen“ Angeboten, um wegbrechende Honorarumsätze auffangen zu können. Die Suche nach interessanten Beratungsfeldern mit Zukunft hat dabei insbesondere die Private Finanzplanung in den Blickpunkt des Interesses rücken lassen.
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01.04.2005 · Fachbeitrag aus KP · Vertragsgestaltung
Vor Abschluss eines Arbeitsvertrages stellt sich für den Arbeitgeber häufig die Frage, ob ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart werden soll. Motivation hierfür ist die Sorge vor unmittelbarer Konkurrenz nach Vertragsbeendigung. Das nachvertragliche Wettbewerbsverbot bedarf einer besonderen schriftlichen Vereinbarung. Form, Inhalt und seine Grenzen sind im Gesetz zwingend geregelt (§§ 74 - 75 f. HGB). In der Praxis führt diese Einschränkung der Privatautonomie zu erheblichen ...
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01.04.2005 · Fachbeitrag aus KP · Gerichtskostengesetz
Seit dem 1.7.04 gibt es ein neues Gerichtskostengesetz (GKG). Ihm unterliegen alle Klagen und Anträge, die seit diesem Zeitpunkt bei den Finanzgerichten eingegangen sind bzw. eingehen. Die Neuregelungen bringen in der Praxis viele Probleme mit sich. Die Tatsache, dass nun zu Beginn des Klageverfahrens 220 EUR Gebühren erhoben werden (KP 04, 101), stößt bei Steuerberatern, aber auch bei nicht vertretenen Klägern auf Unverständnis. Aber das Gesetz sieht noch weitere umstrittene Regelungen ...
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01.04.2005 · Fachbeitrag aus KP · Qualitätssicherung
Sukzessive erfolgt eine Entwicklung von der fallorientierten
Nachfragekanzlei
hin zur prozessorientierten
Informationskanzlei.
Zwangsläufig richtet sich dadurch der Focus immer bewusster und konsequenter auf die vorrangigen Bedürfnisse der Mandanten. Der Bedarf an sog. „nicht regulierten“ Tätigkeiten nimmt im Verhältnis zu den Vorbehaltsaufgaben kontinuierlich zu; gewerbliche Ansätze und bisher ausgegrenzte Berufsgruppen werden diskussionsträchtig. Dadurch stellen sich ...
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