17.05.2013 · Fachbeitrag aus KP · Vereinbarungen für den Fall der Fälle
Die Mitarbeiterbindung gewinnt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung. Ein Instrument der Mitarbeiterbindung ist die Übernahme der Fortbildungskosten für Mitarbeiter durch Steuerberater, z.B. die Fortbildung vom Steuerfachgehilfen zum Steuerfachassistenten. Damit verbunden ist in der Regel die Erwartung, dass diese Mitarbeiter nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsmaßnahme in den Diensten der Kanzlei verbleiben. Nicht selten wird diese Erwartung ...
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17.05.2013 · Fachbeitrag aus KP · Rechte und Pflichten des Steuerberaters
Das steuerberatende Dauermandat einer GmbH begründet bei üblichem Zuschnitt keine Pflicht, die Mandantin bei einer Unterdeckung in der Handelsbilanz auf die Pflicht ihres Geschäftsführers hinzuweisen, eine Überprüfung in Auftrag zu geben oder selbst vorzunehmen, ob Insolvenzreife besteht. Eine entsprechende drittschützende Pflicht trifft den steuerlichen Berater auch gegenüber dem Geschäftsführer der Gesellschaft nicht (BGH 7.3.13, IX ZR 64/12, Urteil unter www.dejure.org ).
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16.05.2013 · Nachricht aus KP · Droht der Ablauf einer Frist vor Gericht, kann eine Sekunde entscheidend sein
Geht der Schriftsatz eines Rechtsanwalts in einem Zivilprozess nach Ablauf des letzten Tages der gesetzten Frist um 0:00 Uhr des Folgetages per Telefax ein, so ist die Frist abgelaufen und gilt als versäumt. Auch wenn der Rechtsanwalt die Faxübermittlung um 23:59 Uhr begonnen, diese aber in vollem Umfang erst frühestens um 0:00 Uhr das Gericht erreicht hat, ist das Schreiben nicht fristgerecht bei Gericht eingegangen. Maßgeblich ist dabei nicht der spätere Ausdruck des Telefaxes, sondern ...
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15.05.2013 · Nachricht aus KP · Aus der Reihe „Fristen und deren Folgen“
Auch am 31. Dezember kann ein (Einspruchs-)Bescheid wirksam bekannt gegeben werden. Ob an diesem Tag ein Rechtsanwalts- oder Steuerberaterbüro geschlossen ist oder nicht, ist unerheblich (Niedersächsisches FG, 15.04.2013, 2 K 25/13, Rechtskräftig).
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10.05.2013 · Nachricht aus KP · § 34 EStG
Berufsübliche Honorare für die mehrere Jahre andauernde Mandatsbetreuung führen bei einem Freiberufler nicht zu außerordentlichen Einkünften. Damit bestätigt der BFH seine langjährige Rechtsprechung. Es entfällt damit die Möglichkeit, geballte Zahlungen nach § 34 EStG zu behandeln und die darauf entfallende Einkommensteuer als Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten tarifermäßigt zu berechnen. Entscheidung
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18.04.2013 ·
Checklisten aus KP · Downloads · Haftungsrecht
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18.04.2013 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrisiken
Bei einem Kreditausfall – z.B. aufgrund einer Insolvenz – suchen sich Banken häufig einen Schuldigen, den sie in die Haftung nehmen können. Dabei wähnten sich Steuerberater bisher recht sicher. Inzwischen richtet sich der Fokus der enttäuschten Banken aber zunehmend auf diese Berater. Das liegt daran, dass der Rückgriff gegenüber dem Geschäftsführer, dem Vorstand oder der Gesellschaft häufig mit deren Privatinsolvenz endet – und damit
einem erneuten Kreditausfall. Wie sieht ...
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18.04.2013 · Fachbeitrag aus KP · Virtuelle Steuerkanzlei
Die moderne Technik erlaubt es längst, eine völlig virtuelle Steuerkanzlei zu unterhalten, bei der Steuerberater, Mitarbeiter und Mandanten sich niemals zu Gesicht bekommen müssten. Doch ist das wirklich die Kanzlei der Zukunft? Eine Steuerkanzlei aus Baden-Württemberg setzt voll auf das virtuelle Konzept – kennt aber auch seine Grenzen.
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18.04.2013 · Fachbeitrag aus KP · Mandat in der Krise
Insolvenzverwalter sind gehalten, die zur Verfügung stehende Masse im Interesse der Gläubiger soweit wie möglich zu mehren. Auch Steuerberater müssen damit rechnen, sich Forderungen gegenüber zu sehen. Die Verwalter machen verstärkt Schadenersatzansprüche aus (angeblichen) Falschberatungen geltend. Um gezahlte Honorare zurückverlangen zu können, prüfen sie auch Fragen der Insolvenzanfechtung. Unter bestimmten Umständen kann der Berufsangehörige Honorarzahlungen aber ...
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18.04.2013 · Fachbeitrag aus KP · Verletzung der Beratungspflicht
Beruht der Schadenersatzanspruch des Mandanten auf einer fehlerhaften Beratung hinsichtlich des Entstehens von Aussetzungszinsen, so beginnt der Lauf der Verjährung mit der Bekanntgabe des (ersten) Bescheids, durch den die Vollziehung ausgesetzt wird (BGH 24.1.13, IX ZR 108/12, Urteil unter www.dejure.org ).
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